Wackeliges Vertrauen in die Deutsche Bank
Nervöse Anleger bringen den Aktienkurs der Deutschen Bank auf Talfahrt – obwohl sie mit der Zwangsübernahme der Credit Suisse nichts zu tun hat. Doch einen anderen Beweis muss sie womöglich erbringen.
Nervöse Anleger bringen den Aktienkurs der Deutschen Bank auf Talfahrt – obwohl sie mit der Zwangsübernahme der Credit Suisse nichts zu tun hat. Doch einen anderen Beweis muss sie womöglich erbringen.
Der Verkehrsminister beharrt darauf, dass es zwei oder mehr technologische Lösungen auf dem Weg zur Klimaneutralität geben muss. Und äußert Zuversicht.
Das Banken-Beben hält die Anleger weiter in Atem. Der deutsche Aktienindex Dax verliert am Freitag weiter. In ganz Europa vermindern sich die Kurse von Finanzwerten. Sogar der Kanzler schaltet sich ein.
Die EZB-Präsidentin bekräftigt vor den EU-Staats- und Regierungschefs, der europäische Bankensektor sei robust. Sie verweist aber auch auf den gut ausgestatteten Instrumentenkasten der Notenbank.
Dazu solle es demnächst eine internationale Konferenz geben, kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel an.
Die EU will kritische Rohstoffe für die Energiewende sichern. Viel zu spät, sagt Benedikt Sobotka, Vorstandschef des kasachischen Bergbaukonzerns ERG. Die Haltung Europas findet er verlogen.
Verbrenner, die synthetische Kraftstoffe nutzen, sollen demnach auch noch nach 2035 zugelassen werden „Wir gehen davon aus, dass damit nicht nur alle inhaltlichen Fragen beantwortet sind“, sagt der Minister.
Laut Beobachtern halte Washington eine vollständige Rückeroberung ukrainischer Gebiete für unwahrscheinlich. Unterdessen hat Selenskyj der EU eine Wunschliste präsentiert. Darauf stehen Kampfflugzeuge, Raketen und baldige EU-Beitrittsgespräche.
Der Regensburger Verbrennerspezialist setzt voll auf die Elektromobilität. Von klimaneutralen Kraftstoffen hält der Vorstand nicht viel.
Auf der Tagesordnung stehen beim EU-Gipfel die Ukraine und die Wettbewerbsfähigkeit der EU. Bundeskanzler Scholz aber mahnt am Rande eine schnelle Einigung im Streit um das Verbrenner-Aus an – und erntet prompt Widerspruch.
Seit zwei Monaten kommen schärfere EU-Sanktionen gegen Minsk nicht zustande, weil die Mitgliedstaaten über einen Punkt streiten: die Ausnahmeregelung für Nahrungsmittelsicherheit.
Damit Sanktionen, die auf europäischer Ebene beschlossen wurden, wirksam sind, müssen sie von den nationalen Behörden konsequent durchgesetzt werden. Aber auch die Europäische Staatsanwaltschaft könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen.
Die Finma begründet ihre Anordnung mit vertraglichen Bedingungen und der Notverordnung der Regierung. Gläubiger verlieren dadurch 16 Milliarden Franken.
Berlin streitet über Verbrenner und Heizungen. Brüssel hingegen blickt sorgenvoll nach Amerika. Muss die EU ganz neue Wege im Klimaschutz beschreiten?
Die EU-Kommission höhlt die Pressefreiheit aus. Und was macht die Bundesregierung? Sie macht mit. Mit neuen Mediengesetzen reißen EU und Bund die Macht an sich.
Der ukrainische Präsident besucht Soldaten an der Ostfront der Ukraine, macht ihnen Mut und verteilt Orden. Charkiw ernannte er zur „Helden-Stadt“. In Bachmut wollen ukrainische Kräfte russische Angriffe niedergeschlagen haben. Der Überblick.
Auch wenn das Unbehagen nicht so groß ist wie nach 2015: Viele Menschen haben das Gefühl, dass die Belastungsgrenze bei der Aufnahme von Flüchtlingen erreicht ist. Und sie fürchten, dass die Interessen Deutschlands zu kurz kommen.
Beim Treffen in Brüssel schwelt im Hintergrund der Verbrenner-Streit. Die Details zum 49-Euro-Ticket werden öffentlich. Und: Legen Verdi und die EVG Deutschland lahm? Der F.A.Z.-Newsletter
Steht der EU-Bankenmarkt besser da als etwa der amerikanische? Sicher ist das nicht. Umso wichtiger ist es, dass die Baseler Bankenregeln zügig in EU-Recht umgesetzt werden.
Das Unterhaus hat der Vereinbarung mit der EU über Nordirland zugestimmt. Für die Provinz ist das ein wichtiger Schritt. Der nächste muss folgen. Hoffentlich haben die Unionisten bald ein Einsehen.
Nach der Zustimmung von 515 Abgeordneten tritt die neue Nordirland-Vereinbarung am Freitag in Kraft. Die nordirischen Unionisten und die früheren Premierminister Liz Truss und Boris Johnson stimmten dagegen.
Wirtschaftsminister Habeck will neue Öl- und Gasheizungen verbieten. Das findet der Energiepolitik-Professor Johan Lilliestam gut. Klimaökonom Ottmar Edenhofer hätte lieber einen höheren CO₂-Preis. Hier streiten sie.
Wenn Elektro- oder Haushaltsprodukte kaputtgehen, landen sie heutzutage meist im Müll. Das soll sich nun ändern. Die EU-Kommission will die Hersteller zwingen, mehr Geräte zu reparieren.
Am Sonntag will die Bundesregierung die Debatte über den Haushalt voranbringen. Vize-Kanzler Habeck kritisiert, dass Gesetzesvorhaben an die „Bild“-Zeitung durchgestochen wurden.
Ein kontroverses Thema: Soll der Autoführerschein auf ewig gelten oder nicht? Etliche Länder überprüfen ab einem gewissen Alter die Fahrtauglichkeit. Die EU plant, 70 als Grenze festzulegen.
Verbrennungs-Motoren ab 2035 nicht mehr zuzulassen, das sei „ein Wahnsinn“ und „ein Geschenk für China“, sagt der Lega-Vorsitzende Salvini. Hinter der Ablehnung stecken auch nationale Versäumnisse.
Die Kapitalquote der großen Eurobanken war stabil – jedenfalls 2022.
Damit der Film am Abend nicht mehr ruckelt: Das neue 6-Gigahertz-Band für das WLAN bringt nicht nur mehr Geschwindigkeit. Auch der Komfort steigt. Es gibt aber Einschränkungen.
Brüssel legt einen Vorschlag vor, wie nach 2035 Autos mit Verbrenner zugelassen werden können, wenn sie mit E-Fuels betankt werden. Ob das Verkehrsminister Wissing reicht, bleibt unklar. Ob es rechtlich belastbar ist, auch.
Das Oberverwaltungsgericht in Münster nimmt Nutzern einen wichtigen Anspruch: Löscht Facebook oder eine andere Plattform Beiträge, muss das nicht überprüft und begründet werden.
Welche Folgen hat der Niedergang der Credit Suisse für den Finanzplatz? Experten geben Entwarnung – womöglich könnten Frankfurter Banken gar Kunden gewinnen.
Die Bundesregierung setzt sich ambitionierte Ziele beim Ökolandbau: Bis 2030 müsste sich die ökologische Anbaufläche fast verdreifachen. Dafür wären auch Verbraucher am Zuge. Sie müssten viel mehr Bioprodukte kaufen. Ist das realistisch?
Für enttäuschte Kunden könnte es die Kehrtwende sein: Der Europäische Gerichtshof senkt die Hürden für Dieselklagen gegen Hersteller – und setzt deutsche Gerichte unter Handlungsdruck. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck will den Einbau von Öl- und Gasheizungen verbieten. Das trifft nicht nur Hausbesitzer, wie eine Modellrechnung zeigt.
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben einen russischen Raketentransport beschossen. Präsident Selenskyj dankt dem Westen für die neue militärische Hilfe und Xi Jinping setzt seinen Russland-Besuch fort. Der Überblick.
Es ist uneuropäisch, den Nationalstaat lächerlich zu machen. Zugleich schadet jeder seiner Nation, der Europa diskreditiert.