Solidarität mit Deutschland?
Viele EU-Staaten sind wenig erpicht, zu Gunsten Deutschlands Gas zu sparen. Und haben damit gar nicht so unrecht. Schließlich haben die anderen ihre Hausaufgaben gemacht.
Viele EU-Staaten sind wenig erpicht, zu Gunsten Deutschlands Gas zu sparen. Und haben damit gar nicht so unrecht. Schließlich haben die anderen ihre Hausaufgaben gemacht.
Die Brüsseler Börse hat sich in den vergangenen Monaten sehr uneinheitlich entwickelt – weshalb etliche Papiere nun als unterbewertet gelten.
Geht es nach der EU-Kommissionschefin, müssen alle Mitgliedstaaten gleichermaßen Gas sparen. Auch diejenigen, die kaum auf Russland angewiesen sind. Denn die Folgen eines Lieferstopps träfen alle.
In Kiew bieten die Minister Faeser und Heil der ukrainischen Regierung ihre Hilfe an. Das Bundesinnenministerium will aber auch wissen, wie viele ukrainische Kriegsflüchtlinge sich derzeit noch in Deutschland aufhalten.
Der Europäische Gerichtshof befasst sich derzeit mit der Gründung der umstrittenen „Super League“ im Fußball. In der mündlichen Verhandlung wurde erkennbar, dass ein Fall aus einer ganz anderen Sportart für die Richter Relevanz haben könnte.
Erst weist Putins Sprecher Zweifel an Russlands Zuverlässigkeit zurück, dann wird die Liefermenge weiter reduziert. Und Außenminister Lawrow bekräftigt, Moskau strebe das Ende der ukrainischen Regierung an.
95 Prozent Speicherfüllstand am 1. November – so lautet im Moment das Ziel, auf das beim Gas alle hinarbeiten. Jetzt überrascht der Chef der Bundesnetzagentur: Das Ziel sei gar nicht mehr zu erreichen.
2352 Affenpockenfälle hat das Robert-Koch-Institut bislang in Deutschland registriert. Nun ist in der EU offiziell ein Impfstoff gegen die Krankheit zugelassen.
Eine Gaskrise in der EU träfe jeden Mitgliedstaat, mahnt Kommissionspräsidentin von der Leyen. Sie ruft zur Solidarität auf. Die deutschen Speicher füllen sich indes wieder.
Für Millionen Ukrainer gibt es nur einen Weg aus dem Krieg: nach Osten, zum Feind. Manchen gelingt über russische Umwege die Flucht in die EU. Andere landen in Lagern.
Die Deutschen kaufen exzessiv Heizlüfter. Tunesien stimmt über eine neue Verfassung ab. Und Vorwürfe überschatten den Auftakt der Bayreuther Festspiele. Alles Wichtige im F.A.Z.-Frühdenker.
Der russische Außenminister äußert sich wie nie zuvor über den Willen, die ukrainische Regierung stürzen zu wollen. Aus Kiew folgt prompt die Antwort: Selenskyj bezeichnet Moskau als „geschichtsfeindliches Regime“.
Die EU will die Regeln für Landwirte teilweise streichen, um die Getreideproduktion anzukurbeln. Das ärgert den deutschen Landwirtschaftsminister.
Während Ungarns Regierungschef die EU-Politik gegenüber Russland kritisiert, bemüht sich sein Außenminister in Moskau um zusätzliche Gaslieferungen.
Lange war das Land stummer Befehlsempfänger der NATO. Unter Erdogan hat sich das dramatisch geändert. Er gestaltet die Außenpolitik nach seinem Sinne, wo immer er kann.
In dem viertgrößten Land der EU wollen sich zwei Mobilfunkkonzerne zusammenschließen - übrig blieben dann noch drei Anbieter. Aber die EU-Kommission muss den Plänen erst zustimmen.
Die Kraft des Westens sei im Schwinden begriffen, sagt der ungarische Ministerpräsident bei seiner jährlichen Rede in Rumänien. Er gibt auch vor zu wissen, wer daran Schuld sei.
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Corona ist derzeit kaum Thema. Hessens Gesundheitsminister Kai Klose erklärt im Interview, warum er dennoch weiter Maske trägt, sich im Kampf gegen das Virus eine Impfpflicht und mehr Rechte für die Länder und weniger Einfluss der FDP wünscht.
Olaf Scholz schleudert harte Worte gegen Russland und verlangt ein souveränes Europa. Aus Frankreich kommt schon Beifall, aber manche sagen: Die Worte sind leer. Die Reaktionen auf das Manifest des Kanzlers.
Reformen wie die „Blue Card“ zeigen erste Wirkung. Es kommen mehr Spezialisten aus Nicht-EU-Ländern an. Aber nach wie vor macht Erwerbsmigration nur einen Bruchteil der Einwanderung aus.
Unter Druck zeigt sich Budapest gegenüber Brüssel verstärkt kompromissbereit in der Bekämpfung der Korruption. Reicht das?
Jedes Dritte Dax-Unternehmen erlaubt seinen Mitarbeitern, das Homeoffice auch mal im Ausland zu machen. Warum sind es nicht mehr?
Die Krise hält an: Der neue Präsident von Sri Lanka lässt das Protestcamp rund um seinen Amtssitz räumen. Dutzende werden dabei verletzt, einige Journalisten und ein Anwalt festgenommen.
Ein genauerer Blick auf das angekündigte Anti-Krisen-Instrument der Euro-Währungshüter tut Not: Wie weich sind die Bedingungen für Krisenländer wie Italien?
Die beiden Länder sehen sich zu Unrecht zur Solidarität mit dem Norden gezwungen – und wollen sich an dem Vorschlag der EU-Kommission, den Verbrauch von Erdgas um 15 Prozent zu verringern, nicht beteiligen.
Die EU hat ihre neue Liste mit sanktionierten Personen und Einrichtungen veröffentlicht. Darunter sind kremlnahe Rocker, tschetschenische Kommandeure und der Bürgermeister von Moskau.
Null Emissionen werden auch in der Luftfahrt gefordert. Können sauberer Wasserstoff und synthetisches Kerosin die Wende bringen? Über den Stand der Entwicklungen.
Weil Großbritannien sich weigere, das Nordirland-Protokoll umzusetzen, leitet die EU-Kommission vier neue Vertragsverletzungsverfahren gegen London ein. Das Verfahren könnte vor dem Europäischen Gerichtshof enden.
Die Flammen haben an der französischen Atlantikküste große Flächen zerstört. Präsident Emmanuel Macron will besseren Katastrophenschutz und fordert die Europäische Union auf, sich besser auf Brände vorzubereiten.
Zum „Volksaufstand“ wird es in Deutschland nicht so schnell kommen. Wohl aber werden die Deutschen der Logik der Energiewende schneller gehorchen, als den Grünen lieb sein kann: Heizung durch Strom.
Der aus der nationalen Bankenabgabe gespeiste Topf soll aufgelöst werden. Es bahnt sich ein Streit über die Verwendung an.
Ende 2011 waren es nur gut 90.500, zehn Jahre später arbeiteten rund 295.000 Menschen mit befristeter Aufenthaltserlaubnis für den Job in Deutschland. Der Bedarf an Fachkräften ist ohnehin weiter hoch.
In der Türkei zeichnet sich eine Einigung zum Ende der russischen Getreideblockade im Schwarzen Meer durch ein gemeinsames Kontrollzentrum in Istanbul ab. Präsident Selenskyj äußert sich unterdessen optimistisch zur Lage an der Front.
Russisches Gold darf nicht mehr in die EU eingeführt werden, europäische Hochtechnologie wird für den Export gesperrt. Und dann ist da noch eine unscheinbare Maßnahme, die Oligarchen das Leben schwer machen soll.
Italien ist tief gespalten, der Parteienstreit lässt sich mit einer „Experten“-Regierung nicht auf Dauer unterdrücken. Draghis Rücktritt wirft das Land zurück in die politische Dauerkrise.