Im Deutschland-Tempo in die Bedeutungslosigkeit
Der Expertenbericht zur Forschung und Innovation stellt der Bundesregierung ein vernichtendes Zeugnis für ihre Politik aus. Die neue Regierung steht vor großen Aufgaben.
Der Expertenbericht zur Forschung und Innovation stellt der Bundesregierung ein vernichtendes Zeugnis für ihre Politik aus. Die neue Regierung steht vor großen Aufgaben.
Auf den Meeren Europas gehen Container über Bord, Fischer verlieren Netze, Schiffe spülen Schadstoffe ins Meer. Die Anrainerstaaten tun zu wenig dagegen, sagt der EU-Rechnungshof.
Von der Leyen will 800 Milliarden Euro für die Verteidigung Europas mobilisieren, davon 150 als Darlehen aus Brüssel. Das Konstrukt erscheint heikel – nach herkömmlichem Verständnis darf die EU keine Waffen finanzieren.
Giorgia Meloni steht als selbst ernannte Vermittlerin zwischen den USA und der EU allein und beinahe isoliert da. Kann sie dennoch Erfolg haben?
Vor dem EU-Krisengipfel zur Ukraine schlägt die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen ihren „Plan für die Wiederaufrüstung Europas“ vor. Zuvor hatte US-Präsident Trump das Aussetzen der US-Militärhilfe für die Ukraine bekannt gegeben.
Die EU-Kommissionspräsidentin hat einen hohen dreistelligen Milliardenbetrag für Rüstung zur Diskussion gestellt. Der Vorschlag enthält Luftbuchungen.
Die EU-Kommissionspräsidentin informiert über ihren Plan zur Aufrüstung in Europa. Der US-Präsident streicht vorerst die Militärhilfe für die Ukraine. Und in Mannheim herrscht nach der Amokfahrt mit zwei Todesopfern Trauer. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter.
Alle EU-Staaten wollen sich selbst militärisch ertüchtigen – dazu will Ursula von der Leyen an diesem Dienstag Überlegungen präsentieren. Wenn es aber um die Stärkung der Ukraine geht, scheren zwei Regierungschefs aus.
Andere Zeiten fordern eine andere politische Kultur. Wir müssen auch disruptive Schritte wagen. Die gewohnten Wege reichen in der neuen Welt nicht aus.
Der Eklat zwischen Trump und Selenskyi hat den Bruch der westlichen Wertegemeinschaft für alle sichtbar gemacht. Jetzt muss Europa ein neues Verteidigungsbündnis bilden.
Autokonzerne bekommen mehr Zeit, um Abgasgrenzwerte zu erfüllen. Manchen Kritikern geht das nicht weit genug, andere sprechen von einem „Kniefall vor der Autolobby“.
Die EU-Kommission plant weitreichende Bürokratieeinsparungen. Diese gefährden aus Sicht eines Ökonomen die Nachhaltigkeitsziele des Green Deals.
In den derzeitigen internationalen Krisen erweist sich die EU als handlungsunfähig. Das ist eine existentielle Bedrohung für Europa. Was muss nun geschehen?
In London haben sich die Europäer zusammengerauft – und bereit erklärt, mehr Verantwortung für die Ukraine zu übernehmen. Unmittelbar nach dem Krisentreffen überwiegen zuversichtliche Töne. Unklar ist noch, wie die USA reagieren.
Die Annahmen des dominierenden KI-Paradigmas sind falsch. Größe ist nicht alles, Monopolisierung nicht alternativlos.
Nach dem Eklat zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj kündigt der britische Premierminister einen Friedensplan an. Die Ukraine soll aus „einer Position der Stärke“ über Waffenstillstand und Frieden verhandeln können.
Amerika hat Diplomatie durch Diffamie ersetzt. Europa muss blitzschnell die Unterstützung für die Ukraine hochfahren und selbst zur Militärmacht werden. Das Interregnum in Berlin muss enden.
Medienberichten zufolge prüfen Union und SPD eine kurzfristige Einrichtung zweier milliardenschwerer Sonververmögen. Angestrebt werde auch eine zeitnahe grundsätzliche Reform der Schuldenbremse.
Polen ist der Musterschüler Amerikas in Europa, doch der neue US-Präsident scheint das kaum zu honorieren. „Zeit zu handeln“, sagt Ministerpräsident Tusk – denn unter russischen Einfluss will das Land nie wieder.
Staatliche Eingriffe prägen Europas Industriepolitik zunehmend. Ein Blick auf marktkonforme Maßnahmen und ihre Herausforderungen.
Mit Drohnen, Satelliten und Abhörsystemen will die EU schneller erkennen, wer Kabel in der Ostsee angreift. Doch der Plan hat Tücken – und könnte sogar feindliche U-Boote alarmieren.
Joker der Apokalypse: Trump und Putin wollen die Welt unter sich aufteilen. Wie es ist, von seinen Partnern im Stich gelassen zu werden, wird die EU dann nachvollziehen können.
Der US-Präsident Donald Trump plant, ukrainische Rohstoffe für den Wiederaufbau zu nutzen. Ob sich private Investoren ohne Sicherheitsgarantien dafür einspannen lassen?
Friedrich Merz blickt pessimistisch auf die USA, aber glaubt an die Stärke Europas. Ein Gespräch über die zweite Zeitenwende, den Druck auf der künftigen Regierung – und seine Pläne für Deutschland.
Auf mehreren deutschen Rastplätzen haben Lastwagenfahrer aus Simbabwe gestreikt. Ihre Ausbeutung durch osteuropäische Transportunternehmen ist auch für deutsche Spediteure ein Problem.
Berichtspflichten waren ein Aufregerthema im Wahlkampf. Achim Dercks von der DIHK kritisiert sie, Silke Stremlau vom Sustainable Finance Beirat verteidigt sie.
Bis zum Jahr 2030 ist jeder zweite Job in der Stahlindustrie gefährdet. Sieben EU-Staaten wollen der kriselnden Branche zu Hilfe eilen.
Die CAR-T-Zelltherapie gilt als wegweisend in der Krebstherapie. Sie unterstützt das körpereigene Immunsystem im Kampf gegen bestimmte Krebsarten.
Schon am Wahlabend hat Frankreichs Präsident den deutschen Wahlsieger nach Paris eingeladen. Am Mittwochabend reist Merz nach Paris – und beschreibt das Gespräch gegenüber der F.A.Z. als herzlich und vertrauensvoll.
US-Präsident Trump hat der EU mit Zöllen in Höhe von 25-Prozent gedroht. Er sei der Meinung, dass „der Zweck der EU“ sei, die USA ausnutzen. Zudem wurde einigen Nachrichtenagenturen der Zutritt zur ersten Kabinettssitzung verwehrt.
US-Außenminister Rubio sagt ein Treffen mit der bereits angereisten EU-Außenbeauftragten Kallas kurzfristig „aus Termingründen“ ab. Vermutet wird als Hintergrund ihre Kritik an Trumps Russland-Politik.
US-Präsident Donald Trump droht der EU mit 25-Prozent-Zöllen. Er kritisiert das Handelsbilanzdefizit und sieht die EU als Bedrohung für die USA.
EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat geliefert. Der Mittelstand soll stark entlastet werden von Berichtspflichten. Problematisch ist etwas anderes.
Zum dritten Jahrestag des Überfalls auf die Ukraine hat die EU ihre Sanktionen gegen Russland verschärft. Sie erhöhten den Druck – wenn Donald Trump nicht wäre, meint unser Kolumnist.
Der Zollkrieg sollte nicht die einzige Sorge Europas sein. Der IDOS-Politologe Berger warnt, es wäre weitaus gefährlicher, wenn die USA das multilaterale Regelsystem der Welthandelsorganisation infrage stellten.
Entlasten, fördern, abschotten: Die EU-Kommission will weniger Bürokratie und mehr Schutz für die Unternehmen. Auch das Lieferkettengesetz wird um ein Jahr verschoben. Ein Überblick über die wichtigsten Vorschläge.