Zorn über den britischen Dolchstoß
Macron dringt nach dem Pazifik-Pakt auf Europas Souveränität in der Verteidigung. Für den französischen Präsidenten enthüllt das Bündnis das außenpolitische Spaltpotenzial des Brexits.
Macron dringt nach dem Pazifik-Pakt auf Europas Souveränität in der Verteidigung. Für den französischen Präsidenten enthüllt das Bündnis das außenpolitische Spaltpotenzial des Brexits.
Nach dem Zerwürfnis im U-Boot-Streit wollen US-Präsident Biden und Frankreichs Präsident Macron bald zu einem persönlichen Treffen zusammenkommen. In der gemeinsamen Erklärung bestätigte Biden abermals die Bedeutung des französischen Engagements im Indopazifik.
Ungewöhnlich schnell dementiert Paris die Meldung, Frankreich sei bereit, seinen Sitz im UN-Sicherheitsrat zu teilen. Einzelne glauben jedoch, die Änderung würde zum Präsidenten passen. Auch in Berlin gibt es Sympathien für die Idee.
Im U-Boot-Streit mit Amerika, Großbritannien und Australien hat Paris seine Botschafter aus Washington und Canberra zurückberufen. Im Gespräch mit der F.A.Z. erklären beide die Hintergründe und, wie sich die NATO aus ihrer Sicht ändern muss.
Frieden zu Hause, Frieden in der Welt – das war Atatürks Leitspruch. Erdogan sieht das ganz anders. Die Türkei ist ihm als Bühne längst zu klein. Eine Analyse.
Algerier, die sich im Algerienkrieg auf die Seite Frankreichs geschlagen hatten, sollen späte Genugtuung erhalten. Frankreich habe gegenüber den „Harkis“ eine Schuld, sagt Macron.
Frankreichs Intellektuelle streiten über die Lehren aus dem Afghanistan-Rückzug. Die radikale Linke und „Woke“-Aktivisten entdecken ihre Sympathien für die Taliban und - kritisieren Israel.
Zwischen Paris und Washington knirscht es gewaltig: Frankreich ist wegen des U-Boots-Deals der Vereinigten Staaten mit Australien erbost. US-Außenminister Blinken versuchte die Wogen in Paris zu glätten – erfolglos.
Französische Einheiten haben bereits im August den Chef eines IS-Ablegers in der Sahelzone getötet. Doch die Zusammenarbeit mit der Militärjunta in Mali gestaltet sich immer schwieriger.
75 Prozent der Franzosen haben eine gute Meinung von Angela Merkel. Die politische Elite schaut mit Bangen und Hoffen auf die Bundestagswahl. Vor einem deutschen „Diktat“ fürchtet man sich nicht mehr.
Die Wirtschaftspolitik von Kommissionspräsidentin von der Leyen wird immer französischer. Höchste Zeit, dass im Wahlkampf darüber gestritten wird.
In Braunschweig beginnt der Betrugsprozess gegen ehemalige VW-Manager. Laschet und Scholz liefern sich ein Fernduell im Fernsehen. Und Angela Merkel reist nach Paris. Alles Wichtige im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Präsident Emmanuel Macron spricht von einem großen Erfolg im Kampf gegen Terrorgruppen. Die Miliz des getöteten Extremisten soll für Anschläge in Westafrika verantwortlich sein.
Vom automatischen Einzug von Geldbußen bis hin zur Todesstrafe: Die französische Rechte überbietet sich mit Law-and-Order-Parolen. Amtsinhaber Emmanuel Macron hingegen will die Polizei stärker kontrollieren.
Nach siebzehn Jahren verlässt unser Korrespondent Christian Schubert Paris. Das Land hat sich erneuert, und doch bleibt vieles beim Vertrauten. Eine Spurensuche in einem Frankreich des langsamen Wandels.
Frankreich ist nicht mehr das „impfskeptischste Land der Welt“, wie es im Januar noch hieß. Mittlerweile liegt die Impfquote höher als in den Nachbarländern. Daran ändern auch Proteste nichts.
Marine Le Pen will die Autobahnen verstaatlichen und die Öffentlich-Rechtlichen privatisieren. Um sich voll auf den Präsidentschaftswahlkampf zu konzentrieren, gibt sie den Parteivorsitz ab.
In Paris beginnt der Prozess zu den Anschlägen unter anderem auf das „Bataclan“ vor knapp sechs Jahren. Maas trifft Blinken. Und Merkel kämpft für Laschet, der Macron trifft. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter.
In Paris eilt Olaf Scholz der Ruf voraus, Macrons Lieblingskanzlerkandidat zu sein. Bei dessen Besuch in Paris lässt sich der Präsident allerdings nichts anmerken – im Gegensatz zum französischen Finanzminister.
Demonstrativ hat Präsident Macron im Irak der christlichen Minderheit Unterstützung zugesagt. Ihn leiten dabei eine mehr als 150 Jahre alte Tradition und innenpolitisches Kalkül.
Deutschland wäre gut beraten, Macrons Forderung nach „strategischer Autonomie“ ernst zu nehmen. Sie bedeutet, nicht ängstlich nach Washington zu starren.
In Marseille herrschen Kriminalität, Islamismus und Armut. Mit einem milliardenschweren Hilfsprogramm will Präsident Macron Abhilfe schaffen. Die Opposition wirft ihm vor, „unerträglich monarchisch“ zu sein.
Frankreich will seine Truppen aus dem Irak nicht abziehen – egal, was die Amerikaner tun. Laut Macron dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass der Westen seine Verbündeten fallenlasse.
Nach dem Ende der deutschen Evakuierungsflüge haben die Amerikaner laut Diplomaten rund 150 Personen mit Deutschlandbezug ausgeflogen. Wenn am Montag der UN-Sicherheitsrat tagt, soll über eine „sichere Zone“ in Kabul beraten werden.
Michel Barnier hat bei unzähligen Brexit-Verhandlungen Zähigkeit beweisen. Nun will der frühere EU-Unterhändler Frankreichs Präsident Macron herausfordern. Dafür muss er aber noch eine Hürde nehmen.
Bald werden die sterblichen Überreste von Joséphine Baker ins Pariser Panthéon einziehen, dem Weihetempel der Französischen Republik. So jemand wie diese Tänzerin findet sich dort noch nicht.
Der Philosoph Gaspard Koenig will Frankreich aufrütteln und das Verhältnis zwischen Bürger und Staat neu gestalten. Er gründet eine Partei. Man solle sich auf radikale Vorschläge gefasst machen, sagt er.
Frankreich hat 260 Mitarbeiter der EU-Vertretung zum Flughafen in Kabul gebracht. Macron will damit auch die Schutzmachtrolle seines Landes unterstreichen. Und er will die EU vor „unkontrollierten Migrationsströmen“ schützen. Das ruft die Linken auf den Plan.
Sie wurde als Tänzerin und Schauspielerin bekannt, für Frankreich ist sie aber vor allem eins: eine Kriegsheldin. Josephine Baker wird posthum im Pariser Panthéon geehrt – als erste schwarze Frau.
Um den Klimazielen der EU näher zu kommen, soll der Emissionshandel von Energieerzeugern auf Gebäude und Verkehr ausgeweitet werden. Damit sozial schwächere Haushalte dabei nicht die Hauptlast tragen, braucht es eine sinnvolle Verteilung.
In einer Ansprache hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den eigenen Militäreinsatz in Afghanistan verteidigt. Man müsse jetzt allerdings verhindern, dass das Land wieder zum „sicheren Hafen“ für Terroristen werde.
Die Flammen lodern immer weiter. Während in manchen Mittelmeerländern Regen viele Feuer eindämmte, herrscht in Italien weiter Trockenheit und Hitze – ein Ende ist nicht in Sicht. In Algerien zündet ein Mob einen vermeintlichen Brandstifter an.
Die Proteste Hunderttausender Franzosen gegen die Corona-Regeln von Präsident Macron zeigen Wirkung: Die Regierung kündigt nun Lockerungen bei der Testpflicht für Ungeimpfe an.