Was aus Clausnitz geworden ist
Vor drei Jahren wurde Clausnitz weltweit bekannt, nachdem Bürger einen Bus mit Flüchtlingen darin blockiert hatten. Heute sind die Flüchtlinge weg, doch aufgearbeitet wurde in der Gemeinde nichts. Ein Besuch vor Ort.
Vor drei Jahren wurde Clausnitz weltweit bekannt, nachdem Bürger einen Bus mit Flüchtlingen darin blockiert hatten. Heute sind die Flüchtlinge weg, doch aufgearbeitet wurde in der Gemeinde nichts. Ein Besuch vor Ort.
Die Flüchtlinge von den Rettungsschiffen im Mittelmeer dürfen in Malta an Land gehen. Neben Deutschland haben sich auch andere EU-Länder zu ihrer Aufnahme bereiterklärt.
Andere Besetzung, andere Themen: Niemand war 2018 so oft in Talkshows eingeladen wie der Grünen-Vorsitzende. Das sagt viel über die Kriterien der Gästeauswahl und die Themensetzung aus. Eine Analyse.
Monatelang sollen Flüchtlinge in einer Unterkunft misshandelt worden sein. Im Prozess um den ehemaligen Heimleiter kündigte dieser ein Geständnis an. Es zeichnet sich eine Bewährungsstrafe ab.
Seit dem 22. Dezember harren Flüchtlinge auf der „Sea Watch 3“ aus. Die Geretteten sollen nun auf acht EU-Mitgliedsstaaten verteilt werden.
Für 15 Flüchtlinge könnte der Traum kleiner Jungen wahr werden: Sie sollen zu Lokführern ausgebildet werden – und gut verdienen. Dort werden 1000 Lokführer gesucht. Auch auf Langzeitarbeitslose hofft man.
Seit zweieinhalb Wochen irren zwei Hilfsschiffe deutscher Aktivisten mit 49 Flüchtlingen an Bord übers Mittelmeer. Beide Schiffe bemühen sich bislang vergeblich, in einem europäischen Hafen vor Anker gehen zu können – was Sea-Watch nun bemängelt.
Seit 2012 bringt die Regierung in Canberra Bootsflüchtlinge, die an Australiens Küsten gelandet sind, im Inselstaat Nauru und auf der Insel Manus unter. Die Lage ist prekär – denn die Zahl psychischer Krankheiten steigt.
Alassa M. ist nach einigen Monaten wieder in Deutschland eingereist. Durch die Dublin-Verordnung war er zunächst nach Italien abgeschoben worden – geringe Grenzkontrollen ermöglichten jedoch, dass Wiedereinreisesperren umgangen werden können.
Im vergangenen Jahr registrierte Frontex 150.000 illegale Grenzübertritte in die EU. Der Wert liegt rund 92 Prozent unter dem der Flüchtlingskrise im Jahr 2015.
Die CSU hat in einem umformulierten Positionspapier auf die Vorfälle von Amberg reagiert. Außerdem will sie den Arbeitslosenbeitrag senken. Einen Streit über die künftige Kanzlerkandidatur der Union soll dagegen nicht in der Öffentlichkeit ausgetragen werden.
Die Stadt Marburg hat sich angeboten, die im Mittelmeer geretteten Flüchtlinge auf dem deutschen Schiff „Sea-Watch 3“ aufzunehmen. Der Oberbüchermeister richtete gleichzeitig einen Appell an Innenminister Seehofer.
Das Mittelmeer sei seit mehreren Jahren der „weltweit tödlichste Seeweg“ für Migranten und Flüchtlinge, teilt das UN-Flüchtlingshilfswerk mit. Die Gesamtzahl derjenigen, die über das Meer nach Europa kommen, ging derweil zurück.
Seit Tagen sind sie auf dem Mittelmeer unterwegs – ohne von Italien, Malta oder Spanien die Erlaubnis zur Einfahrt in einen Hafen zu bekommen. Doch jetzt reagiert die maltesische Marine auf die sich verschlechternde Situation der 49 Flüchtlinge.
Viele Flüchtlinge sind bereit alles zu riskieren, um den Ärmelkanal zu überqueren. Der Weg durch den Tunnel ist inzwischen versperrt. Also bleibt ihnen nur der gefährliche Seeweg.
Allein im Dezember versuchten 230 Migranten die Überfahrt nach Großbritannien, die wegen des starken Schiffsverkehrs und starker Strömungen als gefährlich gilt. Die Schiffe sollen Menschenleben sowie die britische Grenze schützen.
Viele Flüchtlinge mussten über Weihnachten auf dem Meer ausharren, weil kein Land die Geretteten aufnehmen wollte. Spanien hat nun einen Großteil aufgenommen und auch das Innenministerium zeigt sich bereit – unter einer Bedingung.
Tausende Menschen werden in Deutschland vermisst. In den meisten Fällen klärt sich das Verschwinden innerhalb weniger Tage auf, in manchen Fällen aber rätseln die Ermittler seit Jahren.
In Deutschland herrscht Fachkräftemangel. Deshalb bildet das deutsche Handwerk Zehntausende Flüchtlinge aus. Handwerkspräsident Wollseifer fordert für diese Gruppe neue Regeln.
Auch kurz vor Weihnachten gibt Italiens Regierung in ihrem harten Migrationskurs nicht nach. Ein privates Rettungsschiff muss nun mit 300 Menschen an Bord Spanien ansteuern. Aber das wird Tage dauern.
Vor achtzig Jahren floh ein jüdischer Junge nach England. Er wurde britischer als die Briten – und kehrte nach dem Krieg nach Deutschland zurück. Doch dort blühte der Antisemitismus. So als wäre nichts geschehen.
Ein Trostbuch von Flüchtlingen für Flüchtlinge: Johann Hinrich Claussen liest die Bibel neu – und liefert dabei Antworten der Kirche auf zentrale Fragen unserer Zeit.
Die Klage der AfD gegen die Bundesregierung wegen der Politik der offenen Grenzen wurde als unzulässig verworfen. Zur Befriedung des Konflikts dürfte die Entscheidung wenig beitragen.
Die Klage der AfD gegen die Bundesregierung wegen der Politik der offenen Grenzen wurde als unzulässig verworfen. Zur Befriedung des Konflikts dürfte die Entscheidung wenig beitragen.
Außenminister Heiko Maas besucht den Irak. Er schätzt die Sicherheitslage so ein, dass nach Deutschland geflüchtete Iraker nun wieder in ihre Heimat zurückkehren könnten.
Die AfD wollte mit ihren Klagen die Bundesregierung nachträglich für ihre Flüchtlingspolitik im Jahr 2015 verurteilen. Die Karlsruher Richter haben der Partei jedoch die Grenzen ihrer Möglichkeiten aufgezeigt.
Meist unterstütze die Auswertung der Daten die Angaben der Asylsuchenden, sagt der Vize-Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. 27.000 Mobiltelefone seien bislang ausgelesen worden.
Der Einsatz gegen Schlepper wird laut Medienberichten vorerst nur für einen kurzen Zeitraum verlängert. Der Grund: Italien sträubt sich weiter dagegen, alle gerettete Flüchtlinge aufzunehmen.
Oft wird in Deutschland darüber gestritten, wie gestritten werden darf. Frank Plasberg machte genau das zum Thema. Die Gäste nahmen die Einladung zur Empörung gerne an.
Nach dem umstrittenen Migrationspakt einigen sich die Vereinten Nationen auf einen weiteren Pakt, mit dem „flüchtende Menschen zivilisiert geschützt“ werden sollen. Zwei Staaten stimmten dagegen.
Nach dem Migrationspakt kommt nun der Flüchtlingspakt der Vereinten Nationen. Worin unterscheiden sie sich? Was steht drin? Wie umstritten ist er? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
Neonazis, Schusswaffen, Crystal Meth: Ein Syrer wird in Torgau angeschossen und stirbt fast. Schuld daran wird er wohl selber sein.
Mehr als hundert Videos sollen zeigen, wie bewaffnete kroatische Polizisten Migranten über die Grenze nach Bosnien drängen. Menschenrechtler sind empört. Die kroatische Regierung will davon jedoch nichts wissen.
Lange wurde in der Großen Koalition über die Obergrenze für Flüchtlinge diskutiert. Nun liegt die Zahl für dieses Jahr offenbar deutlich darunter.
Für 2018 ist das Visa-Kontingent für die Angehörigen von Flüchtlingen bei weitem nicht aufgebraucht. Ein neues Verfahren verlangsamt den Genehmigungsprozess.
Migranten mit geringer oder mittlerer Qualifikation sollten leichter nach Deutschland kommen dürfen, fordert der Sachverständigenrat. Für den Arbeitgeberpräsidenten läuft die Integration der Flüchtlinge schon jetzt viel besser als erwartet.