Die große Vertuschung
Immer energischer behauptet Donald Trump, das Coronavirus sei versehentlich aus einem Labor in Wuhan entwichen. In dieser Situation wird in Australien ein Geheimdienstbericht durchgestochen. Gibt er Aufschluss?
Immer energischer behauptet Donald Trump, das Coronavirus sei versehentlich aus einem Labor in Wuhan entwichen. In dieser Situation wird in Australien ein Geheimdienstbericht durchgestochen. Gibt er Aufschluss?
Die amerikanischen Qualitäts-Medien stehen angesichts der Corona-Pandemie vor einem Dilemma: Um Ausgewogenheit zu dokumentieren, müssen sie auf Desinformationskampagnen reagieren. Wer profitiert?
Filme, die für den Oscar in Frage kommen, müssen im Kino gelaufen sein – diese Regel galt bis jetzt uneingeschränkt, aber in einem Jahr mit Kinovorführungs-Lücke lässt sich das nicht durchhalten.
Bislang gilt ein Markt in Wuhan als Quelle der Pandemie. Washington verbreitet aber schon länger eine andere These: Chinas Führung versuche, einen Laborunfall zu vertuschen. Beweise fehlen bislang – und Peking dementiert.
An Murmeltiertagen wie diesen denke ich an den früheren, sehr gefährlichen Ausbruch eines Virus mit dem Namen Rassismus. Den Kampf gegen ihn haben wir immer noch nicht gewonnen.
Donald Trumps Haussender „Fox News“ befeuert die Theorie, das Coronavirus stamme aus einem Labor in China. Der amerikanische Präsident gibt sich dazu überraschend einsilbig - und auch Peking will von dem Thema ablenken.
Fox News bereitet sich auf eine Klagewelle wegen seiner Coronavirus-Berichterstattung vor. Diese soll „regelmäßige Falschinformation“ enthalten haben.
Ob Fluglinien, Kreuzfahrt-Veranstalter, Casinos oder Fracker: Alle wollen jetzt Geld aus Washington. Doch der Widerstand ist ziemlich hartnäckig.
Der Schauspieler Jussie Smollett soll eine rassistische Attacke auf sich inszeniert haben, um als Opfer der Trump-Wähler dar zustehen. Damit hätte er der schwarzen Gemeinschaft einen Bärendienst erwiesen. Nun steht er erneut vor Gericht.
Sexuelle Nötigung vor Harvey Weinstein: Der Film „Bombshell“ erzählt den Fall Roger Ailes von Fox News, den seine Starmoderatorinnen zu Fall bringen.
Immer mehr Infektionen mit dem Coronavirus werden weltweit bestätigt. Die Vereinigten Staaten hätten das Coronavirus hingegen bereits besiegt, verkündet Donald Trump in einem Interview.
Wenn diese Woche die Verteidiger und Ankläger Trumps im Senat aufeinandertreffen, mag der Freispruch schon feststehen – nicht aber, welche Seite sich besser für den Wahlkampf in Stellung bringt.
Das Hollywood-Studio soll nicht mehr mit Fox News in Verbindung gebracht werden: Disney will 20th Century Fox umbenennen. Im März hatte der Konzern die Filmproduktionsfirma von Rupert Murdoch übernommen.
Wenn Fox-News plötzlich klingt wie die Washington Post: Im Bezug auf Iran sind sich Amerikas rechte und linke Medien seltsam einig.
Die Ermittler in Florida können noch nicht sagen, ob der Attentäter von Pensacola allein handelte oder Mittäter hatte. Weil es sich um einen saudischen Soldaten handelte, diskutieren aber auch die Republikaner über die Beziehungen des Präsidenten zum Königreich.
Donald Trump hat mehrere Soldaten unterstützt, denen Kriegsverbrechen vorgeworfen wurden. Damit inszeniert er sich als Beschützer der „Krieger“ und hofft, dass ihm das im Wahlkampf hilft.
In der Familie von Präsident Donald Trump hat fast jeder seine Aufgabe. So ist Donald Trump jr. auf Wahlkampftour, während Schwester und Schwager direkt im Weißen Haus arbeiten. Zielgruppe sind besonders junge Leute.
Die Technologiebranche in Amerika hat sich von der Demokratischen Partei entfremdet. Stattdessen gehen Unternehmen wie Facebook auf die Republikaner zu.
Der amerikanische Botschafter in der Ukraine, William Taylor, hat Donald Trump vor dem Kongress schwer belastet. Die Republikaner reagierten mit Solidaritätsbekundungen, aber einige in der Partei setzen sich auch von ihrem Präsidenten ab.
Die Demokraten haben zwei Diplomaten der Trump-Regierung als Zeugen für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren geladen. Beide könnten Details zu Trumps Versuchen liefern, die Ukraine zu instrumentalisieren.
In „The Loudest Voice“ spielt Russell Crowe den Fox-News-Gründer Roger Ailes. Er setzte den Trend, dass es im Journalismus nicht um Fakten, sondern um Gefühle geht. Die Folgen sind bekannt.
Der amerikanische Präsident ist eigentlich ein großer Fan von Fox News. Doch selbst der rechte Fernsehsender ist ihm oft zu kritisch – lieber ist ihm in letzter Zeit ein kleiner Sender aus Kalifornien.
Mitte Juni gab Sarah Sanders ihren Rückzug als Trumps Pressesprecherin bekannt. Jetzt ist klar, wo sie hingeht. Zu Fox News, dem einstigen Lieblingssender des Präsidenten.
Konservatismus galt in den Vereinigten Staaten als unamerikanisch. Der Trumpismus hat das geändert: Theokratische Antiliberale setzen jetzt wieder auf autoritäre Lösungen. Ein Gastbeitrag.
Ein 21-jähriger Weißer hat in der amerikanischen Grenzstadt El Paso wahllos auf Besucher eines Einkaufszentrums geschossen und 20 Menschen getötet. In einem mutmaßlich vom Täter verfassten Manifest ist von einer „hispanischen Invasion“ die Rede.
Es beginnt mit einer Skulptur und ihrem Bild, das sich als mörderische „Momo“ über soziale Medien und Messenger verselbständigt: eine Gruselfigur aus dem Internet, ihr Weg und ihre Geschichte.
Trump reagiert gelassen auf die nordkoreanischen Raketentests. Er komme weiterhin „sehr gut“ mit Kim aus. Doch die Machtdemonstration richtet sich nicht nur gegen Südkorea – sie beinhaltet auch Forderungen an Amerika.
Donald Trump erwartet von seinem rechten Lieblingssender Fox News positive Berichterstattung. Bleibt die aus, schimpft er. Doch die meisten Entscheider und Moderatoren bei Fox halten nach wie vor zu Trump.
Nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten holt Amerikas Präsident zum Rundumschlag aus: Afghanistan sei eine Ausbildungsstätte für Terroristen und Iran spiele „mit dem Feuer“. Für den Nationalfeiertag am 4. Juli plant Trump indes Gigantisches.
Der amerikanische Präsident hatte es angekündigt, nun setzt er seinen stoischen Kurs beim Mauerbau fort: Am Freitag legte er das erste Veto seiner Amtszeit ein und blockierte damit eine Resolution des Senats. Diese sollte den von Trump ausgerufenen Notstand beenden.
Er ist bereits der sechste Kommunikationsdirektor, den Trump während seiner Amtszeit ersetzen muss: Nach gerade einmal acht Monaten räumt Bill Shine seinen Posten. Für den Präsidenten arbeitet er jetzt an anderer Stelle.
Die Nähe zwischen Präsident Trump und Fox News ist bekannt. Nun ziehen die Demokraten ihre Konsequenzen. Donald Trump ist erbost und droht.
Angeblich erfuhr eine Reporterin des Senders „Fox News“ bereits 2016 von Trumps Affäre mit Stormy Daniels. Einen Bericht sollen die Sender-Chefs jedoch blockiert haben – weil „Rupert will, dass Trump gewinnt“.
Das zweite historische Treffen zwischen Donald Trump und Kim Jong-un blieb ergebnislos. Der Abbruch ruft bei Beobachtern in Amerika Enttäuschung hervor und erhält doch selbst bei den Demokraten Zuspruch.
Die Kandidatin von Präsident Donald Trump zieht ihre Bewerbung für den Posten als UN-Botschafterin in New York überraschend zurück. Der Schritt sei im Interesse ihrer Familie.
Die parteipolitische Polarisierung ist heute größer als zu jedem anderen Zeitpunkt der amerikanischen Geschichte. Das bedroht die Funktionsfähigkeit des politischen Systems, ist dieses doch auf die Fähigkeit und die Bereitschaft zum Kompromiss aufgebaut.