Ein Handelsvertrag mit Makel
Die EU zeigt Flagge auf dem einzigen Feld, auf dem sie so etwas wie eine Weltmacht ist – der Handelspolitik. Es bleiben aber Zweifel daran, wie handlungsfähig sie wirklich ist.
Die EU zeigt Flagge auf dem einzigen Feld, auf dem sie so etwas wie eine Weltmacht ist – der Handelspolitik. Es bleiben aber Zweifel daran, wie handlungsfähig sie wirklich ist.
Das Abkommen der EU mit dem südamerikanischen Staatenbund ist nach 25 Jahren Verhandlungen unterzeichnet. In der deutschen Wirtschaft herrscht verhaltener Optimismus. Einige sehen aber auch Nachteile.
Endlich begreifen die Europäer, dass die alte Ordnung zerfällt – und reagieren, auch auf Trumps Drohungen. Dessen Druck eröffnet sogar neue Chancen.
Jari Stehn ist der Europa-Chefvolkswirt der Investmentbank Goldman Sachs. Im Interview spricht er über eine bemerkenswerte Prognose, die Folgen der Politik Donald Trumps für die Weltwirtschaft – und verrät, welche Aktien im Dax er besser meiden würde.
Der ehemalige EZB-Chef und frühere italienische Ministerpräsident Mario Draghi erhält den Karlspreis 2026. Bei der Verkündung mahnt er die EU.
Das EU-Parlament soll den Handelsvertrag mit den Mercosur-Staaten schnell annehmen. Sonst könnte die Kommission ihn ohne dessen Votum in Kraft setzen.
In Georgien gehen seit einem Jahr Menschen gegen den Georgischen Traum auf die Straße. Aber die Partei hat auch zahlreiche Unterstützer. Über ein gespaltenes Land zwischen Mut und Unmut, Unrecht und Unabhängigkeit.
Die Bundesregierung will neue Gaskraftwerke bauen, um die Stromversorgung zu sichern. Mit der EU gab es nun eine Zwischeneinigung. Was konkret geplant ist und wie wahrscheinlich Versorgungslücken sind.
Während Trump Grönland besetzen will, schwanken Omid Nouripour, Annalena Baerbock und die anderen Gäste bei Illner zwischen UN-Rhetorik und Resignation. Erkenntnis des Abends: Die EU ist vollkommen hilflos.
Ein halbes Jahr lang führt Zypern den Ministerrat. Es geht um mehr als das Thema Türkei. Bessere Beziehungen nach Nahost und zu den Partnern am Mittelmeer haben Priorität.
2025 wurden nur noch 178.000 irreguläre Grenzübertritte festgestellt – der niedrigste Wert seit 2021. Doch Frontex mahnt zur Vorsicht: Der Migrationsdruck könnte rasch wieder steigen.
Das geplante Abkommen der EU mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten steht für eine der größten Freihandelszonen der Welt. Wirtschaftsverbände hoffen auf bessere Geschäfte für die deutsche Exportwirtschaft und mehr Arbeitsplätze.
Ob Europa 2026 handlungsfähig ist, entscheidet sich am Schutz der Ukraine. Deutschland, Frankreich und Großbritannien müssen vorangehen – notfalls ohne alle EU-Mitglieder.
Zum Leitartikel „Mit Churchill ins neue Jahr“ vom 1. Januar über die aufrüttelnde Rede des früheren britischen Premiers vor 80 Jahren in Zürich erreichten uns etliche Zuschriften. Wir zitieren Auszüge.
Bundeskanzler Friedrich Merz rührte gerade die Werbetrommel für das geplante Freihandelsabkommen zwischen Indien und der EU. Die von Europa geforderten Emissionskosten könnten Indiens Exporte jedoch verteuern.
90 Milliarden Euro soll Kiew in den nächsten zwei Jahren bekommen. Paris will davon nur Waffen in Europa und der Ukraine beschaffen, doch Brüssel öffnet die Tür für Käufe auch in Amerika.
Jetzt liegt der Gesetzentwurf für die Finanzierung der Ukrainekredite über Eurobonds vor. Allerdings lässt er einige Fragen offen.
China macht es vor: Keine Geopolitik mehr ohne Industriepolitik. Fünf konkrete Handlungsfelder zeigen, wie Deutschland strategischer, europäischer und schneller handeln kann – und muss.
Wem nützt es, wenn unsere Spitzenforschung für das KI-Training ausgeschlossen wird? Über den europäischen Reflex, das Falsche schützen zu wollen.
Griechenland, Italien und Spanien dominieren die Olivenölproduktion in Europa. Ihre Kontrollen sind uneinheitlich. Das gefährdet Qualität und Vertrauen.
Angesichts der anhaltenden Gewalt gegen Demonstranten in Iran fordert Hessens Europaminister Manfred Pentz (CDU) die Einstufung der Revolutionsgarden als Terrororganisation durch die EU.
Die anstehende Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens wird in Frankreich als Demütigung wahrgenommen. Doch die Regierung übersteht zwei Misstrauensanträge im Parlament.
Wer ist wer? Boris Pistorius und Armin Laschet lassen sich optisch manchmal nur schwer auseinanderhalten – das hat jetzt auch die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas lernen müssen.
Die zehn wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen liegen alle im vergangenen Jahrzehnt. Auch 2025 reiht sich nach Prognosen des Copernicus-Klimadienst in diese Serie ein.
Wer von den EU-Krediten an die Ukraine am meisten profitiert, ist offen. Wer von den dafür nötigen EU-Schulden profitiert, ist dagegen eindeutig.
Die amerikanische Regierung blickt mit Geringschätzung auf Europa. Der harsche Ton ist neu, die Ressentiments sind es nicht. Ein Streifzug durch die Geschichte.
Putin hat die Ambivalenz des Europa-Bildes der Russen benutzt, um politische Brandmauern zu ziehen. Doch der Kontinent bleibt der Fixpunkt russischen Denkens.
Für das Pariser Klimaziel gibt es so gut wie keine Hoffnung mehr. Erstmals liegen EU-Berechnungen zufolge drei Jahre im Schnitt mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Lokale Ausreißer ändern nichts daran.
Nirgends in der EU ist das Wachstum so stark wie im Osten. Dennoch gehen die deutschen Investitionen seit einigen Jahren zurück. Das irritiert.
Die moldauische Präsidentin will ihr Land vor Russland schützen. Dafür zieht sie sogar eine Vereinigung mit Rumänien in Betracht.
In der Tschechischen Republik beginnt die neue rechtskonservative Regierung von Andrej Babiš. Noch sucht sie einen klaren Kurs zur EU, zur Ukraine und zu den Finanzen.
Als Bulgarien 2007 der EU beitrat, lag die bulgarische Wirtschaftsleistung noch unter der von Serbien. Das hat sich geändert.
Lange haben die EU und China um die Einfuhr von Elektrofahrzeugen gerungen. Von der nun erzielten Einigung profitieren auch die deutschen Hersteller.
Die EU und China haben ihren Streit um die Einfuhr von E-Autos aus China beigelegt. Die Zeche dafür zahlt der Verbraucher.
Autoritäre Politiker, die zusammenhalten: Dass Ungarn Polens ehemaligem Justizminister Asyl gewährt, ist grotesk.
Brüssel und Peking erzielen offenkundig einen Durchbruch im Streit um die Einfuhr von Elektrofahrzeugen. Eine wichtige Gruppe dürfte davon allerdings nicht profitieren.