Leserbriefe vom 14. September 2024
Außenministerin Baerbock in Israel +++ Illusionäres Wunschdenken +++ Der neue Rechtschreib-Duden +++ Kritik an Netzplänen der Regierung +++ Liberalismus in Not
Außenministerin Baerbock in Israel +++ Illusionäres Wunschdenken +++ Der neue Rechtschreib-Duden +++ Kritik an Netzplänen der Regierung +++ Liberalismus in Not
Die vom Bundesinnenministerium angeordneten Grenzkontrollen beschäftigen die Wirtschaft. Verbände befürchten eine Kettenreaktion, wenn weitere EU-Staaten dem Beispiel der Bundesrepublik folgen.
Regierung und Opposition streiten über die Nominierung von Marta Kos. Ursula von der Leyen will aber nicht länger warten – und ihr neues Team trotzdem am nächsten Dienstag vorstellen.
Um die Vision einer „klimaneutralen Zukunft“ zu erreichen, müssten auch Landwirtschaft und Verbraucher liefern: Bis 2045 müsste sich der Fleischkonsum EU-weit halbieren. Das jedenfalls fordert „Agora Agrar“.
Der Kanzler telefoniert mit dem polnischen Ministerpräsidenten, nachdem dieser die geplanten Grenzkontrollen als „inakzeptabel“ bezeichnet hat. Die Innenminister der Union fordern umfassende Zurückweisungen.
Kann der Staat Schulden machen, ohne später zu sparen? Ökonomen befeuern diese Sehnsucht neu.
Nach dem gescheiterten Asylgipfel setzt sich die FDP für neue Verhandlungen ein. Das Thema sei wichtiger als die Parteien, heißt es.
Drohen der Autoindustrie 2025 hohe Strafzahlungen wegen der schleppenden E-Auto-Verkäufe? Um das zu verhindern, spricht sich der VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch dafür aus, dass die EU jetzt die CO₂-Ziele auflockert.
Die Ressourcen von Bund und Ländern zur Versorgung von Flüchtlingen seien „nahezu erschöpft“, schreibt die Innenministerin. Kein Staat der Welt könne unbegrenzt Flüchtlinge aufnehmen.
Das US-Unternehmen setzt auf personenbezogene Daten zum Trainieren eines KI-Modells. Hätte Google zuvor eine Folgenabschätzung zu möglichen Beeinträchtigungen von Grundfreiheiten von EU-Bürgern erstellen müssen?
Eigentlich sollen sie „letztes Mittel“ sein, doch verzeichnet die EU-Kommission schon mehr als 440 Mitteilungen über die Wiedereinführung von Kontrollen. Einspruch hat sie noch nie erhoben.
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez will die Haltung seines Landes zu den EU-Zusatzzöllen auf Elektroautos aus China überdenken.
Wenn die EU ihre Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den USA und China steigern will, müssen die Energiepreise sinken. Dafür aber geht der Ausbau der erneuerbaren Energiequellen nicht schnell genug voran, kritisiert die EU-Kommission.
Der Bericht des früheren EZB-Präsidenten Draghi zur Wettbewerbsfähigkeit der Europäischen Union liefert zwar eine schonungslose Analyse des Istzustands. Seine Verbesserungsvorschläge sind aber weniger überzeugend.
Die EU-Kommission äußert sich auffällig zurückhaltend zu den deutschen Plänen zu Grenzkontrollen und Zurückweisungen. Ein Nachbarstaat freut sich über die „gute Idee“. Aber nicht jedes Land sieht das so.
Deutschland bringt den Schengenraum zu Fall, weil nach den vielen Irrtümern in der Asylpolitik nur noch Notmaßnahmen bleiben. Eingeschränkt werden aber nicht nur Migranten, sondern auch EU-Bürger.
Frankreichs neuer Premierminister Michel Barnier steht vor leeren Kassen und schwierigen Entscheidungen. Die Linke droht mit Blockaden im Parlament, aber von den Rechtspopulisten will er nicht abhängig sein.
Aufatmen in der EU-Kommission: Die Brüsseler Wettbewerbsbehörde hat zwei bahnbrechende Verfahren gegen die großen Digitalkonzerne gewonnen.
Die EU braucht eine Mentalitätswende. Sie muss „weniger regeln“ zum Leitprinzip machen, wenn sie im Wettbewerb mit China und den USA mithalten will. Neue EU-Schulden sind nicht die Lösung.
Die EU äußert sich eher defensiv zu den deutschen Plänen, Grenzkontrollen dauerhaft aufrechtzuerhalten. Vonseiten der Grünen gibt es Kritik für Merz' Vorschläge.
Mit der Fortsetzung der bisherigen Migrationspolitik wird Deutschland weiter die Hauptlast tragen. Und das Land wird weiter gespalten. Die Verantwortung dafür trägt die Regierung.
Die EU hat ein gemeinsames Asylrecht beschlossen. Was das verändert, welche Regeln gleich bleiben und was bis zum Inkrafttreten gilt.
Bei den Gesprächen zur Änderung der Migrationspolitik geht Unionspolitiker Frei von einer „einheitlichen Sichtweise“ der Regierung aus. Doch Äußerungen aus den Regierungskreisen der Grünen lassen daran Zweifel aufkommen.
Der Europäische Gerichtshof hat in letzter Instanz entschieden: Die wichtigsten Wettbewerbsentscheidungen der EU-Kommission gegen die beiden Digitalgiganten haben Bestand.
Wirtschaftswachstum +++ Meyer-Werft +++ VW in der Krise +++ Jagd auf das Auto +++ Kaufanreiz für E-Autos
Die früheren Erfolgsfaktoren für die deutschen Autohersteller zählen nicht mehr für die Zeiten des Elektroantriebs. Die Möglichkeiten der Automanager hängen viel von Rahmenbedingungen ab – aber an einer Stelle sollten sie auf keinen Fall sparen.
Von der serbischen Grenze direkt nach Brüssel: Ungarns Regierung reagiert mit einer Provokation auf die von der EU verhängte Millionenstrafe. Belgische Politiker sind empört.
Der Arbeitsminister stellt dem unabhängigen Gremium per Brief Bedingungen: Entweder es beschließt 2025 eine kräftige Erhöhung – oder er müsse einen Verstoß gegen EU-Recht melden.
Die Außenministerin warnt vor einem Alleingang in der Asylpolitik – in der Deutschland auf Betreiben der Grünen jahrzehntelang einen Sonderweg beschritt.
Das Europarecht steht einer Zurückweisung von Flüchtlingen an der deutschen Grenze nicht entgegen. Das Dublin-System sollte die Wirkungen des Art. 16a GG auf Europa übertragen. Hätte dies funktioniert, dürfte es in Deutschland praktisch keine Asylbewerber geben. Ein Gastbeitrag
Die Bundesinnenministerin hat die ausgeweiteten Kontrollen bei der EU-Kommission angemeldet. Es gehe um eine „massive Ausweitung der Zurückweisungen“, sagt Ministerin Faeser.
Nach Ansicht des früheren EZB-Präsidenten muss die EU jährlich einen hohen dreistelligen Milliardenbetrag investieren, um mit Amerika und China mithalten zu können. Das sind seine Ideen.
Wie reagieren Deutschlands Nachbarstaaten auf die Debatte über Zurückweisungen? In Warschau und Prag hat sie bisher keine großen Wellen geschlagen. Österreichs Innenminister zieht jedoch eine klare Linie.
In dieser Woche entscheiden die EU-Richter über die zwei wichtigsten Wettbewerbsfälle der vergangenen zehn Jahre: Es betrifft den Google-Mutterkonzern Alphabet und Apple.
Großer Auftritt auf der Messe von Thessaloniki. Habeck wirbt für Energieprojekte.
Eine aussagekräftige Entgleisung zeigt, dass die AfD Europa zerstören will. Allein diese Position reicht, um ein Bündnis mit der Partei Helmut Kohls restlos auszuschließen.