Ein unfertiges Abkommen
Der Freihandel der Europäer mit dem Mercosur-Bündnis in Lateinamerika erscheint als Durchbruch. Doch zum Jubeln ist es zu früh. Und Peking lauert auf seine Chance.
Der Freihandel der Europäer mit dem Mercosur-Bündnis in Lateinamerika erscheint als Durchbruch. Doch zum Jubeln ist es zu früh. Und Peking lauert auf seine Chance.
Europa wird zwar nur geringen Einfluss auf die Entwicklungen in Syrien haben. Doch um Hilfe zu leisten, sollte die EU die Sanktionen schrittweise abbauen – wenn auch unter Auflagen, schreibt unser Kolumnist.
Wasserstoff mit Strom zu erzeugen, erforderte bisher Membranen aus PFAS, den umstrittenen Ewigkeitschemikalien. Jetzt gibt es bei den Membranen eine Neuentwicklung.
Die chinesische Solarindustrie bildet ein Kartell und will so den Preissturz der Solarpaneele stoppen. Das könnte auf Kosten deutscher Kunden gehen.
Der Bundesfinanzminister hat kaum Chancen, nach der Bundestagswahl im Amt zu bleiben. Und viel entscheiden kann Jörg Kukies auch nicht mehr. Umso wohler fühlt er sich in Brüssel.
Der Kanzler und der serbische Präsident sprechen über die nachhaltige Gewinnung des Metalls, das für E-Auto-Batterien gebraucht wird. Doch auch China will die serbischen Vorkommen ausbeuten.
Bundeskanzler Olaf Scholz hat im Wahlkampf eine Betriebsversammlung des kriselnden Autoherstellers Ford besucht. Eine EU-Regelung sei der bessere Weg als eine rein nationale Förderung.
Künstliche Intelligenz treibt Innovationen in den Stromnetztechnologien. Die Patentanmeldungen dazu haben sich in den vergangenen Jahren versechsfacht.
Ahold ist der große Einzelhandelskonzern an der Börse der fünftgrößten EU-Volkswirtschaft. Ansonsten ist die Branche weitgehend in privatem Eigentum. Eine beliebte Kette muss aufgeben.
Die entscheidende Frage lautet: Wie lernen Gesellschaften, neue Technologien zu begleiten? Ohne mehr Innovation und Technologieoffenheit droht Europa zum Industriemuseum zu werden. Es braucht ein Fortschrittsnarrativ.
Umweltvorgaben, die einseitig heimische Unternehmen benachteiligen, beklagt der Lufthansa-Aufsichtsrat. In Briefen an Kommissionschefin von der Leyen und Bundeskanzler Scholz wird eine schnelle Kurskorrektur gefordert.
In Georgien ziehen weiter Zigtausende auf die Straßen. Sie werden von Vermummten verprügelt. Die Opposition fordert von der EU endlich Sanktionen gegen die Machtpartei.
Der rechtsradikale Erstrundengewinner Călin Georgescu protestiert am Tag der abgesagten Stichwahl vor einem Wahllokal. Er wittert wegen seiner russlandfreundlichen Positionen einen Komplott.
Der frühere EU-Kommissar Didier Reynders steht unter Geldwäsche-Verdacht. Er weist alle Vorwürfe zurück, während immer neue Details aus den Ermittlungen bekannt werden.
Am Ende des dritten Kriegsjahres hat Kiew drei Probleme: Russlands Vormarsch, Trumps Friedensideen und Chinas Eintritt in den hybriden Krieg. Wie die Ukraine damit umgehen kann, hängt auch von Europa ab.
Könnten die europäischen Staaten sich auch ohne den amerikanischen Schutzschild verteidigen? Probleme gäbe es von der Technologie bis zur Finanzierung.
Die EU-Staaten haben ihre wirtschaftlichen Eigeninteressen gegenüber Südamerika oft ökologisch verbrämt. Das Mercosur-Abkommen dürfte ihr Ansehen dort erhöhen.
Nach mehr als 25-jährigen Verhandlungen haben sich die EU und die Mercosur-Staaten auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen spricht beim Mercosur-Gipfel in Uruguays Hauptstadt Montevideo von einem „historischen Meilenstein“.
Deutschland braucht keinen Milei und keinen Musk, sondern marktwirtschaftliche Reformen. Die FDP taugt dafür kaum als Vorbild.
Nach einen Vierteljahrhundert Verhandlungen steht der Handelsdeal mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten. Was heißt das für Verbraucher und Bauern? Und woran kann der Deal jetzt noch scheitern?
Selten war ein Abkommen wirtschaftlich wie politisch so bedeutend. Mit dem Vertrag zwischen der EU und den südamerikanischen Mercosur-Staaten entsteht eine der weltweit größten Freihandelszonen mit mehr als 700 Millionen Menschen.
Nach 25 Jahren steht der Handelsvertrag der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten kurz vor dem Abschluss. Selten war ein Vertrag politisch wie wirtschaftlich so bedeutend.
Der frühere Bundesjustizminister Marco Buschmann hat einen neuen Job. IOC-Präsident Thomas Bach gibt seinen bald ab, holzt aber gegen die Bundesregierung. Und der ehemalige EU-Justizkommissar Didier Reynders bekam Besuch von der Polizei.
Nach schweren Verkehrsdelikten verhängte Fahrverbote sollen künftig europaweit gelten. Das haben die EU-Verkehrsminister beschlossen. Verstöße im Urlaub haben damit auch Folgen für das Fahren in Deutschland.
Standing Ovations: Merkel ist in Großbritannien ein Synonym für jene Zeit, als das Land noch Teil der EU war. Auf ihrer Buch-Tournee stellte sie „Freedom“ jetzt in London vor.
Frankreich erlebt eine Regierungskrise ungekannten Ausmaßes. Mit dieser Nationalversammlung ist kein Staat zu machen.
Die EU steht kurz vor dem Abschluss eines Freihandelsabkommens mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ist dafür kurzfristig nach Montevideo gereist. Am Freitag soll der Deal stehen.
Gerät Macron jetzt ins Wanken? Was bedeutet die Krise für Frankreichs internationale Rolle? Und warum hat Marine Le Pen für den Misstrauensantrag der Linken gestimmt? Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Russlands Außenminister Lawrow betritt zum ersten Mal seit Beginn des Ukrainekriegs EU-Boden. Nun bahnt sich Streit über seine Teilnahme an dem OSZE-Treffen an.
Jeden Tag neue Drohungen mit weiteren Zöllen – Donald Trump wird seinem Ruf gerecht. Der Direktor des Wiener Instituts für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) rechnet die Folgen vor.
Nach 25 Jahren steht der Handelsvertrag der EU mit den Mercosur-Staaten vor dem Abschluss. Einige europäische Länder waren vehement dagegen – die Südamerikaner verloren schon beinahe die Geduld.
Im Bestand lässt sich das brüchige Haus der europäischen Wirtschaft nicht sanieren. Für viele Green-Deal-Gesetze und überbordende Rauchverbotspläne braucht es die Abrissbirne.
Dank ausländischer Hilfe und dem eingefrorenen Vermögen der angreifenden Russen kämpft sich das Land voran. Die Aussichten seien so schlecht nicht, erklärt eine der führenden Ökonominnen aus Kiew.
Eine Ifo-Umfrage zeigt das Ausmaß der Problematik. Besonders groß ist die Unzufriedenheit mit EU-Vorgaben.
Frankreich braucht eine neue Regierung. Russlands Außenminister kommt erstmals seit Beginn des Ukrainekriegs in die EU. Und Fußballfans erfahren, welche TV-Sender in der kommenden Saison zum Zug kommen. Der F.A.Z. Frühdenker.