Die Zeit der Zampanos ist vorbei
Deutschland ist bevorzugtes Zielland für Migranten und Flüchtlinge. Das verändert in Unternehmen die Teams. Führungskräfte müssen sich darauf einstellen, sonst werden sie versagen. Ein Gastbeitrag.
Deutschland ist bevorzugtes Zielland für Migranten und Flüchtlinge. Das verändert in Unternehmen die Teams. Führungskräfte müssen sich darauf einstellen, sonst werden sie versagen. Ein Gastbeitrag.
Mehr als vierzig Rechtsanwälte haben in Berlin Strafanzeige wegen des Chaos im „Lageso“, der dortigen Asyl-Erstaufnahme im Landessozialamt, gestellt. Verletzungen und Erkrankungen, Hunger und Obdachlosigkeit von Flüchtlingen seien dort die Regel.
Die Junge Union will beim CDU-Parteitag einen Leitantrag zur Einführung von Flüchtlingsobergrenzen vorlegen. Und stellt sich damit ganz offen gegen die Kanzlerin.
Den Antragsstau im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sollen die Mitarbeiter jetzt auch am Wochenende und in den Randzeiten abarbeiten. Bundesinnenminister de Maizière hält das für „zumutbar“.
Der EU-Parlamentspräsident übt in der Flüchtlingskrise scharfe Kritik an Innenminister de Maizière. Neue Zahlen der Bundesregierung zeigen, wie viele Flüchtlinge 2015 insgesamt kamen.
Der Druck auf Kanzlerin Merkel wächst. Nun fordert auch der Wirtschaftsrat Obergrenzen. Durch „falsche Botschaften“ sei eine Sogwirkung nach Deutschland entstanden.
In jedem Ort in Deutschland, in dem Asylbewerber unterkommen, findet sich eine Schar von Ehrenamtlichen, die sich um sie kümmern. Ohne die Helfer ginge es nicht. Durch manchen Ort aber geht ein Riss. Ein Besuch in Winden.
Polen, Ungarn, die Tschechische Republik und die Slowakei machen Stimmung gegen die EU. In der Flüchtlingskrise ist das so einfach und wirkungsvoll wie nie zuvor – aber für alle Beteiligten auch gefährlicher denn je. Ein Kommentar.
Für das Flüchtlingsmanagement ist die Sozialdezernentin zuständig. Ihr Blick auf die Integration der Neuankömmlinge ist nüchtern. Und jetzt richtet das Land auch noch eine große Erstaufnahme-Einrichtung in Frankfurt ein.
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge kommt mit der Bearbeitung von Asylanträgen nicht hinterher. Amtsleiter Weise dämpft nach Informationen der F.A.S. die Hoffnung auf schnelle Besserung.
Milliardäre haben es nicht einfach - jedenfalls nicht, wenn sie Gutes tun wollen. Im Land der Nörgler müssen sie sich so einiges anhören. Ein Kommentar.
Eigentlich sollten sich die Fuhrunternehmen über die gute Binnenkonjunktur freuen. Doch die Folgen der Flüchtlingskrise und die wachsende Billig-Konkurrenz bremsen.
Vor einem Monat hatte er Mädchen in einer philologischen Verbandszeitschrift vor „sexuellen Abenteuern“ mit muslimischen Flüchtlingen gewarnt. Damit hatte der Verbandschef der Philologen in Sachsen-Anhalt in ganz Deutschland für Empörung gesorgt. Jetzt zieht er Konsequenzen.
Bis Jahresende müsse die Kanzlerin für sinkende Flüchtlingszahlen sorgen, mahnt CSU-Chef Seehofer auf dem Parteitag der Thüringer CDU. Kanzleramtsminister Altmaier sieht hingegen die zögernden EU-Staaten in der Pflicht.
Wie spannend und aktuell Entwicklungen sein können, die Studenten im Rahmen ihres Studiums machen, zeigt dieses Beispiel: Studierende haben eine App programmiert, die Flüchtlingen das tägliche Leben erleichtern soll.
Populistische Absicht und politische Treffsicherheit schließen einander nicht aus. So hat die FDP mit ihrer Forderung, Flüchtlinge sollten sich zu unserem Wertesystem bekennen, grundsätzlich recht. Doch Fordern und Durchsetzen sind zweierlei.
Der Hochtaunuskreis eröffnet eine Ambulanz für Flüchtlinge. Es ist eine Praxis, wie es sie bisher kein zweites Mal in Hessen gibt. Die Chancen sind groß, dass sich Patienten und Personal gut verstehen.
Ellen studierte Bauingenieurwesen an der Universität in der syrischen Hauptstadt Damaskus. Dann begann der Krieg, und sie floh. Heute studiert sie dank eines DAAD-Stipendiums in Deutschland.
Die neuen Daten der Arbeitsagenturen zeigen deutlich: Zuwanderung verläuft ganz und gar nicht ungeordnet, sondern folgt Regeln. Ihren eigenen.
Nach dem neuen ARD-„Deutschlandtrend“ sind wieder mehr Bürger mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden. Auch die Sympathiewerte der Kanzlerin erholen sich. Die stärksten Zugewinne verzeichnet aber die AfD.
Die in Deutschland angekommenen Flüchtlinge lassen sich in nur wenigen Kommunen und Städten nieder, wobei ihr Herkunftsland eine große Rolle spielt. Selten bleiben sie in dem Bundesland, das sie als erstes aufgenommen hat.
Rund die Hälfte der angekommenen Flüchtlinge in Deutschland leben in nur 33 Kreisen - von insgesamt mehr als 400. Dabei gibt es je nach Nationalität bestimmte Lieblingsorte.
Die Eindämmung des unkontrollierten Flüchtlingsstroms hat für Innenminister de Maizière höchste Priorität. Besonders einen Partner im Süden Europas hat der CDU-Politiker beim heutigen Treffen der EU-Innenminister offenbar im Visier.
Weil man auch mal loben muss: Angela Merkel bekommt den Abraham-Geiger-Preis für Verdienste um das Judentum verliehen – und findet genau die richtigen Worte.
In der Flüchtlingskrise kämpfen die Deutschen mit den Umständen und mit sich selbst. Dabei strapazieren sie die Geduld der anderen Europäer.
Nach den Zusagen an die Türkei will die EU laut einem Bericht weitere Nachbarländer Syriens entlasten. Im Gespräch ist die Aufnahme von Flüchtlingen „auf kontrolliertem Wege“.
Die Vereinten Nationen haben ihren Weltbevölkerungsbericht vorgelegt. Über 100 Millionen Menschen waren demnach 2014 auf humanitäre Hilfe angewiesen. Besonders betroffen sind Frauen und Kinder.
Die Novemberzahlen belegen, dass die Flüchtlinge nicht zu einer nennenswerten Erhöhung der Arbeitslosenzahlen führt. Es spricht viel dafür, dass das nicht so bleibt. Für erregte Einlassungen von vollen Booten gibt es aber vorerst keinen Grund.
Schaut auf diese Stadt: Seit Mitte September hat Berlin 45.000 Flüchtlinge aufgenommen. Wenn sie alle einen Schlafplatz finden, ist das schon viel. Integration wird so zum uneinlösbaren Versprechen.
Flüchtlinge sollten im Bundesfreiwilligendienst arbeiten, um die Integration zu beschleunigen. So könnte der Bund auch den Kommunen direkt finanziell helfen, den Flüchtlingsansturm zu bewältigen. Ein Gastbeitrag.
Zur Kontrolle der Flüchtlingsströme nach Deutschland bewegt sich die SPD in den Ländern auf die Union zu. Auch die sozialdemokratischen Innenminister wollen den Verzicht auf eine Einzelfallprüfung für die größten Flüchtlingsgruppen aufheben.
Die meisten Flüchtlinge in Deutschland finden wohl nicht schnell einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Deswegen soll die entsprechende Statistik bald anders ausgewiesen werden.
Ruhig und sachlich diskutierten die Gäste bei Anne Will gestern über die Flüchtlingskrise. Nur einer fiel unangenehm auf.
Vor der Entscheidung im Verbotsverfahren will die NPD lieber nichts riskieren. Deshalb tritt sie neuerdings mit Hemd und Designerbrille auf. Am rassistischen Gedankengut ändert sich nichts.
Ein Imam gibt Frauen nicht die Hand. Was sagt das Grundgesetz dazu? Helfen formale Gesinnungsprüfungen weiter? Der frühere Verfassungsrichter Udo di Fabio weiß, wie die freie Gesellschaft am besten für sich wirbt.
Der ehemalige sächsische Justizminister Steffen Heitmann ist wegen der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin aus der CDU ausgetreten. Angela Merkels Konzeptlosigkeit füge Deutschland Schaden zu, so Heitmann.