Ohne Parteispitze, ohne Unterbau
STUTTGART, 24. September. Immerhin, die traditionelle politische Kundgebung der FDP am Dreikönigstag im Stuttgarter Staatstheater soll es weiterhin geben.
STUTTGART, 24. September. Immerhin, die traditionelle politische Kundgebung der FDP am Dreikönigstag im Stuttgarter Staatstheater soll es weiterhin geben.
Noch nie hatten Wahlen zum Deutschen Bundestag in Spanien und Portugal so viel Aufmerksamkeit geweckt wie dieses Mal. Und noch nie haben die beiden Länder auf ...
dc./enn. BERLIN, 24. September. Von seiner „Katerstimmung“ berichtet der scheidende Gesundheitsminister Daniel Bahr seiner Twitter-Gemeinde.
Enzensberger hat recht: Wir haben postdemokratische Zustände. Der Staat muss uns vor Überwachung schützen. Es ist alarmierend, dass das Thema auch nach der Wahl nicht zündet.
Für den FDP-Chef im Landtag ist das Debakel bei der Landtagswahl ein „Signal zum Neuanfang“. Personell könnte Florian Rentsch an der Spitze diesen Neuanfang darstellen - dazu bereit ist er, wie er sagt.
Die FDP ist vom Wähler in die Freiheit geschickt worden. Sie kann jetzt über neue Antworten nachdenken, ohne von Ämtern belastet zu sein. An großen Aufgaben für Liberale ist kein Mangel.
Auch in Hessen wollen die Liberalen nach der verpatzten Landtagswahl neu anfangen. Vorstand und Präsidium stellen ihre Ämter zur Verfügung, der Vorsitzende Jörg-Uwe Hahn will nicht mehr kandidieren.
Der Finanzminister hat einen großen Wahlerfolg eingefahren. Trotzdem ist noch nicht klar, ob er sein Amt behalten kann.
Am Tag nach der Bundestagswahl versuchten die Parteien, zur Normalität zurückzufinden. Sie erinnerten dabei an römische Legionäre.
Die kleinen Parteien haben sich politisch selbstverzwergt. Den Grünen ist ihr programmatischer Kern abhanden gekommen. Die AfD ist in jene „Protest“-Position eingerückt, die im Westen die Linke innehat. Eine Wahlanalyse.
Die Liberalen leiden unter ihrem programmatischen Verblassen und einem schwachen personellen Angebot. Ein Streit darüber, ob die FDP Programm- oder Funktionspartei sein will, ist überflüssig.
In Nordrhein-Westfalen stand die FDP schon kurz vor dem Absturz. Dann kam Christian Lindner. Und schaffte ein Wunder. Jetzt ist er auch im Bund gefragt.
Schon mancher Wissenschaftler ist an der politischen Praxis gescheitert. Andere fühlen sich dort wohl. Auch diesmal haben wieder einige Akademiker den Sprung gewagt.
lu. MAIN-KINZIG-KREIS. Jeweils fünf Bundestags- und Landtagsabgeordnete werden den Main-Kinzig-Kreis in den nächsten fünf Jahren auf Bundes- und Landesebene ...
bie. HOCHTAUNUSKREIS. Andernorts würde alles passen. Die Stimmung im Wahlkampf war gut, hat Heike Kolter gedacht. Aber der Hochtaunuskreis sei eben nicht ...
lat./höv. MAIN-TAUNUS-KREIS. Der Main-Taunus-Kreis bleibt bei Wahlen zum Bundestag und zum Landtag eine CDU-Hochburg: Trotz der anhaltenden Diskussion um ...
es. KREIS OFFENBACH. Die CDU kann mit dem Ausgang der Landtagswahl im Kreis Offenbach zufrieden sein: Sie blieb stärkste Partei und gewann in zwei der drei ...
jrau. KREIS GROSS-GERAU. Um kurz nach Mitternacht bricht Jubel bei den Anhängern der Christdemokraten aus, die am Sonntagabend ins Landratsamt von Groß-Gerau ...
htr. WIESBADEN. Mit dem dreiundsiebzigjährigen Abgeordneten Horst Klee wird die Wiesbadener CDU auch in der nächsten Wahlperiode den Alterspräsidenten des ...
obo. TAUNUSSTEIN. Mit Idstein und Taunusstein werden die beiden größten Kommunen im Rheingau-Taunus-Kreis in den nächsten sechs Jahren von Christdemokraten ...
sug. MAINZ. Für die Menschen in Mainz und Rheinhessen ist es bei der Bundestagswahl, nach dem Ausscheiden der FDP, eigentlich gut gelaufen: Ihre beiden ...
amfr./eomm. Hessen. 68,3 Prozent der Wahlberechtigten im Wahlkreis Frankfurt I haben am Sonntag ihre Stimme für den Bundestag abgegeben.
MAIN-TAUNUS-KREIS. Der Erste Kreisbeigeordnete Hans-Jürgen Hielscher (FDP) hat heute zu einer Pressekonferenz zum Thema Asylunterbringung eingeladen.
ler./höv. WIESBADEN/HOFHEIM. Die hessische CDU hat gestern ihren Anspruch bekräftigt, auch in der nächsten Legislaturperiode mit Volker Bouffier den ...
mch./trau. Oberursel. Die hessische FDP steht vor einem personellen Neuanfang: Wie der Parteichef Jörg-Uwe Hahn gestern am späten Abend sagte, tritt der ...
Die Verantwortung für das schlechte Landtagswahlergebnis der FDP trägt der Vorsitzende. Endlich hat er das akzeptiert. Die FDP wird nur mit neuer Führung wieder glaubwürdig.
Im neuen Landtag in Wiesbaden hat keines der verfeindeten Lager eine eigene Mehrheit. Die Parteien haben aber drei staatspolitisch mögliche und vertretbare Optionen. Das Hantieren mit Neuwahlen zählt nicht dazu.
Das Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag stößt auf negatives Echo in der Wirtschaft. Verbände bedauern das Fehlen einer liberalen Stimme im Parlament. Ökonomen warnen vor möglichen Folgen.
Die SPD zeigt sich nach Jahren im Tief wieder im Aufwind. Die CDU überzeugt, indem sie alle Wahlkreise in Frankfurt holt. Dagegen verlieren die kleinen Parteien an Zuspruch. Die AfD startet stark.
FRAGE: Herr Dulger, wie bewerten Sie das Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag? Dass die FDP einen solch dramatischen Absturz erlebt, ist zunächst einmal
Trotz des klaren Wahlsieges der Union sorge das Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag für ein Szenario, das die Märkte am wenigsten mögen: Unsicherheit -
Der Wahlsiegerin stehen unangenehme Entscheidungen bevor. SPD oder Grüne? Wo gibt es welche Schnittmenge?
Alois Theisen musste in der Wahlnacht im Hessischen Fernsehen 30 Minuten lang plaudern, ehe das Endergebnis feststand. Er machte das mit Bravour. Ein Gespräch dazu.
Es darf nichts ausgeschenkt werden, wenn die Festwagen deutscher Bierkneipen durch Michael Bloombergs New York ziehen. Vor der Bundestagswahl trainiert man auf der Steuben-Parade die Ernüchterung.
Nach dem Debakel bei den Wahlen ist sich die FDP-Spitze über eines rasch einig: Der Kampf muss weitergehen – vor allem innerparteilich.
Die AfD hat so rasch Zulauf bekommen wie keine Parteigründung vor ihr. Denn Merkels Krisenpolitik passt nicht zum Erbe Erhards. So bleibt Platz für eine Partei der ökonomischen Vernunft.