Guten Morgen!
Auf EU-Ebene ist die erste Hürde genommen, den Wolf stärker zu bejagen. Doch bis dahin könnte es noch dauern. Landwirte und Weidetierhalter machen Druck.
Die Wirtschaft in vielen Ost-Ländern läuft nicht mehr ganz rund. Daran sind sie nicht unschuldig.
Mit dem Abschied von Stellantis-Chef Tavares steigt die Bedeutung des Europachefs Jean-Philippe Imparato. Der gibt einen tiefen Einblick in Ziele und Denkweise im Stellantis-Management.
Bis vorigen Samstag war der liberale Politiker Didier Reynders für Rechtsstaatlichkeit in der EU verantwortlich. Nun wird gegen ihn ermittelt. Er soll jahrelang Guthaben für die Nationallotterie mit Bargeld erworben haben.
Frankreichs Regierung muss sich einem aussichtsreichen Misstrauensvotum der Opposition stellen. Im Tarifkonflikt bei Volkswagen kommt es zum Showdown in Wolfsburg. Und die EU-Gesundheitsminister empfehlen das Rauchen an der frischen Luft einzuschränken. Der F.A.Z. Frühdenker.
Den sechsten Tag in Folge kommt es in Georgien zu Protesten gegen eine Regierungsentscheidung, EU-Beitrittsgespräche auszusetzen. Friedlich bleiben sie nicht.
Das Fintech 21X erhält als Erster in der EU eine weitreichende DLT-Lizenz zum Handel und der Abwicklung von digitalen Wertpapieren. Damit fordert 21X nun die Deutsche Börse heraus.
Brüssel paradox: Fast alle EU-Staaten unterstützen die Empfehlung der EU-Kommission, Rauchen an „schützenswerten Orten“ im Freien zu verbieten. Halten wollen sich aber etliche Staaten nicht daran.
Die EU-Kommission genehmigt die jahrelange Quersubventionierung im Konzern und verlangt dafür harte Einschnitte bei DB-Cargo. Der Güterverkehr muss profitabel werden.
Die EU-Gesundheitsminister haben mehrheitlich für den Vorschlag der EU-Kommission gestimmt, das Rauchen an Spielplätzen, Bushaltestellen und in der Außengastronomie zu verbieten. Für ein Rauchverbot ist allerdings jede nationale Regierung verantwortlich.
Vor der letzten Verhandlungsrunde zeichnet sich ein Kompromiss ab: Das Entwaldungsgesetz wird ohne die von den Christdemokraten geforderten Änderungen verschoben. Brüssel soll die Waldbauern aber anderweitig entlasten.
Die Regierung in London sucht eine Balance zwischen der EU und dem Amerika Donald Trumps. Andere setzen ausschließlich auf den Rückkehrer ins Weiße Haus. Sie könnten mit einer gigantischen Spende belohnt werden.
In der Hauptstadt Tiflis ist die Polizei am fünften Abend der Proteste abermals mit Wasserwerfern und Tränengas gegen Demonstranten vorgegangen. In den vergangenen Tagen gab es mehr als 200 Festnahmen.
In der Türkei sind Oliven Teil der Identität. Doch für Sabit Ertür oder das Ehepaar Uzunoğlu/Wagner verschärfen sich die Bedingungen. Ein Besuch bei Menschen, die der Trockenheit trotzen und einen Knochenjob erdulden.
In Osteuropa rutschen Auslandsinvestitionen unter Covid-Niveau. Deutsche Investoren sind auf dem Rückzug, Zusagen aus China am größten und Trump verunsichert.
Knochenbrüche und offene Wunden: Nach der vierten Protestnacht in Georgien mehren sich Berichte über Polizeigewalt. Die Demonstranten geben nicht auf.
Die Wirtschaftslage der Türkei bietet viel Licht und viel Schatten. Das hat auch mit Deutschland und Russland zu tun.
In Georgien ist es die vierte Nacht in Folge zu Massenprotesten gegen die Regierung gekommen. Seit die georgische Führung angekündigt hat, den EU-Beitrittsprozess auszusetzen, sind die Demonstrationen eskaliert. Die EU droht mit Sanktionen.
Der EU-Ratspräsident und die EU-Außenbeauftragte versichern der Ukraine, dass die Union an ihrer Seite steht. Bei Luftangriffen kommen derweil wieder Menschen ums Leben.
Margrethe Vestager scheidet nach zehn Jahren als EU-Wettbewerbskommissarin aus dem Amt. Für Ursula von der Leyen ist das Erbe der Dänin wenig wert.
In Lissabon retten die Linken den Haushalt der rechten Minderheitsregierung, während es in Spanien hakt. Im Vergleich zu Deutschland wächst ihre Wirtschaft. Portugal erlässt den Berufsanfängern sogar die Steuern.
Seit die georgische Führung angekündigt hat, den EU-Beitrittsprozess auszusetzen, sind die Demonstrationen eskaliert. Die EU droht mit Sanktionen.
Eigentlich wollte Bulgarien im Januar den Euro einführen. Das hat aber nicht geklappt. Wer sich gerade in Stellung bringt und warum einige EU-Länder den Euro nicht haben wollen.
Seit Tagen demonstrieren Menschen gegen die Entscheidung der pro-russischen Regierung, die Verhandlungen über einen EU-Beitritt bis 2028 aussetzen. Die Polizei ging mit Wasserwerfern und Tränengas gegen sie vor.
Die Protestler wurden wegen „Ungehorsams gegenüber rechtmäßigen Polizeianordnungen und geringfügigen Rowdytums“ festgenommen. Die Polizei setzte Gummigeschosse und Tränengas ein.
Georgien unterbricht die EU-Beitrittsgespräche bis 2028. In Tiflis schlägt die Polizei Proteste gegen die Regierungsentscheidung nieder und attackiert Journalisten.
Was in Georgien geschieht, ist nicht erfreulich. Aber welche geopolitische Richtung das Land einschlägt, das müssen die Georgier unter sich ausmachen. Eine formale Annäherung an die EU ist derzeit ausgeschlossen.
Um die PSOE-Partei wird es einsam. Pedro Sánchez könnte bald der letzte linke Regierungschef von Gewicht in der EU ein. Die PSOE hat er ganz auf sich zugeschnitten und hält sie auf Linkskurs.
Am Bundesverfassungsgericht, im Amt des EU-Justizkommissars und im US-Justizministerium stehen drei richtungsweisende Personalwechsel an. Dieser Tage hat sich entschieden, wer es wird. Wir stellen die Neuen vor.
Der russische Milliardär Alischer Usmanow will trotz EU-Sanktionen wieder an die Spitze des internationalen Fechtverbands. In Moskau ist man erfreut.
Am Mittwoch hat das Europäische Parlament die neue EU-Kommission gewählt. Der Ire Michael McGrath ist neuer Kommissar für Demokratie, Justiz und Rechtsstaatlichkeit. Ein Porträt.
Nach dem Regierungschef Kobachidse ankündigte, den EU-Beitritt Georgiens zu verzögern, sind Tausende Menschen in Tiflis auf die Straße gegangen. Die Polizei soll Tränengas und Wasserwerfer eingesetzt haben.
Auch soll Deutschland aus dem Euro heraus, heißt es in einem Medienbericht. Die AfD fordere demnach auch ein strikteres Abtreibungsrecht und Handel mit Russland.
Michael Kretschmer braucht noch Stimmen, um wieder Ministerpräsident zu werden – und geht auf die Linke zu. Und: Der weihnachtlichste Ohrwurm aller Zeiten hat Geburtstag. Der F.A.Z. Newsletter.