Ein Zuhause für eine Million Migranten
Es fehlen angesichts des Zustroms von Flüchtlingen Hunderttausende Wohnungen in Deutschland, schätzen die Experten der Länder. Wie wollen die Kommunen die Bautätigkeit anregen?
Es fehlen angesichts des Zustroms von Flüchtlingen Hunderttausende Wohnungen in Deutschland, schätzen die Experten der Länder. Wie wollen die Kommunen die Bautätigkeit anregen?
Beim Anblick der kalten und kargen schwedischen Landschaft hat sich eine Gruppe von Flüchtlingen geweigert, ihren Bus zu verlassen. Einige von ihnen verlangen, zurück nach Deutschland gebracht zu werden.
Die CSU meint es im Streit mit Merkel und mit Österreich todernst. Doch was wird Seehofer tun, wenn die Kanzlerin nicht in seinem Sinne handelt? Die CDU gibt sich entspannt. Doch sollte sie nicht vergessen, was für die CSU immer an erster Stelle steht.
Obwohl sich 300.000 Asylanträge im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge stapeln, entsendet die Bundeswehr so gut wie keine Offiziere zur Unterstützung. Und helfenden Unteroffiziere sind zu Entscheidungen nicht befugt.
In der Flüchtlingskrise wird der Ton zwischen Bayern und Österreich immer schärfer. Das Verhalten in Wien sei „unangemessen“, kritisiert man in München. Auch aus Salzburg kommt Kritik: Die Zentralregierung weise Flüchtlinge gezielt in Richtung grüne Grenze.
Eine Sonderkommission untersucht in Braunschweig Fälle von Kriminalität unter Flüchtlingen. Monatelang haben Polizisten im Umfeld eines Erstaufnahmelagers ermittelt – und jetzt Bilanz gezogen.
Horst Seehofer stellt der Kanzlerin wegen der Flüchtlingspolitik ein Ultimatum, Merkel hält dagegen: „Wir müssen Schritt für Schritt vorgehen.“ Sorgt ein Koalitionsgipfel am Wochenende für Frieden?
In der Debatte des EU-Parlaments über die Flüchtlingskrise herrscht Einigkeit: Wenn nicht schnell eine Lösung kommt, steht Europa auf dem Spiel. EU-Kommissionspräsident Juncker richtet klare Worte auch an die Migranten.
Die türkische Flüchtlingsbehörde gilt als Staat im Staate. Ihr Chef ist für zwei Millionen Migranten verantwortlich – und warnt vor einem weiteren Ansturm aus Syrien.
Der Brexit wird immer wahrscheinlicher, aber die EU braucht die Briten. Jetzt sind Taten gefragt. Warme Worte der Kanzlerin helfen nicht weiter.
Eine Woche nach Auseinandersetzungen blieb die Pegida-Demonstration in Dresden ruhig. In Leipzig dagegen kam es zu Gewalt, als Anhänger der Islamfeinde angegriffen wurden.
Wenn sich EU-Länder nicht an der Aufnahme von Flüchtlingen beteiligen, sollten sie weniger Hilfen aus Brüssel erhalten. Für die Milliarden sei eine Gegenleistung zu erwarten, sagte Eurogruppenchef Dijsselbloem.
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat unterdessen Kanzlerin Angela Merkel in der Flüchtlingskrise dazu aufgefordert, wegen des unkoordinierten Zustroms über die bayerische Grenze umgehend mit Österreichs Regierung zu sprechen.
Wohnen in Uni-Städten wird teurer, die Suche immer schwieriger. In der Not bilden sich auch außergewöhnliche Wohngemeinschaften. Wir stellen einige von ihnen vor und fragen in unserer FAZ.NET-Fotoaktion: Wie wohnt Ihr?
Bundespolizisten sollen in Griechenland und Slowenien helfen, die Zuwanderung von Flüchtlingen zu kontrollieren. Die Gewerkschaft der Polizei befürchtet, Entsendungen könnten Lücken in Deutschland reißen.
Nein, es gibt in der Politik keinen Knopf, den man drücken könnte. Das ist in der Flüchtlingskrise eine bittere Erkenntnis. Frank Plasberg hat daraus einen erhellenden Abend gemacht.
Österreich belaste mit seinem Verhalten in der Flüchtlingskrise die Beziehungen, kritisiert der CSU-Chef. Auch mit der Kanzlerin verliert er die Geduld. Bis Allerheiligen müsse die Zuwanderung begrenzt werden. Unterdessen warnt der Landkreistag vor einem „Systemkollaps“.
Das Durchwinken der Migranten Richtung Norden wird weitergehen. Auch Berlin ist daran schuld. Und immer noch sendet Deutschland Kapitulationserklärungen hinaus in die Welt.
Angela Merkels jüngste Aussagen zur Flüchtlingspolitik könnten vom bayerischen Ministerpräsidenten stammen. Bahnt sich ein Friedensschluss an?
Merkels verfehlte Flüchtlingspolitik lässt ihre Zustimmungswerte in den Keller rauschen. Warum soll der Bürger einem Staat vertrauen, der sich selbst nicht mehr ans Recht hält?
Angela Merkel hat bei einem „Bürgerdialog“ in Nürnberg Fragen zur Flüchtlingspolitik beantwortet. Die Kanzlerin wirkte entspannt und gut gelaunt - das vorausgewählte Publikum auch. Wutbürger waren ebenso wenig darunter wie weinende Flüchtlingsmädchen.
Merkels Innenminister bleibt hartnäckig: Die erstaunliche Allianz von Thomas de Maizière und Horst Seehofer in der Debatte über Transiträume für Flüchtlinge.
Unterkunft, Lebensmittel oder Kleidung: Die vielen Flüchtlinge wollen versorgt werden. Die Auftragsbücher von deutschen Unternehmen sind voll.
Auf dem Krisentreffen in Brüssel wurden nur Trippelschritte beschlossen, um der Flüchtlingskrise Herr zu werden. Doch angesichts der weit auseinander liegenden Positionen ist das besser als nichts. Ein Kommentar.
Ökonomen rechnen für das kommende Jahr mit mehr Arbeitslosen. Grund sind die Flüchtlingskrise und der VW-Skandal.
Vor Lesbos ist abermals eine Person ums Leben gekommen, die über die Ägais zu der griechischen Insel gelangen wollte. Die SPD fordert unterdessen die Investition von 20 Milliarden Euro, um die Flüchtlingskrise zu bewältigen.
300.000 unbearbeitete Asylanträge liegen auf den Tischen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Junge Bundeswehroffiziere würden gerne helfen. Aber sie dürfen nicht.
Die Kanzlerin will die Flüchtlingskrise gemeinsam in Europa lösen. Doch der Flüchtlingsstrom wird erst dann abnehmen, wenn Deutschland der ungehinderten Einwanderung in die EU nationale Grenzen setzt.
Die EU-Staaten und die Westbalkanländer wollen die Flüchtlingsströme auf der Balkanroute verlangsamen.
Flüchtlinge auf der Balkanroute sollen nicht mehr von einem Land ins nächste durchgewunken werden. Auch die Aufnahme soll besser geregelt werden, vor allem in Griechenland. Die Ergebnisse des Brüsseler Krisen-Spitzentreffens.
Die Preise für Lösungen der Flüchtlingskrise mögen in die Höhe schnellen. Aber sie sind bezahlbar, solange Einigkeit über die Werte besteht, auf deren Grundlage sie zustande kommen. Patentvorschläge und Kontrollversprechen helfen wenig.
Die Flüchtlingskrise spitzt sich weiter zu, doch viel Konkretes wird beim Spitzentreffen in Brüssel nicht vereinbart. Die Hauptbotschaft: Man muss miteinander reden, um eine Lösung zu finden. Doch die lässt vorerst auf sich warten - trotz kleiner Fortschritte.
Beim Sondertreffen zur Flüchtlingskrise in Brüssel ist die Stimmung angespannt. Die griechische Regierung wird kritisiert, endlich die zugesagten Hotspots für die Registrierung von Flüchtlingen zu bauen. Serbien sieht derweil kleine Fortschritte - bleibt aber skeptisch.
Die Rattenfänger der Flüchtlingskrise sind nur so gut, wie es der gesellschaftliche Diskurs erlaubt: Solange sexuelle Gewalt ignoriert und Ängste mit Vorwürfen beantwortet werden, werden rechte Seiten im Netz weiter Zulauf haben.
Zum Auftakt des Treffens zur Flüchtlingskrise in Brüssel hat Slowenien vor dramatischen Folgen gewarnt, sollte Europa keine gemeinsame Lösung finden. Ungarns Ministerpräsident und Zaunbauer Orban sieht sich in der Krise nicht mehr zuständig.
Das Abkommen mit Amerika ruft in Deutschland die größte Protestbewegung seit Jahrzehnten hervor. Woher kommt so viel Unvernunft?