Macron allein mit Putin
Der französische Präsident hält wenig davon, die Gefahr eines Krieges in der Ukraine zu dramatisieren. Doch auch er weiß, dass es ernst ist. Man dürfe nicht mit „spontanen Wundern“ rechnen, mahnt er in Moskau.
Der französische Präsident hält wenig davon, die Gefahr eines Krieges in der Ukraine zu dramatisieren. Doch auch er weiß, dass es ernst ist. Man dürfe nicht mit „spontanen Wundern“ rechnen, mahnt er in Moskau.
Die Ukraine-Krise bleibt das beherrschende Thema. Bundeskanzler Scholz reist nach Washington, Frankreichs Staatspräsident Macron nach Moskau, Kiew und Berlin. Und die Ampel streitet über Lockerungen.
Auf dem diplomatischen Parkett zieht Frankreichs Präsident die Aufmerksamkeit auf sich. Auch innenpolitisch kommt ihm die Rolle des Weltenlenkers in der Ukraine-Krise zupass. Nun bricht er nach Moskau auf.
Alles spricht dafür, dass Emmanuel Macron wieder französischer Präsident werden will. Im absehbaren Wahlkampf wird er aber auf intellektuellen Gegenwind stoßen.
Der Afrika-Politik Frankreichs fehlten schon Erfolge, bevor die russischen Söldner der Wagner-Gruppe auf dem Kontinent auftauchten. Die Einmischung Moskaus hat Weiterungen über Mali hinaus.
Frankreichs Präsident setzt auf einen stärkeren Schutz der EU-Grenzen. Man müsse „radikalere Maßnahmen“ ergreifen, um die Kontrolle über die Grenzen zurückzuerlangen. Damit will er auch im Wahlkampf punkten.
Die USA schicken 2000 Soldaten nach Europa. Erste Bundesländer rücken von der 2-G-Pflicht im Einzelhandel ab. Die Verbraucherpreise im Euroraum steigen weiter. Der F.A.Z.-Newsletter.
US-Präsident Joe Biden und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron berieten über koordiniertes Vorgehen und Konsequenzen im Falle einer russischen Invasion. Biden drohte Russland erneut mit „hohen wirtschaftlichen Kosten“.
Frankreich wählt in zweieinhalb Monaten einen neuen Präsidenten, aber Emmanuel Macron hält sich immer noch bedeckt. Die Jugendorganisation seiner Partei hat jetzt schon mal ein Programm vorgestellt.
Nach der Ausweisung des französischen Botschafters aus Mali erhebt die Opposition schwere Vorwürfe gegen Präsident Emmanuel Macron. Die EU verhängt derweil Sanktionen gegen das Militärregime.
Der französische Wahlkampf ist auch ein Stellungskrieg um die Deutung der eigenen Geschichte. Marine Le Pen wird von Eric Zemmour rechts überholt, Emmanuel Macron besetzt die bürgerliche Mitte. Doch folgt die ihm?
Der britische Premierminister Boris Johnson will das militärische Engagement im Ukraine-Konflikt erheblich verstärken. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg lobt Großbritanniens "Führung".
Der russische Präsident äußerte, dass die Hauptsorgen seines Landes in den Antworten des Westen bisher nicht berücksichtigt worden seien. In Litauen trafen vier dänische Kampfjets zur Verstärkung der NATO-Luftraumüberwachung ein.
Habeck und Baerbock verabschieden sich von der Grünen-Spitze. Wieler und Lauterbach sprechen über die aktuelle Corona-Lage. Und Macron telefoniert mit Putin.
Gianluigi Aponte, Gründer des Weltmarktführers MSC, greift mit der Lufthansa nach dem Nachfolger der Airline Alitalia. Nicht nur in der Seefahrt hat er seine Finger im Spiel. Wer ist der diskrete Milliardär?
Im Dreiländereck zwischen Niger, Mali und Burkina Faso geraten die Dinge für die Europäer außer Kontrolle. Sie drohen ein Vakuum zu hinterlassen, das von Russland gefüllt wird.
Der Jüdische Weltkongress zieht eine erschütternde Bilanz – und Deutschland gedenkt des Holocausts. Das Erzbistum München nimmt Stellung. Und ist eine vierte Impfdosis sinnvoll? Der F.A.Z.-Newsletter.
Am Tag der Gespräche ukrainischer und russischer Vertreter verschärft sich die Tonlage zwischen Washington und Moskau. Die deutsche Verteidigungsministerium sieht die Lieferung der Helme als „ganz deutliches Signal“ an die Ukraine.
Der Bundestag debattiert über verschiedene Vorschläge zur Umsetzung einer Impfpflicht, Deutschland und Frankreich sprechen mit Russland und der Ukraine – und die amerikanische Notenbank äußert sich zu Zinserhöhungen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Putin hat die Europäer schon vor Wochen aus dem Spiel um ihren eigenen Kontinent gekickt. Immerhin versuchen es Berlin und Paris jetzt wieder mit Diplomatie.
Der französische Präsident Emmanuel Macron berät mit Olaf Scholz in Berlin über Wege aus der Ukrainekrise. Im Zentrum steht dabei sein Wunsch nach mehr Einheit unter den EU-Partnern.
Die NATO verstärkt ihre Präsenz in Osteuropa, die EU denkt über Sanktionen gegen Russland nach. Bund und Länder bleiben bei ihrer Corona-Strategie. In Heidelberg hält das Entsetzen über die Bluttat an der Universität an. Der F.A.Z.-Newsletter.
Frauen haben es in der französischen Politik schwer. Jetzt treten rechts von der Mitte gleich mehrere Kandidatinnen gegen Emmanuel Macron an. Das hat es in der V. Republik noch nicht gegeben.
Die französische Nationalversammlung nennt die Gewalt an den Uiguren in China einen Genozid. Die Entscheidung kommt zu einem für China ungünstigen Zeitpunkt – kurz vor den Olympischen Winterspielen.
Pascal Canfin erklärt, warum er den Emissionshandel für Gebäude für eine Totgeburt und die Debatte über die Taxonomie für fehlgeleitet hält. Und was er von der Idee eines Klimaclubs hält.
Ampel-Politiker diskutieren die Russland-Strategie der Bundesregierung. Macron fordert Europas Wiederaufrüstung. Und gegen den Bundesvorstand der Grünen wurden Ermittlungen eingeleitet. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Emmanuel Macrons Rede zur französischen EU-Ratspräsidentschaft geriet zu einem Schlagabtausch im Europaparlament. Auf den Präsidenten prasselten Vorwürfe und Beschuldigungen ein.
Frankreichs Präsident Macron fordert vor den Abgeordneten im Europäischen Parlament eine strategische Wiederaufrüstung des Kontinents. Mit Russland sei ein offener Dialog notwendig.
Präsident Macron stellt in Straßburg Frankreichs Pläne in der EU vor, US-Außenminister Blinken reist wegen des Ukraine-Konflikts nach Kiew, und das Fahren mit „Lappen“ ist länger erlaubt.
Eine zweite Amtszeit für Macron? Noch zögert er angeblich, doch der Präsident ist längst entschlossen. Am liebsten wäre ihm Marine Le Pen als Gegnerin.
Der nun vom Parlament beschlossene Impfpass, der der deutschen 2-G-Regel entspricht, spaltet Frankreich. Demonstrationen von Impfgegnern arten in Gewalt aus, Journalisten werden mit dem Tode bedroht.