Abwarten und Bier trinken
Bei der Regierungsbildung in Hessen kommt es auf die SPD an – doch die spielt auf Zeit. Neben einer großen Koalition wird in der CDU auch über ein schwarz-grünes Bündnis diskutiert.
Bei der Regierungsbildung in Hessen kommt es auf die SPD an – doch die spielt auf Zeit. Neben einer großen Koalition wird in der CDU auch über ein schwarz-grünes Bündnis diskutiert.
Nach dem Wahldebakel steht die FDP vor einem kompletten Führungswechsel. Der Bundesvorsitzende Rösler stellt sein Amt zur Verfügung, sein Nachfolger will der NRW-Landesvorsitzende Lindner werden. Auch Spitzenkandidat Brüderle tritt ab.
Die Union hat die Bundestagswahl klar gewonnen, braucht aber einen Koalitionspartner. Die SPD ziert sich, erste CDU-Politiker sprechen über Schwarz-Grün. Bei der FDP rotiert nach dem Fiasko das Personalkarussell. Reaktionen zur Wahl im Bund und in Hessen im FAZ.NET-Liveticker.
Landeschef Hahn will keine Debatte über einen kompletten Neuanfang in der Hessen-FDP. Dagegen will Minister Rentsch einen Rücktritt des Vorstands, dem er selbst angehört. Derweil zeigt eine Analyse: Die FDP hat Wähler sogar an die Linke verloren.
Die FDP fällt aus dem Bundestag. Damit ist die Debatte kastriert. Das kann sogar die politischen Meinungen der Deutschen ändern.
Die Bundestagswahl beeindruckt die Finanzmärkte kaum. Allgemein rechnet man mit Angela Merkel und einem schwächeren Euro. Historisch ist der Zusammenhang ohnehin eher lose.
Mit Verweis auf die schwarz-grüne Koalition in Frankfurt bringt Hessens CDU-Chef Bouffier am Tag nach der langen Wahlnacht auch Schwarz-Grün im Land ins Gespräch. SPD-Chef Schäfer-Gümel erwartet keine rasche Lösung, FDP-Chef Hahn baldige Neuwahlen.
Nach dem Wahlkrimi in Hessen ist Schwarz-Gelb zwar abgewählt, die Regierungsbildung aber völlig unklar. SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel hatte fünf Jahre Zeit, sich beim Kampf um die Macht auf die „hessischen Verhältnisse“ einzustellen.
Nach Angela Merkels Triumph bekommen die Krisenstaaten noch mehr Respekt vor ihr, berichten unsere Korrespondenten. Ein bisschen Angst ist auch dabei.
Nach dieser Bundestagswahl ist vieles nicht mehr so, wie es einmal war. Die Union ist mit Angela Merkel groß, aber einsam. Viele bürgerliche Wähler sind verwaist. SPD und Grüne haben eine klare linke Mehrheit. Eine Analyse.
Mit diesem Ergebnis hatte niemand gerechnet: ARD, ZDF, RTL, n-tv, N24 und Phoenix berichten über eine denkwürdige Bundestagswahl. Das vorläufige Fazit: Verwirrung.
Es ist der Tiefpunkt eines gescheiterten Wahlkampfes: Die FDP scheitert im Bund und beinahe in Hessen. Die Zukunft der Liberalen muss eine komplette Erneuerung sein.
Große Überraschung in Wiesbaden: In letzter Minute zieht die FDP noch in den Landtag ein - Schwarz-Gelb ist trotzdem abgewählt. Die SPD legt stark zu. Rechnerisch sind eine große Koalition, Rot-Rot-Grün oder Schwarz-Grün möglich.
Eine absolute Mehrheit hat die Union dann aber doch nicht erreicht. Nun muss sie mit der SPD oder den Grünen eine Koalition bilden. Denn Schwarz-Gelb ist Vergangenheit - die FDP ist erstmals seit 1949 nicht mehr im Bundestag.
Nach ihrem triumphalen Wahlsieg mit der Union gehört Angela Merkel nun in die Reihe der ganz großen Kanzler – auch wenn sie ihren bisherigen Partner verloren hat. Ihre Partei weiß, dass sie diesen Sieg allein der Kanzlerin zu verdanken hat.
Die Hamburger haben sich in einem heiß umkämpften Volksentscheid für den Rückkauf der Energienetze ausgesprochen. Die Entscheidung war am Ende relativ knapp, aber eindeutig.
In Eschborn wird die Wahl des Bürgermeisters wohl im Stechen entschieden zwischen Amtsinhaber Speckhardt und Erstem Stadtrat Geiger.
WIESBADEN. Jubel bei der CDU, Katastrophenstimmung bei der FDP. Bei allen anderen beginnt mit Bekanntwerden der ersten Prognosen für Hessen um 18 Uhr das große ...
sug. Mainz. So viel Grund zum Jubeln haben die Mitglieder der Mainzer CDU schon lange nicht mehr gehabt: Von der ersten Prognose auf Bundesebene, die gegen 18 ...
htr. WIESBADEN. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat ihren Wiesbadener Wahlkreis verteidigt. Mit 43,8 Prozent der Erststimmen ließ sie ihren ...
obo. RHEINGAU-TAUNUS-KREIS. Der Hohensteiner Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch (CDU) kann seine Arbeit in Berlin fortsetzen.
wbr. Odenwald. Die ersten Ergebnisse aus den Städten und Gemeinden des Wahlkreises 187 (Odenwald) haben sich nicht wesentlich vom Bundeswahlergebnis ...
bie. BAD HOMBURG. Für Stefan Ruppert ist es gestern schon mit der ersten Hochrechnung um alles oder nichts gegangen. Hätte es die FDP in den Bundestag ...
jrau. KREIS GROSS-GERAU. Franz-Josef Jung hat es wieder geschafft. Der Kandidat der CDU hat das Mandat im Bundestagswahlkreis 184, der identisch mit dem ...
Totenstille herrscht im Lokal im Haus am Dom, in dem sich Frankfurts Liberalen versammelt haben, als um 18 Uhr die ersten Hochrechnungen ihre schlimmsten
toe. Frankfurt. Die FDP hat bei der Bundestagswahl auch in Frankfurt einen massiven Stimmeneinbruch hinnehmen müssen. Verglichen mit dem Zweitstimmenergebnis ...
lüc. RHEIN-MAIN. Auch im Rhein-Main-Gebiet gleichen die Wahlergebnisse dem Bundes- und Landestrend. Demnach zählen CDU, SPD und Die Linke zu den Gewinnern, die ...
Dass die SPD wieder gut in Schuss ist, kann Schäfer-Gümbel für sich verbuchen. Mit Umsicht und Fleiß hat er die Partei hinter sich versammelt. Er würde alles aufs Spiel setzen, wenn er sich von den Sektierern der Linkspartei abhängig machte.
Zwiespältige Gefühle bei CDU und SPD, Enttäuschung bei der FDP, Jubel bei den Linken: Es reicht in Hessen weder für Schwarz-Gelb noch für Rot-Grün.
Berlin, 22. September. Man könnte hören, wie eine Nadel zu Boden fällt, durchbräche nicht das Klickern Dutzender Apparate der Fotografen die Stille nach der ...
Bundesfamilienministerin Schröder (CDU) hat den Wahlkreis Wiesbaden geholt, zieht sich aber aus dem Bundeskabinett zurück. Ihre Partei hat bis auf wenige Ausnahmen die Bundestagsmandate in Hessen abgeräumt.
Ein Abend und ganz unterschiedliche Gefühle im Wahlkreis 181: Bittere Abrechnung bei der FDP, große Freude bei der CDU.
Die FDP ist schockiert über ihren Absturz. Den Einzug in den Bundestag hat sie erstmals verfehlt. Parteichef Rösler und Spitzenkandidat Brüderle übernehmen die Verantwortung. Die Landesverbände kritisieren die Wahlkampfführung scharf.
Die Kanzlerin kann sich nach dem Wahlsieg der Union aussuchen, mit wem sie koalieren will. Falls sie einen Koalitionspartner braucht.
Die Grünen können nur über den Absturz der FDP jubeln - das eigene Ergebnis ist eine Enttäuschung. Die Partei hat sich verkalkuliert. Ihre Führungsmitglieder versprechen eine „schonungslose“ Analyse.
Im Rennen um die ersten Plätze beim Auszählen der Stimmen zur Bundestagswahl haben in Hessen die Gemeinden Breitenbach am Herzberg und Cornberg die Nase vorn. Hier wie dort ist die SPD stärker als im Bund. Bromskirchen war bei der Landtagswahl am schnellsten.