Bewegung im Streit um Stabilitätspakt
Kann sich die EU doch noch auf neue Fiskalregeln einigen? Sicher ist es noch nicht, aber Christian Lindners Schweigen ist ein Indiz dafür.
Kann sich die EU doch noch auf neue Fiskalregeln einigen? Sicher ist es noch nicht, aber Christian Lindners Schweigen ist ein Indiz dafür.
Die Empfehlungen der EU-Kommission zur Ukraine, Moldau und Georgien sind vor allem geopolitisch motiviert. Das kann man rechtfertigen – aber reale Fortschritte müssen folgen.
Vom 1. Januar an drohen 10 Prozent Zoll auf Elektroautos im europäisch-britischen Handel. In der europäischen Autoindustrie wächst die Angst, dass der Zoll Elektroautos deutlich teurer macht und damit die Nachfrage zurückdrängt.
Es ist das erste Mal, dass eine solche Empfehlung für ein Land im Krieg ergeht. Von der Leyen spricht von einem „historischen Tag“.
Die EU-Kommission muss einen schwierigen Spagat hinlegen: Einerseits Hoffnungen der Aspiranten auf einen Beitritt schüren, andererseits Reformen anmahnen. Nun rücken die Ukraine und Moldau ein Feld vor, auch Georgien kommt vorwärts.
Sobald die Regierung in Kiew die letzten Bedingungen erfüllt habe, sollten die Verhandlungen um den EU-Beitritt der Ukraine beginnen, heißt es im Fortschrittsbericht der Brüsseler Behörde. Ein ähnliches Zeugnis stellt sie der Republik Moldau aus.
Die EU-Kommission befürwortet die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine. Vor der ersten Gesprächsrunde soll das Land allerdings begonnene Reformen abschließen.
Lange hat die Bundesregierung in Brüssel Druck gemacht, jetzt hat die EU-Kommission sie erhört: Die speziellen Krisen-Beihilferegeln sollen noch einmal länger gelten.
Nur eine Fluggesellschaft aus Europa kann aktuell im Quartett der umsatzstärksten Airlines der Welt mithalten. Doch der Erfolg der Lufthansa hängt an wenigen Drehkreuz-Flughäfen und hohen Ticketpreisen.
Die Präsidentin der EU-Kommission attestiert der ukrainischen Regierung erhebliche Fortschritte und nennt zugleich weitere notwendige Reformen. Die Mitgliedstaaten könnten auf dieser Grundlage zwar den Beitrittsprozess eröffnen, die tatsächlichen Verhandlungen aber daran knüpfen, dass alle Auflagen erfüllt werden.
„Dies ist das Ergebnis harter Arbeit.“ In Kiew lobt die EU-Kommissionspräsidentin Reformen in der Ukraine. Der Kampf gegen Korruption sei auch im eigenen Interesse seines Landes, betont Präsident Selenskyj.
Am Mittwoch stellt EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen den Bericht zu den Reformfortschritten der Ukraine vor. In Kiew macht sie deutlich, dass fast alle Voraussetzungen für EU-Beitrittsverhandlungen gegeben sind.
Kluge Regulierung in der Europäischen Union kann gelingen. Dafür müsste sich die EU-Kommission selbst stärker kontrollieren. Ein Gastbeitrag.
Die proeuropäischen Sieger der Parlamentswahl versprechen, Polen nach den Jahren der PiS-Herrschaft wieder zu einem Rechtsstaat zu machen. Dabei stehen sie vor einer paradoxen Schwierigkeit.
RWE wollte wie der Konkurrent Uniper eine Entschädigung für den Kohleausstieg, den die Niederlande bis zum Jahr 2030 beschlossen hatten. Doch der Konzern hat das Schiedsverfahren nun für beendet erklärt.
Nach dem Bundeskabinett soll die Energiepreisbremse um vier Monate verlängert werden – den kommenden Winter hindurch. Dafür muss allerdings die EU-Kommission noch zustimmen.
Kluge Regulierung in der Europäischen Union kann gelingen. Dafür müsste sich die EU-Kommission selbst stärker kontrollieren.
Die EU muss die Ukraine unterstützen und braucht Geld für neue Aufgaben. Das Budget aber muss sie dafür nicht aufstocken: Geld ist mehr als genug da.
Chinas Autohersteller drängen auf den europäischen Markt. Dort haben sie nach Ansicht des Branchenfachmanns Ferdinand Dudenhöffer durchaus gute Überlebenschancen. Für deutsche Hersteller hat er eine dringende Empfehlung.
Die Staats- und Regierungschefs der EU sichern Kiew Hilfe zu, solange es nötig ist. Doch kommen erste Zweifel auf. Das betrifft insbesondere einen Plan des Außenbeauftragten Josep Borrell.
Windräder, Solaranlagen, Wärmepumpen: Die EU-Kommission will mehr heimische Produktion. Dem EU-Parlament geht das nicht weit genug.
Die Landesmedienanstalten melden der EU 160 Fälle, in denen zum Krieg in Nahost auf Plattformen im Netz Antisemitismus und Gewaltverherrlichung verbreitet werden. Und was folgt nun?
Die Europäische Kommission will dem Medikamentenmangel mit einem freiwilligen „Solidaritätsmechanismus“ abhelfen. Die Gedankenspiele gehen darüber aber hinaus.
Der Ausbau der Windenergie in Europa kommt nicht voran. Dennoch setzt Brüssel vor allem darauf, die heimische Branche vor der Konkurrenz aus China zu schützen.
Zahlbar nach 30 Tagen, ohne Ausnahme. Was als Bürokratieabbau zum Schutz von kleineren Unternehmen gedacht ist, trifft ausgerechnet bei Unternehmen auf wenig Gegenliebe. Nach dem Bundesrat üben jetzt auch Handelsverbände scharfe Kritik.
Unternehmen sollten sich vorsehen. Die EU-Kommission macht gehörig Druck, um Umgehungsgeschäfte zu verhindern.
Nach Scholz und Biden besucht auch Macron Israel. Die EU will die Windenergie stärker fördern. Und Britney Spears veröffentlicht ihre Autobiographie. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Europäische Zentralbank hat zuletzt verstärkt italienische Staatsanleihen gekauft. Das zeigt eine Auswertung des Forschungsinstituts ZEW. Das Notfallkaufprogramm TPI kam aber noch nicht zum Einsatz.
Der Kohleausstieg soll dem Klimaschutz dienen – hat bislang aber nichts gebracht. Das hat mit dem europäischen Emissionshandel zu tun. Und mit einem schlecht gemachten deutschen Gesetz.
Wegen unerlaubter Preisabsprachen hat die Europäische Kommission Geldbußen in Höhe von insgesamt 13,4 Millionen Euro gegen fünf Pharmaunternehmen verhängt.
Fast 14 Jahre lang haben fünf Arzneimittelhersteller Preisabsprachen über ein Medikament getroffen. Dafür hat die EU-Kommission jetzt eine Millionenstrafe verhängt, die ein deutsches Unternehmen am härtesten trifft.
Der EZB-Rat hat die Vorbereitungsphase des digitalen Euro beschlossen. Bundesbankvorstand Burkhard Balz spricht darüber, was Verbraucher davon haben, wer die Kosten trägt – und wie er die Zukunft des Bargeldes sieht.
Deutschland setzt Frankreichs Plänen für einen Industriestrompreis XXL enge Grenzen. Viel hängt aber nun davon ab, wie genau die Europäische Kommission künftig hinschaut.
Die EU-Kommission droht Plattformen mit dem Digitale-Dienste-Gesetz – doch inzwischen steht sie selbst unter Verdacht, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen.
Deutschland setzt Frankreichs Plänen für einen Industriestrompreis XXL enge Grenzen. Viel hängt aber nun davon ab, wie genau die Europäische Kommission künftig hinschaut.
Hat von der Leyen auf eigene Faust Außenpolitik betrieben, als sie in Israel war und die prekäre Lage der Palästinenser öffentlich nicht ansprach? EU-Ratspräsident Michel wirft ihr genau das vor. Doch von der Leyen sieht sich im Recht.