Der steinige Weg der Flüchtlinge an die Hochschulen
Für Asylbewerber mit hoher Schulbildung könnte die Integration in den Arbeitsmarkt über ein Studium gut sein. Die Möglichkeit, wieder abgeschoben zu werden, demotivierend aus.
Für Asylbewerber mit hoher Schulbildung könnte die Integration in den Arbeitsmarkt über ein Studium gut sein. Die Möglichkeit, wieder abgeschoben zu werden, demotivierend aus.
Für fremdenfeindliche Arbeitnehmer ist kein Platz, sagt Jörg Hofmann. Flüchtlinge seien gleich zu behandeln wie deutsche Arbeitnehmer.
Er kenne die Angst, in ein fremdes Land zu kommen, sagt der in Rumänien aufgewachsene Sänger. Doch wichtig sei, dass Flüchtlinge sich zu den Werten in Deutschland bekennen.
Asylbewerberheime brennen und auch die Gewalt zwischen den Flüchtlingen nimmt zu. Immer mehr Aufnahmeeinrichtungen werden von Sicherheitskräften bewacht. Der Branche tut es gut.
In den nächsten Wochen will auch Hessen das neue Asylrecht anwenden und abgelehnte Bewerber schneller abschieben. Dabei will man die Menschen vor allem davon überzeugen, aus freien Stücken zu gehen.
Den „Wahren Finnen“ wird vorgeworfen, ein Klima im Land zu schaffen, in dem es zu rassistischen Übergriffen kommt. Doch im Gespräch mit der F.A.Z. gibt sich Außenminister Soini moderat. Rassisten werfe er aus der Partei.
Die vielen Flüchtlinge stellen den Zusammenhalt der EU auf die vielleicht härteste Probe in ihrer Geschichte. Aber als Solidargemeinschaft tritt Europa im Moment wirklich nicht auf. Ein Kommentar.
Seit Ungarn seine Grenzen geschlossen hat, staut sich der Flüchtlingsstrom zwischen Slowenien und Kroatien. In den überfüllten Lagern wächst die Verzweiflung.
In Berlin ist eine Rangelei zwischen Sicherheitskräften und zwei irakischen Flüchtlingen eskaliert. Ein Video zeigt den Vorfall. Die Polizei ermittelt.
An Gerichten stauen sich Klagen von abgelehnten Asylbewerbern, von Hostel-Besitzern, die Flüchtlinge beherbergen, und von Ärzten. Auch die Jobcenter stehen vor großen Aufgaben.
Aus niedersächsischen Notunterkünften sind rund 700 Flüchtlinge spurlos verschwunden - viele seien nicht registriert. Stimmen nach einer direkten behördlichen Erfassung werden lauter.
Mehr als 13.000 Flüchtlinge sind seit Freitag über die Balkanroute nach Slowenien eingereist – Regen und Kälte zum Trotz. Die Einwohner in den Grenzdörfern sind beunruhigt.
Jean-Claude Junckers Plan soll den Flüchtlingsstrom endlich in geordnete Bahnen lenken. Doch weiterhin gibt es Differenzen.
Aufgrund der starken Zuwanderung von Flüchtlingen dürften die Ausgaben für Hartz IV stark zunehmen, sagt Arbeitsministerin Nahles. Gleichzeitig verspricht sie mehr Jobs für Einheimische – dank der vielen Zuwanderer.
Nicht alle Flüchtlinge sind durch die Hölle gegangen. Transitzonen sind ein Mittel, um all jene abzuweisen, die keine Chance auf Asyl haben.
Mit einem Katalog von 16 Vorschlägen und Forderungen will EU-Kommissionspräsident Juncker das Flüchtlingschaos an den Grenzen beenden. Das ungehinderte Weiterleiten von zehntausenden Flüchtlingen durch EU-Mitgliedstaaten soll ein Ende haben.
Die Polizei ist sich inzwischen sicher: Der Mann, der an einer schwedischen Schule in schwarzer Maske und Wehrmachtshelm auf Schüler und Erwachsene eingestochen und zwei Menschen getötet hat, handelte aus Fremdenhass.
Der Landesreservistenverband beklagt Regelungswut und Pedanterie bei der Bundeswehr. So dürften nur geimpfte Reservisten beim Aufbau von Zeltunterkünften für Flüchtlinge helfen. Mit seiner Kritik übertreibt er ein wenig. Ein Kommentar.
Der Landesverband der hessischen Reservisten ist verärgert: Um ehrenamtlich ein Flüchtlingslager aufzubauen, verlangt die Bundeswehr umfassenden Impfschutz. Und der Einsatz in Uniform ist auch umstritten.
Laut Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat sich die Koalition grundsätzlich auf die Einrichtung von Transitzonen für Flüchtlinge verständigt. Widerspruch folgte allerdings sofort.
Die französische Polizei hat die letzte inoffizielle Flüchtlingsunterkunft von Paris geräumt - und im Norden des Landes das Leben von 14 Migranten gerettet.
Die Bundeskanzlerin hat sich überraschend bei einem der NRW-Landräte gemeldet, der einen Brandbrief zur Flüchtlingskrise mitverfasst hat. Auch aus einem anderen Bundesland hat Merkel Post von besorgten Parteifreunden erhalten.
Schweden nimmt, gemessen an seiner Einwohnerzahl, viel mehr Flüchtlinge auf als Deutschland. Für die sozialdemokratische Regierung aber ist nun die Grenze des Machbaren erreicht.
Das große Einwanderungsland Kanada hat ein Stück seiner Großzügigkeit aufgeben. Aber das Spektakuläre ist so gut getarnt, dass es dem flüchtigen Beobachter verborgen bleibt.
Über Sachfragen wird in der Flüchtlingskrise nicht mehr diskutiert. Wie die gestrige Illner-Sendung zeigte, wird sie vielmehr zur Jagd auf den politischen Gegner genutzt.
Viele Mittelständler sehen die große Zahl ankommender Flüchtlinge derzeit skeptisch. Unter den Parteien trauen sie vor allem einer zu, das Problem in den Griff zu bekommen.
Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer warnt vor einer Überforderung der Kommunen in der Flüchtlingskrise. Seiner Partei, den Grünen, könnte das im Wahlkampf in Baden-Württemberg helfen. Die CDU hingegen hat ein großes Problem. Es heißt Angela Merkel.
Mit einer Razzia gegen Rechtsextreme in Oberfranken hat die Polizei Anschläge auf Asylbewerberheime verhindert. Sie fand dabei Sprengsätze und Nazi-Symbole. Einige der Festgenommenen sind Mitglieder der Partei „Die Rechte“. Die SPD-Fraktion im bayerischen Landtag fordert, ein Verbotsverfahren gegen die Extremisten zu prüfen.
Mit der Transall sollten Flüchtlinge künftig abgeschoben werden, berichteten viele Zeitungen. Die Länder und die Bundesregierung hätten darüber gesprochen. Die Geschichte eines Plans, der nie einer war.
Vor ein paar Wochen hieß es, die Zahl der Migranten aus den Westbalkanstaaten ginge wieder zurück. Doch der Schein trügt. Einzig im Fall des Kosovos zeigen sich nachhaltige Erfolge.
Schwere Vorwürfe gegen die tschechische Regierung erheben die Vereinten Nationen. Die Inhaftierung von Flüchtlingen erfolge willkürlich und systematisch. Ungarn will unterdessen bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber im großen Stil helfen.
Die Deutsche Welle erreicht mit ihrem Online-Angebot Millionen Menschen, die von Deutschland träumen. Die Sonderseiten für Flüchtlinge beschönigen nichts. Sie beginnen mit zehn Geboten.
Rund 1500 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge leben in Frankfurt. Platz für sie zu finden ist nicht einfach. Gemeinsam mit der Caritas schaffen Kirchengemeinden Wohnungen, etwa im Gemeindesaal von St.Aposteln in Sachsenhausen.
Bundesjustizminister Heiko Maas fordert, gegen fremdenfeindliche Gewalttäter mit der vollen Härte des Gesetzes vorzugehen. Er reagiert damit auf einen Bericht des BKA, der vor Anschlägen auf Flüchtlinge und Politiker warnt.
Die sinkende Zustimmung für Angela Merkels Flüchtlingspolitik sorgt für Unruhe in der Union. Viele Abgeordnete fürchten schon um ihre Wiederwahl – und richten ihre Hoffnungen auf Wolfgang Schäuble. Zu Recht?
Der Tübinger Oberbürgermeister Palmer verteidigt seine umstrittenen Äußerungen zur Flüchtlingskrise: „Die Kanzlerin kann nicht immer ,Wir schaffen das’ rufen und selber nichts schaffen“, sagt der Grünen-Politiker. Jetzt bietet ihm die AfD politisches Asyl an.