Einigung auf AMLA-Verfahren
Bisher haben die EU-Staaten den Sitz neuer Behörden unter sich ausgekegelt. Das ändert sich jetzt.
Bisher haben die EU-Staaten den Sitz neuer Behörden unter sich ausgekegelt. Das ändert sich jetzt.
Der Autobranche bleiben strikte Abgasnormen erspart. Die Euro-6-Werte sollen weiter gelten, haben EU-Parlament und Ministerrat vereinbart. E-Fuels aber bleiben außen vor.
Für Obst und Gemüse sollen Einwegplastikverpackungen verboten werden. Auch Salztütchen oder Ketchupbeutel im Restaurant sollen bald der Vergangenheit angehören.
EU-Parlament und Vertreter der EU-Staaten haben sich auf das Medienfreiheitsgesetz geeinigt. Es zielt darauf, Despoten wie Viktor Orbán zur Ordnung zu rufen. Dafür schränkt es die Pressefreiheit bei uns ein.
Europaparlament und Ministerrat nehmen die Unternehmen in die Pflicht. Sie sollen auf der gesamtem Welt Kinder- und Zwangsarbeit verhindern. Aus der Wirtschaft kommt heftige Kritik.
Europaparlament und Ministerrat nehmen die Unternehmen in die Pflicht. Sie sollen auf der gesamten Welt Kinder- und Zwangsarbeit verhindern. Aus der Wirtschaft kommt heftige Kritik.
Kommissionspräsidentin von der Leyen hat Milliarden für Ungarn freigegeben, die wegen Rechtsstaats-Mängeln eingefroren waren. Da die Entscheidung kurz vor dem EU-Gipfel getroffen wurde, vermuten viele einen anrüchigen Deal mit Ungarns Regierungschef Viktor Orbán.
Die EU-Kommission hat am Mittwochabend Milliarden Euro aus Kohäsionsfonds für Ungarn freigegeben. Man habe „ausreichende Garantien“ für eine unabhängigere Justiz bekommen. Das EU-Parlament sieht es jedoch anders.
Unterhändler von Europaparlament und Ministerrat haben sich auf ein neues EU-Gesetz geeinigt, das die Lieferanten und Fahrer von Uber, Deliveroo und anderen Plattformen besser schützen soll. Die Einigung könnte aber noch an der Ampelkoalition scheitern.
In Brüssel wird erwartet, dass die EU-Kommission zehn Milliarden Euro für Ungarn freigibt. Doch die Fraktionsvorsitzenden funken dazwischen: Die Bedingungen sind nicht erfüllt, schreiben sie in einem Brief, der der F.A.Z. vorliegt.
Geht es nach der Mehrheit des EU-Parlaments, sollen die neuen EU-Budgetregeln noch weicher sein als ohnehin geplant.
Auf Lebensmitteln wie Honig und Marmelade müssen Hersteller künftig genauere Angaben zum Ursprungsland machen. Die Abgeordneten im Europaparlament stimmten dafür, die sogenannten Frühstücksrichtlinien zu verschärfen.
Mit kritischen Rohstoffen wie Lithium und Silizium soll sich die EU künftig verstärkt selbst versorgen. Die Abgeordneten im Europaparlament stimmten für ein Maßnahmenpaket, mit dem sie unabhängiger von Ländern wie China werden soll.
Für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz sollen in der EU künftig strengere Regeln gelten. Unterhändler von Europaparlament und EU-Staaten verständigten sich nach langen Verhandlungen auf ein entsprechendes Gesetz.
Die EU will Hausbesitzer doch nicht zwingen, Klasse D zu erreichen. Indirekt könnte es aber weiter genau darauf hinauslaufen. Denn die Staaten werden weiter in die Pflicht genommen.
Berlin hat Erfolg mit seinem Widerstand gegen strikte Energiesparziele für Hauseigentümer. Stattdessen werden die Staaten in die Pflicht genommen. Das ist eine Entlastung für Familien im Einfamilienhaus wie den Bäckermeister auf dem Land, sagt Bauministerin Geywitz.
So lange wie über den AI Act haben Europaparlament und Ministerrat noch nie um die Endfassung eines Gesetzes gerungen. Vor allem um die Nutzung von KI von Strafverfolgungs- und Sicherheitsbehörden gibt es bis zuletzt Streit.
Einen ganzen Tag lang haben der Rat und das EU-Parlament um Kompromisse gerungen. In einigen Punkten gelang das, etwa beim Grenzverfahren und für Krisensituationen. Andere sind weiter umstritten.
Die Europäische Union verzichtet auf die Vorgabe, alle Häuser auf die Energieklasse D zu bringen. Den EU-Staaten könnte angesichts der vereinbarten Einsparziele dennoch kein anderer Weg bleiben.
In Lissabon ist die sozialistische Regierung nur noch geschäftsführend im Amt. Doch viele Vorwürfe im Korruptionsskandal erwiesen sich als nicht stichhaltig.
Die neue Regel der EU fußt auf einem Vorschlag der Kommission aus der Ökodesign-Verordnung. Große Händler sollen zwei Jahre Zeit haben, das Verbot umzusetzen.
Von der Straße ins EU-Parlament: Als „sonstige politische Vereinigung“ steht die Letzte Generation auf dem Wahlzettel der Europawahl. Ihr Anliegen ist unverändert dringlich, ihr Mittel bleibt der Protest. Spitzenkandidatin Lina Johnsen erklärt, wie sich die Bewegung vor Vereinnahmung und Institutionalisierung schützen will und warum sie eher „Aktivistin mit Hausausweis“ als Parlamentarierin sein wird. Ein Gespräch über Ehrlichkeit und Verantwortung, Populismus und Wissenschaft, die Grenzen kompromissgetriebener Politik und den ewigen Elefanten im Raum. Und natürlich über Digitalisierung.
Das EU-Parlament sperrt sich in vielen Punkten gegen eine restriktivere Asylpolitik. Interne Protokolle, die der F.A.Z. vorliegen, zeigen aber: Die Abgeordneten bewegen sich in wichtigen Fragen auf die Position der Staaten zu.
Der Ministerrat will es den EU-Staaten freistellen, ob sie von Senioren vor der Führerscheinverlängerung einen Gesundheitstest verlangen. Aber aus dem EU-Parlament droht noch Ungemach.
Der gerade verabschiedete Data Act birgt eine bislang kaum diskutierte Gefahr für die Maschinenbau- und Automobilindustrie. Ein Gastbeitrag.
Auch nach dem Brexit findet das Clearing bestimmter Finanzgeschäfte fast ausschließlich in London statt. Das Europaparlament will das jetzt ändern.
Am 6. Dezember erwarten viele Menschen eine kleine Bescherung, alle Tech-Interessierten vor allem diese: Eine Einigung der Trilog-Parteien beim Gerangel um die KI-Verordnung.
Der entscheidende Baustein für den Aufbau einer europäischen Wasserstoffwirtschaft steht: Anders als von der Kommission geplant, kommt Gasnetzbetreibern dabei eine wichtige Rolle zu.
Der Dax gibt die wichtige Marke von 16.000 Punkten am Montag wieder ab. Anleger schauen auf einen Auftritt von EZB-Präsidentin Christine Lagarde im EU-Parlament.
Die Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Europaparlament soll die Partei in die Wahl 2024 führen. Sie gehört zum linken Flügel, weiß aber auch, wo Kompromisse nötig sind.
Die unterfränkische CSU ist seit 2013 nicht mehr mit einem eigenen Kandidaten in Brüssel vertreten. Das soll sich nun ändern. Auf der Delegiertenversammlung gelang ihr ein kleiner Coup.
In den Niederlanden ist die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders mit Abstand stärkste Kraft bei der Parlamentswahl geworden, im Nahen Osten sollen die Waffen vorübergehend schweigen. Und: Joaquin Phoenix spielt Napoleon. Der F.A.Z. Newsletter.
Nicht nur Meyer-Burger-Chef Gunter Erfurt macht sich Sorgen wegen der Haushaltskrise. Es geht um die Frage: Blüht oder vertrocknet die Photovoltaikbranche in Ostdeutschland?
Die Europäische Union will weniger Plastikmüll durch Verpackungen verursachen. Wenn doch, sollen sie recycelbar sein. Frankreich hat jedoch schon erfolgreich Ausnahmen verhandelt.
Das EU-Parlament hat sich für einen Konvent und Reformen ausgesprochen. Vielen Christdemokraten geht das aber zu weit, die Mitgliedstaaten sind ohnehin mehrheitlich dagegen.
Die EU-Kommission wollte den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln bis 2030 halbieren. Daraus wird jetzt nichts.