Der Präsident beim Wunderheiler
Didier Raoult ist jetzt Frankreichs berühmtester Mediziner. Er glaubt, ein Mittel gegen Covid-19 zu haben. Vom Pariser Establishment wurde er lange geschnitten. Jetzt schaut sogar Macron vorbei.
Didier Raoult ist jetzt Frankreichs berühmtester Mediziner. Er glaubt, ein Mittel gegen Covid-19 zu haben. Vom Pariser Establishment wurde er lange geschnitten. Jetzt schaut sogar Macron vorbei.
Abstandsregeln lassen sich in den französischen Banlieues kaum durchsetzen. Das erlebte auch Emmanuel Macron beim Besuch der Pariser Vorstadt Pantin.
Die Eurogruppe hat sich über das Corona-Hilfspaket zerstritten. Jetzt sollen Angela Merkel und Emmanuel Macron helfen.
Das Coronavirus wird die Welt nicht verändern, nur der Marxismus kann sie noch retten: Das ist die Überzeugung des Philosophen Alain Badiou. Ein Besuch in Paris.
Es stimmt nicht, dass die EU schlecht reagiert hat auf die Pandemie. Jetzt Eurobonds einzuführen wäre aber ein politischer Fehler.
In der Kleinstadt Romans-sur-Isère hat sich ein Mann mit einem Messer auf Kunden gestürzt, die vor einer Bäckerei und einem Tabakladen Schlange standen. Er soll laut Augenzeugen „Allahu akbar!“ gerufen haben.
Wenn die Polizei den eigenen Bewegungsradius trackt, der Job auf dem Spiel steht und die Angst um die Familie einen zerreißt: Überall auf der Welt erleben Menschen gerade ähnliche Nöte. Wir sammeln ihre Berichte.
Hat ein Amerikaner auf einem chinesischen Rollfeld eine für Frankreich bestimmte Ladung Schutzmasken umgelenkt, indem er die dreifache Summe bot? Jedenfalls stützt die Geschichte Macrons neue Maxime, dass Frankreich mehr selbst produzieren muss.
Durch die Seuche wird die Rechtspopulistin in ihrem Weltbild bestätigt: Grenzen helfen, die Wirtschaft soll national orientiert sein. Bei den Bürgern punktet Marine Le Pen mit Angriffen auf Macrons Krisenmanagement.
Präsident Emmanuel Macron hat die EU zum gemeinsamen Kampf in der Corona-Krise aufgefordert und wirbt für Corona-Bonds. Andere französische Politiker bemängeln fehlende Solidarität.
Es bestehe keine Corona-Gefahr, hatte der französische Präsident vor den Kommunalwahlen im März versichert. Doch viele Wahlhelfer haben sich infiziert. Nun werfen sie Macron fahrlässiges Verhalten vor.
Frankreichs Präsident heizt die Debatte über „Corona-Bonds“ an, die das Risiko von Krediten auf alle EU-Staaten verteilen sollen. Die Summe sei „zweitrangig“, es sei wichtig, ein Zeichen zu setzen, sagte Macron – trotz der „Zurückhaltung“ Deutschlands..
Im Elsass bleibt die Lage dramatisch. Mehr als 600 Menschen sind bereits gestorben, 700 Menschen müssen künstlich beatmet werden, die Krankenhäuser sind überlastet. Droht eine solche Lage auch in Baden-Württemberg?
Sind die europäischen Staaten in der Coronakrise nicht solidarisch genug? Der französische Präsident Macron tritt diesem Eindruck entgegen. Aber es gibt immer mehr kritische Fragen.
Nach einem Veto Frankreichs im vergangenen Jahr ist der Weg offenbar frei für Beitrittsverhandlungen mit den beiden Westbalkan-Ländern. Doch die Entscheidung ist an Bedingungen geknüpft.
In China nahm die Pandemie durch Vertuschung ihren Anfang, trotzdem inszeniert sich Präsident Xi als Krisenmanager – in der weltweiten Bekämpfung könnte sein Land zur globalen Ordnungsmacht werden.
Jetzt – jetzt! – kann in dieser Weltkrise jeder einzelne Deutsche noch seinen Beitrag dazu leisten, dass es nicht so schlimm kommt, wie es zu befürchten steht.
Wer muss zur Arbeit gehen, wer darf zuhause arbeiten? Diese Frage führt in den französischen Unternehmen zu wachsenden Konflikten. Macron ruft dazu auf, die Produktion nicht stillzulegen und fordert Lohnzuschläge für die physisch Anwesenden.
„Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliches Handeln“, teilt EZB-Präsidentin Lagarde mit. Lob kommt nicht nur vom französischen Präsidenten Macron.
Im Elsass zeigt sich die Überforderung der Hospitäler. Nach einer Massenveranstaltung in Mulhouse kam es zu vielen Ansteckungen, nun können die Krankenhäuser keine Patienten mehr aufnehmen.
Das Coronavirus ist der Feind aller, doch die Staats- und Regierungschefs schlagen ganz unterschiedliche Töne an. Merkel ist nüchtern, Macron martialisch, Johnson wendig und Trump – ist Trump.
Viele Menschen verlassen die französische Hauptstadt noch schnell. Die Regierung legt umfangreiche Hilfen auf – 1500 Euro soll jeder Inhaber eines kleinen Geschäfts bekommen.
In den Schengen-Raum sollen kaum noch Menschen einreisen dürfen, wünscht sich der französische Präsident. Er hofft, dass die anderen Staats- und Regierungschefs ihm zustimmen.
Die Linie der EU-Kommission war seit Beginn der Coronavirus-Krise eindeutig: Einreisesperren im Schengenraum sind kein zweckmäßiges Mittel. Doch sie wurde von den Mitgliedstaaten vor vollendete Tatsachen gestellt.
Eigentlich wollte die französische Regierung ein einheitliches europäisches Vorgehen in der Corona-Krise. Die deutschen Grenzkontrollen kamen dazwischen. Nun bemüht sich Paris um Koordination.
Europa könne nicht darauf verzichten, Einreisen zu kontrollieren, sagt der Bundespräsident. Kinder aufzunehmen, sei richtig. Bei den Bürgern wirbt er um Verständnis für Einschränkungen wegen des Coronavirus.
Am Dienstag will sich der türkische Präsident per Videokonferenz mit Merkel und Macron austauschen. Auf seiner Agenda stehen viele Forderungen – für die EU-Mitgliedsstaaten geht es um ihre Glaubwürdigkeit.
Die Republikaner warnten vor einem „Staatsstreich“, sollten die Kommunalwahlen verschoben werden – deswegen blieb es trotz der Corona-Krise bei dem Termin. Über einen Ausnahme-Wahlsonntag in Frankreich.
Nach der Rede von Präsident Macron seien in Frankreich immer noch zu viele Menschen in Restaurants oder Cafés gegangen, moniert Premier Philippe. Er kündigt drastische Maßnahmen an und ruft zu mehr Disziplin auf.
Armin Laschet ist Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und will Vorsitzender der CDU werden. Ein Gespräch über europäische Solidarität in Zeiten der Pandemie, Klopapier, Flüchtlinge und den Umgang mit Erdogan.
Das Coronavirus dominiert verständlicherweise die Berichterstattung. Sind die Politiker und ihre wissenschaftlichen Berater ausreichend vorbereitet auf die Situation?
In Frankreich bleiben ab Montag alle Schulen, Universitäten und Kindergärten geschlossen. Präsident Macron sagt, das Land stehe erst am Anfang einer Pandemie.
Unter den rechtsbürgerlichen Wählern gibt es eine Sehnsucht nach einer Hauptstadt ohne allwöchentliche Randale. Die republikanische Kandidatin Rachida Dati versucht, sich das im Kampf um das Rathaus zunutze zu machen.
Die französische Hauptstadt Paris befindet sich mitten im Umbau – jetzt wird gewählt. Bleibt „Auto-Feindin“ Anne Hidalgo Bürgermeisterin der Metropole? Ihre grüne Wende will jedenfalls niemand zurückdrehen.
In Frankreich werden die Grünen immer beliebter. Bei den anstehenden Kommunalwahlen könnte die Partei einige Erfolge verbuchen. Ein Tag auf Wahlkampftour mit dem Spitzenkandidaten in Lyon.
Die EU-Außenminister ringen um eine Haltung gegenüber dem türkischen Präsidenten. Sollen sie mehr Geld für syrische Flüchtlinge in der Türkei bereitstellen? Paris zeigt sich hart, Berlin denkt über ein Hilfsprogramm nach.