Nach der Ukraine ist Europa dran
Putin will nicht nur die Ukraine. Er will Hegemonie über ganz Europa. Die EU muss deshalb über eine eigene Abschreckung reden. Frankreich hat die Debatte eröffnet.
Putin will nicht nur die Ukraine. Er will Hegemonie über ganz Europa. Die EU muss deshalb über eine eigene Abschreckung reden. Frankreich hat die Debatte eröffnet.
Österreichs neuer Finanzminister Magnus Brunner lehnt eine Schuldenunion in Europa ab. Dagegen will er „Staaten der Verantwortung“ ins Feld führen. Im Gespräch ist er zuversichtlich, auch Berlin dafür gewinnen zu können.
Die im Maastrichter Vertrag vereinbarte Währungsunion beruhte auf einem gegenseitigen Versprechen der Euro-Staaten: Sie bekannten sich im Stabilitätspakt zur Haushaltsdisziplin. Das Versprechen gilt nicht mehr viel. Ist es überholt?
Mit einem vor dem Pariser Louvre gedrehten Video leitet Marine Le Pen den Auftakt ihres Wahlkampfes ein. Das Kunstmuseum möchte jedoch nicht zum Spielball der Politik werden – und drängt die Anführerin des Rassemblement National, den Clip zu löschen.
Macrons Berater Clément Beaune sagt, die französische nukleare Abschreckung sei ein Weg, europäische Interessen zu schützen. Die Debatte müsse geführt werden.
Über Frankreichs Wettbewerb soll fortan der frühere EZB-Direktor Benoît Cœuré wachen. Seine Berufung lässt sich auch als Kampfansage verstehen. Denn der Finanzprofi soll eine wichtige Schaltstelle besetzen.
Strom wird immer teurer. Die Regierung von Macron legt deshalb nach – und belässt es nicht bei einer Senkung der Stromsteuer. Auch die neue Maßnahme kostet 8 Milliarden Euro.
„Erschöpfung und Verzweiflung in noch nie dagewesenem Ausmaß“: Die Lehrer in Frankreich haben das lasche Corona-Management des Bildungsministers satt. Andere europäische Länder waren weniger zurückhaltend.
Mit dem geplanten Impfpass können sich Ungeimpfte nicht mehr „frei testen“. Viele von ihnen hat Präsident Macron mit seinem Kraftausdruck jedoch offenbar schon überzeugt: Die Zahl der Erstimpfungen ist in die Höhe geschnellt.
Wird alles immer besser, wie die FDP glaubt? Oder ist die Geschichte ein Hamsterrad, wozu die CSU neigt? Und was hat Sophia Thomalla dazu zu sagen?
Die Präsidentenwahlen in Frankreich fallen mitten in die EU-Ratspräsidentschaft des Landes. Ist das gut für Europa? In Brüssel gehen die Meinungen darüber auseinander. Präsident Macron setzt ganz auf die europäische Bühne.
Valérie Pécresse will sich im französischen Wahlkampf mit einem markigen Spruch der Sarkozy-Ära profilieren. Der hatte einst gesagt, er wolle Problemviertel „mit dem Kärcher reinigen“. Präsident Macron reagiert prompt.
Am Mittwoch kommen die NATO-Staaten erstmals seit zweieinhalb Jahren wieder mit dem Kreml zusammen. In den großen Linien stimmen sie überein, doch es gibt einige Unwägbarkeiten. Auch im Hinblick auf die Ukraine.
Eine Mehrheit der Franzosen findet, ihr Präsident solle keine Schimpfworte benutzen. In der Sache stimmen sie Emmanuel Macron aber zu. Die Nationalversammlung verabschiedet derweil die Einführung eines Impfpasses.
Die Gesundheitsminister empfehlen neue Regeln für die Quarantäne, die USA erinnern an den Sturm auf das US-Kapitol und Tennisstar Djokovic sorgt für Entrüstung. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
In einem Interview hatte der französische Präsident Emmanuel Macron gesagt, er wolle Impfverweigerer bis zum bitteren Ende „nerven“. Das Parlament unterbrach deswegen in der Nacht auf Mittwoch sogar eine Debatte über das Gesetz für den geplanten Corona-Impfpass.
In einem Zeitungsgespräch platzt dem französischen Präsidenten der Kragen. Er wettert gegen Impfgegner und will sie vom Sozialleben ausschließen. Rechte, Konservative, Linke, Grüne und Kommunisten – sie alle sind empört.
Die EU soll ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, fordert der Präsident. Dafür will er eine CO2-Grenzabgabe einführen und die Migration besser kontrollieren.
Der französische Präsident Macron hat anlässlich der EU-Ratspräsidentschaft seines Landes die Europaflagge am Triumphbogen in Paris hissen lassen. Das kritisieren nicht nur Rechtsextremisten als „Auslöschen französischer Identität“.
Wofür braucht es den Corona-Aufbaufonds? Die Brüsseler Antwort lautet: Endlich hat die EU-Kommission mehr Einfluss. Der Umgang mit der Pandemie hat vieles ausgelöst und schon einiges verändert.
Emmanuel Macron sagt, er überlege noch, ob er bei der Präsidentenwahl kandidiert. Bei den Bürgerlichen strahlt eine Frau als neuer Polit-Stern. Die Linke ist zerfallen. Und wie stark wird die extreme Rechte?
Die Franzosen sind skeptischer gegenüber Europa als Deutsche und Italiener. Was bedeutet das für die EU-Ratspräsidentschaft Frankreichs im kommenden Jahr?
Seit Monaten vermittelt Paris den Eindruck, dass sich Geld einfach drucken lässt. Unter Macron lebt der französische Staat mehr denn je über seine Verhältnisse.
Valérie Pécresse will die erste französische Präsidentin werden. Dafür wirbt die bürgerliche Kandidatin auch um Stimmen am rechten Rand. Ihre erste Reise führt sie deshalb nach Armenien und nicht etwa nach Berlin.
Erst gab es in einem AKW Fehler in der Nähe von Schweißnähten. Nun werden weitere Reaktoren überprüft.
Der Bundeskanzler hat in Brüssel kassiert, was die Außenministerin dort zu Nord Stream 2 und einem Olympia-Boykott gesagt hatte. Was sollen die Partner in Europa davon halten?
Von diesen Samstag an ist die Einreise aus sowie die Ausreise nach Großbritannien nur noch aus zwingenden übergeordneten Gründen möglich. Viele versuchen, noch auf die letzten Züge, Fähren und Flüge zu kommen.
Die demonstrative Einigkeit mit Frankreichs Präsident Macron erstreckte sich zumindest auf den Umgang mit Russland und der Ukraine. Vor allem zu Energiefragen ergab der EU-Gipfel aber große Meinungsverschiedenheiten.
Vor dem Jahreswechsel zieht der französische Präsident Bilanz. Von der Idee eines schlanken Staates ist er nicht länger überzeugt. Auch von seiner ursprünglich geplanten Rentenreform will Emmanuel Macron nichts mehr wissen.
Je aggressiver Moskau auftritt, desto lauter wird der Ruf der Osteuropäer nach einem Aus für die Ostseepipeline. Bundeskanzler Olaf Scholz steht vor seiner ersten Bewährungsprobe in Brüssel.
Éric Zemmour will Frankreich „zurückerobern“ und hetzt gegen Migranten und das „Establishment“. Christliche Vornamen will er vorschreiben und die Islamo-Linke soll aus den Klassenräumen weichen. Seine Saat fällt auf fruchtbaren Boden.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat sich im Rechtsstaats-Streit der EU mit Ungarn unnachgiebig gezeigt. Die EU werde „keine Zahlungen“ aus dem Corona-Wiederaufbaufonds leisten, sagte er nach Gesprächen mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban in Budapest.
Sie haben einander einst zu Hauptgegnern erklärt. Im Wahlkampf entdecken Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán plötzlich Gemeinsamkeiten.
Die Bürger im strategisch wichtigen Überseegebiet stimmen zu 96,5 Prozent für den Verbleib. Für Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist das Ergebnis von strategischer Bedeutung.
Neukaledonien ist nicht nur ein Südseeparadies: Die Pazifikinsel hat große Nickel-Vorkommen und strategische Bedeutung im Konflikt mit China. Jetzt stimmt die Bevölkerung über die Unabhängigkeit von Frankreich ab.