Guten Morgen!
Nicht nur im Libanon: Elitenversagen und Staatszerfall gehen in vielen Ländern der Levante Hand in Hand. Europa könne dem entgegen wirken. Doch womöglich ist es dafür schon zu spät.
Bilder von Hunderttausenden Demonstranten gegen die Corona-Politik wie in Frankreich sind Deutschland bislang erspart geblieben. Doch das bleibt nicht unbedingt so.
Das dritte Wochenende in Folge protestieren lautstark Menschen gegen die Corona-Politik der Regierung. Könnten die Protestler Macron gefährlich werden?
Die französische Verteidigungsministerin fordert von Israel schnelle Aufklärung über Spionage-Vorwürfe mit der Software Pegasus. Präsident Macron soll sogar mit der Revision der Sicherheitszusammenarbeit gedroht haben.
Während eines Besuchs in Französisch-Polynesien kündigt Emmanuel Macron an, Opfer französischer Atomversuche besser zu entschädigen und Archive zu öffnen. Eine formelle Entschuldigung spricht der Präsident jedoch nicht aus.
Wer in Frankreich ein Restaurant betreten oder mit Bus und Bahn fahren will, muss künftig mindestens eine Impfung oder ein negatives Testergebnis nachweisen. Der Beschluss des Parlaments ist ein Erfolg für Präsident Macron.
Immer mehr Franzosen gehen gegen den Impfpass und eine vorgebliche „Gesundheitsdiktatur“ des Präsidenten auf die Straße. Dabei zeigen sie eine bedenkliche Staatsfeindlichkeit.
Mehr als 160.000 Menschen protestieren am Wochenende in Frankreich gegen den Gesundheitspass. Und das, obwohl eine „Delta-Welle“ über das Land schwappt.
Valérie Pécresse, die rechtsbürgerliche Regionalpräsidentin der Hauptstadtregion Île-de-France, will bei der französischen Präsidentenwahl im nächsten Jahr kandidieren. Sie fährt migrationspolitisch einen harten Kurs.
Vom 1. August an braucht jeder im Nachbarland im Fernreiseverkehr und in der Gastronomie einen Gesundheitspass. Pflegepersonal muss sich impfen lassen – sonst droht die Kündigung.
Der Pegasus-Hersteller NSO bestreitet, den französischen Präsidenten Macron belauscht zu haben. In Israel scheint man die jüngsten Enthüllungen dennoch sehr ernst zu nehmen und hat bereits eine interne Untersuchung eingeleitet.
Frankreich sorgt sich wegen eines früheren Botschafters um die nationale Sicherheit. Der Diplomat hatte sich 2019 als „Chefberater“ der NSO Group anwerben lassen. Präsident Macron hat einen außergewöhnlichen Verteidigungsrat einberufen.
Soldaten müssen laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes künftig bei bestimmten Tätigkeiten ihre Arbeitszeit erfassen. Präsident Macron sieht die Einsatzbereitschaft der Armee in Gefahr. Sogar Schriftsteller empören sich.
Der marokkanische Geheimdienst hat mit der Spionage-Software Pegasus nicht nur Regimekritiker und Journalisten abgehört. Belauscht wurden wohl auch König Mohamed VI – und möglicherweise Emmanuel Macron.