Macrons nächtliche Telefonate mit Putin
Der französische Präsident opfert eine weitere Woche seines Wahlkampfs für die Ukraine-Krise – und erreicht Zusagen für ein Gipfeltreffen. Ein Schritt zu einer eigenständigen europäischen Außenpolitik?
Der französische Präsident opfert eine weitere Woche seines Wahlkampfs für die Ukraine-Krise – und erreicht Zusagen für ein Gipfeltreffen. Ein Schritt zu einer eigenständigen europäischen Außenpolitik?
Die Angst vor einer russischen Invasion wächst – die EU-Außenminister tagen in Brüssel. Der nächste Sturm fegt über Deutschland hinweg. Und die ersten Dosen des Novavax-Vakzins kommen ins Land.
Russland belässt wegen der Eskalation im Donbass seine Truppen in Belarus. Daher will Macron mit Putin über einen Waffenstillstand reden. Hat der den Befehl zum Einmarsch bereits erteilt?
Die russischen Truppen bleiben vorerst in Belarus. Das hätten beide Staaten vor dem Hintergrund der „Eskalation“ in der Ostukraine entschieden, heißt es. Die Furcht vor einem Angriff auf die Ukraine wächst.
In den reichen Ländern galt die Industrie als Auslaufmodell. Jetzt wollen Politiker sie wiederbeleben. Bringt das die verlorenen Jobs zurück?
Arbeitslosigkeit im Sinkflug, Rekordabschluss an Ausbildungsverträgen – Macrons Wirtschaftsbilanz nach fünf Jahren im Amt ist positiv. Doch reicht das auch, um die Wahl zu gewinnen?
Mit Putschisten, die einen sabotieren, kann man nicht zusammenarbeiten. Auch Berlin muss die Frage beantworten, ob ein weiteres Engagement in Mali noch Sinn ergibt.
Marine Le Pen spricht von Erniedrigung, Jean-Luc Mélenchon von Desaster, aber Präsident Macron will keine Niederlage eingestehen.
Wie kann die EU ihren technologischen Rückstand aufholen, und welche Rolle spielen dabei die Universitäten? Ein Gespräch mit Forschungskommissarin Mariya Gabriel über ihre neuen Initiativen.
Nach neun Jahren beendet Frankreich seinen Militäreinsatz in Mali. Wenn der betroffene Staat „den Kampf nicht mitträgt“, sei es nicht möglich, den Terrorismus zu besiegen, sagte Staatspräsident Macron.
Frankreich will Europas Sicherheit in der Wüste Afrikas verteidigen. Aber Moskau hat das in Mali mit Söldnern und einer Desinformationskampagne verhindert. Jetzt besiegelt Macron das Ende des französischen Einsatzes.
Die Welt staunt über den sehr langen Tisch, an dem Wladimir Putin Gäste empfängt. Nun behaupten gleich zwei Männer, das Möbelstück geschaffen zu haben.
Olaf Scholz hat in Moskau dreieinhalb Stunden mit dem russischen Präsidenten Putin über den Ukraine-Konflikt gesprochen. Angenähert haben sich ihre Positionen dabei nicht. Zum Abschluss setzte Scholz noch eine Spitze gegen Putin.
Am Dienstag will Bundeskanzler Scholz in Moskau vorsprechen. Er könnte der vorerst letzte Besucher aus dem Westen im Kreml sein: Das Fenster für Diplomatie scheint sich zu schließen.
Der französische Präsident Emmanuel Macron nähert sich Polen an und ebnet einer gemeinsamen EU-Position den Weg. Putin dürfe man nicht nachgeben, heißt es aus Paris.
Wieder einmal richten sich alle Augen auf Wladimir Putin. Russlands Präsident lebt in einem Schonraum aus Bestätigung und Bekanntem. Das birgt Gefahren.
Im Falle eines russischen Einmarschs in der Ukraine, müsse Moskau mit einer entschiedenen Antwort rechnen, sagt der amerikanische Präsident in einem Telefonat mit Wladimir Putin. Er ist nicht der einzige, der mit dem Kreml-Chef spricht.
Eine Telefonschalte jagt die nächste: Die Taktfrequenz der diplomatischen Gespräche, um die Lage in der Ukraine zu entschärfen, nimmt zu. Truppen werden verlegt und verstärkt.
Washington warnt, die russische Invasion in die Ukraine könne „jederzeit beginnen“. Die Präsidenten Macron und Biden wollen am Samstag abermals mit Putin telefonieren. Krisendiplomatie, während die Lage längst eskaliert.
Nach neun Stunden haben sich die Chef-Unterhändler zur Ostukraine vertagt – ohne Fortschritte. Russland blockierte eine gemeinsame Erklärung, weil es Kiew direkte Verhandlungen mit den Separatisten aufzwingen wollte.
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist für den Bau von sechs neuen Atomkraftwerken in Frankreich, bei weiteren acht Atomanlagen soll ein Bau geprüft werden. Außerdem will Macron die Windkraft ausbauen - allerdings nur als Brückentechnologie, bis die Kernreaktoren fertig sind.
Wladimir Putin appelliert an die Ukraine mit einem Vers aus der obszönen russischen Folklore. Zugleich bricht ein hoher Militär den Stab über die Politik des russischen Präsidenten und fordert ihn zum Rücktritt auf.
In Frankreich verliert die Präsidentschaftskandidatin Valérie Pécresse an Rückhalt in ihrer eigenen Partei. Viele halten Macron für den besseren Präsidenten – und auch Sarkozy stichelt.
Frankreichs Präsident hat erstmals seine Pläne zur „Atomrenaissance“ konkretisiert. Das Land soll in den nächsten Jahrzehnten mindestens sechs neue Atomkraftwerke bauen – vielleicht auch noch acht mehr.
Auch für Gaskunden von TotalEnergies gibt es einen Rabatt.
Von Putins Kraftausdrücken bleibt er unbeeindruckt: Wie der französische Präsident Emmanuel Macron Europa und Russland zurück an den Verhandlungstisch gebracht hat.
Moskau wirft dem Westen vor, einen „politischen Zirkus“ zu veranstalten. Der amerikanische Präsident Biden hatte mit dem Aus von Nord Stream 2 im Fall eines russischen Einmarschs in die Ukraine gedroht.
Das erste Treffen des „Weimarer Dreiecks“ seit elf Jahren: Am Dienstag trafen sich Kanzler Olaf Scholz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit Polens Präsident Andrzej Duda in Berlin. Hintergrund ist der anhaltende Ukraine-Konflikt mit Russland.
Während einer Pressekonferenz mit Frankreichs Präsident Macron und dem polnischen Staatschef Duda bezieht Kanzler Olaf Scholz zum wiederholten Mal deutlich Stellung zu einer möglichen Invasion Russlands in die Ukraine.
Verfolgen Sie hier den Livestream zur Pressekonferenz über die Lage in der Ukraine mit Bundeskanzler Olaf Scholz, dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda.
Der französische Präsident Macron zieht eine positive Bilanz seiner Verhandlungsmission in Moskau.
Nach seinem Treffen in Moskau zeigt sich Emmanuel Macron zufrieden. Es habe „eine Eskalation verhindert“. Das Engagement lobt auch der ukrainische Präsident. Doch Wladimir Putin ging streckenweise auf Konfrontationskurs.
Molière gehört ins Pariser Panthéon. Das fordern einige linke und rechte Politiker in Frankreich. Doch Emmanuel Macron weiß um die Wirkung des Dichters und verweigert ihm den Eintritt.
Zugeständnisse in der Ukraine-Krise lehnt der Kreml-Chef weiter ab. Frankreichs Präsident Macron gibt sich dennoch optimistisch: Er habe Unstimmigkeiten, aber auch „Übereinstimmung“ festgestellt.
Nach dem Besuch bei Joe Biden empfängt Olaf Scholz heute Emmanuel Macron in Berlin. Die EU stellt ihre Strategie für das Wettrennen um Mikrochips vor. Und Innenministerin Faeser gerät in Bedrängnis. Der F.A.Z.-Newsletter.