Leserbriefe vom 29. Juli 2020
Europäische Gemeinschaft +++ Grözingers Kritik +++ Geschichte des Neoliberalismus +++ Interview Charles Michel
Europäische Gemeinschaft +++ Grözingers Kritik +++ Geschichte des Neoliberalismus +++ Interview Charles Michel
Der 750-Milliarden-Vorschlag der EU-Kommission birgt eine Gefahr: Dass mit gigantischen Summen Strukturen begünstigt werden, die Europa geschadet haben. Dazu darf es nicht kommen. Ein Gastbeitrag.
Vor dem EU-Gipfel zu den Corona-Hilfen stellt Österreichs Kanzler Sebastian Kurz im Interview einige Bedingungen: Europa soll in Digitalisierung, Klimaschutz, Reformen investieren – und einen CO2-Zoll einführen.
Ein Vertreter der „sparsamen Vier“ besucht die Kanzlerin: Bei dem Treffen zwischen Angela Merkel und dem niederländischen Premier Rutte geht es vor allem um die Umsetzung des umstrittenen geplanten EU-Wiederaufbaufonds in der Corona-Pandemie.
Wenn es um die Rechte der Kreativen geht, werden Netzaktivisten zu Sprechern des Monopolkapitals: Über die Widersprüche der Argumentation der „Netzgemeinde“. Ein Gastbeitrag.
Die neue Regierung der Slowakei verspricht Transparenz und eine Reform der Justiz. Im Interview spricht Außenminister Ivan Korčok über die Konsequenzen aus dem Mord am Journalisten Ján Kuciak, Migration und die Bedeutung der EU für sein Land.
Nach langer Pause besucht Macron die Kanzlerin in Meseberg: Beide wollen ein Signal für den europäischen Aufbruch senden. Der französische Präsident spricht von einem Moment der Wahrheit für die EU.
Die EU-Kommission will den Ausverkauf von Unternehmen an Staatskonzerne aus Drittstaaten wie China verhindern. Das ist ihr Plan.
Im Dialog mit der EU und dem Internationalen Währungsfonds stellt Regierungschef Conte Bedingungen auf. Gemeinsam will er die Folgen der Corona-Krise angehen. Er zeigt aber auch Entgegenkommen bei einigen Reformvorhaben.
Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Ankauf von Anleihen durch die Europäische Zentralbank wirft Fragen auf zur Politik in Zeiten der Globalisierung. Es zeigt aber auch: Die Demokratie lebt nicht vom Nationalstaat allein. Eine Replik auf Dieter Grimm.
Der Europatag erinnert an den visionären Plan des damaligen französischen Außenministers Robert Schuman. Vor 70 Jahren entwarf er die Keimzelle der heutigen EU. Heute müssen Europas Nationen gemeinsam die Coronakrise bewältigen. Ein Gastbeitrag.
Beim virtuellen Westbalkan-Gipfel gab es viel Geld, doch wenige Perspektiven für die sechs Staaten. Kroatiens Präsident Plenković verlangt Engagement. Serbien könnte indes auf China setzen.
Alle sechs Monate wechselt die EU-Ratspräsidentschaft. Im Juli ist Deutschland an der Reihe – doch wegen der Corona-Krise mussten einige Themen von der Agenda gestrichen werden.
Italiens Regierung ist frustriert. Sie findet, die Verschuldungsregeln der Eurozone seien veraltet. Neu daran ist vor allem der Anlass.
Albanien und Nordmazedonien wollen EU-Mitglieder werden. Dies ist bislang am „Non“ des französischen Präsidenten gescheitert, jetzt hofiert die EU die Länder wieder. In Skopje hat dieses Hin und Her bereits zur Regierungskrise geführt.
Geduldiges Zuhören und Moderieren zählen nicht zu den Stärken von Reinhard Marx. Nun war das Maß voll – der Erzbischof von München und Freising gibt den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz auf.
Die EU-Kommission will Beitrittsverhandlungen besser organisieren. Sie greift damit Ideen aus Paris auf. Das dürfte Frankreich dazu bewegen, sein Veto gegenüber Verhandlungen mit Nordmazedonien und Albanien aufzuheben.
Einst musste der Konsens der Demokraten gegen die SED-Nachfolgepartei PDS beschworen werden. Heute beschwört die Linkspartei den Konsens der Demokraten gegen die AfD. Ein Gastbeitrag über eine bemerkenswerte Metamorphose.
Angst vor dem „Überwachungsstaat“: Obwohl die Union der Gesichtserkennung positiv gegenüber steht, musste Innenminister Seehofer die Notbremse ziehen. Die Opposition applaudiert.
Nicht überall in der Europäischen Union kann man den Wasserhahn aufdrehen und sauberes Wasser trinken. Geplante neue Vorschriften für Trinkwasser sollen das ändern. Müsste dann Leitungswasser im Restaurant gratis ausgegeben werden?
Medienpolitik ist in Deutschland Ländersache. Es dauert lange, bis Lösungen gefunden werden. Nun haben die Länder nach fünf Jahren einen Medienstaatsvertrag fertig, der Grundregeln für die digitale Welt formuliert. Was steht drin?
Der französische Präsident will in China ein geeintes Europa vorführen. Er reist mit einer deutschen Ministerin und einem irischen EU-Kommissar. Xi Jinping aber muss nicht zittern. Ihm tut Macron einen großen Gefallen.
Die Handelsbeziehungen zu Indien sind ein schwieriges Kapitel in der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Erst die marktwirtschaftliche Öffnung des Landes sorgte für Schwung. Ein Gastbeitrag.
Die Bemühungen Boris Johnsons, mit Verfassungsgesetzen zu spielen, müssen hellhörig machen. Dass er dies unter Berufung auf das Referendum und damit auf „die Demokratie“ tun kann, zeigt deren paradoxe Selbstgefährdungspotentiale. Ein Gastbeitrag.
Europa neu denken? Die Europäische Union sollte sich wieder stärker auf ihre Gründungsideen besinnen. Ein Aufruf zahlreicher Politiker und Juristen mit der Münchener Europakonferenz.
Nach monatelangen Debatten steht die Bundesregierung vor einer klimapolitischen Richtungsentscheidung. Verschiedene Maßnahmen stehen zur Wahl. Eine Übersicht.
Der britische Premierminister verbreitet vor seinem Treffen mit Kommissionspräsident Juncker Optimismus. Der jedoch dämpft die Erwartungen.
Die Stimmung gegenüber syrischen Flüchtlingen in der Türkei ist aufgeheizt. Ein Gespräch mit dem griechischen Asylrechtsexperten Panagiotis Nikas darüber, ob das Land weiter als sicherer Drittstaat gelten kann und das EU-Türkei-Abkommen noch zu retten ist.
Mit einer Lkw-Maut für Landes- und Kommunalstraßen will die „Koordinierungsgruppe Klima“ die Treibhausemissionen verringern. Ein Gespräch mit dem Leiter Andreas Jung über Abwrackprämien, Generationengerechtigkeit und die Grünen.
Beide Bündnisse entstammen einer Welt, die vor dreißig Jahren versunken ist. Wer sich an sie klammert, verweigert sich der Gegenwart. Ein Gastbeitrag.
Am Tag der Kundgebungen gegen die EU-Urheberrechtsreform hat die Piratin Julia Reda vor dem Brandenburger Tor ihren großen Auftritt. Sie wird von Tausenden, meist jugendlichen Demonstranten bejubelt. Doch es melden sich im Urheberstreit auch andere zu Wort.
Die deutsche Klimapolitik ist teurer als nötig, weil sie lieber auf Verbote setzt als auf ökonomische Prinzipien. Eigentlich reicht ein Instrument, um Treibhausgase zu den geringstmöglichen Kosten einzusparen. Ein Gastbeitrag.
Nach den Beratungen der EU-Regierungschefs liegen Großbritannien abermals mehrere Optionen vor. Premierministerin May hat zwar Zeit gewonnen – ob sich der von ihr favorisierte Weg durchsetzt, bleibt jedoch fraglich.
Ayesha Vardag gilt als eine der meist gefragten Scheidungsanwältinnen Großbritanniens. Im Interview plädiert sie dafür, dass nicht nur Premierministerin May aufhören soll, sich lächerlich zu machen und sie verrät, was die EU tun könnte, um die zerrüttete Ehe mit Großbritannien noch zu kitten.
Der VW-Chef treibt Elektromobilität und die Entwicklung zum autonomen Fahren mit vielen Milliarden Euro voran. Seine Taktik birgt allerdings Gefahren.
Das Unterhaus in London hat Mays Brexit-Vertrag abermals mit großer Mehrheit abgelehnt. Wird der Brexit nun einfach verschoben? Und was geschieht, wenn die Briten zum Zeitpunkt der Europawahl immer noch in der EU sind?