Whatsapp-Konkurrenten im Aufwind
Nachdem Facebook angekündigt hat, Whatsapp zu kaufen, steigern die Konkurrenten ihre Nutzerzahl. Die Stiftung Warentest stuft derweil die Sicherheit einiger Messenger als „sehr kritisch“ ein.
Nachdem Facebook angekündigt hat, Whatsapp zu kaufen, steigern die Konkurrenten ihre Nutzerzahl. Die Stiftung Warentest stuft derweil die Sicherheit einiger Messenger als „sehr kritisch“ ein.
Edward Snowden lehnt eine mündliche Befragung vor dem Europaparlament ab. Der Innenausschuss nahm nun ein Angebot des früheren NSA-Mitarbeiters an, ihn nur schriftlich zu befragen.
Fehlinformationen, Sexfallen, gezielte Rufschädigung: Die Methoden, mit denen der britische Geheimdienst die Kommunikation im Internet manipulieren will, sind nicht zimperlich. Auch Unverdächtige sind im Visier der Agenten.
Das neue F.A.Z.-eBook „National Security“ arbeitet die seit Sommer 2013 durch Edward Snowden enthüllten Aktivitäten amerikanischer und britischer Geheimdienste gegen Deutschland auf und beantwortet die Frage nach den Folgen für das transatlantische Verhältnis
Die Bundeskanzlerin und der französische Präsident sprechen am Mittwoch über das Internet. Ein Gespräch mit der obersten französischen Datenschützerin Isabelle Falque-Pierrotin über die Macht der Netzmonopolisten.
Die NSA hat alle Entwürfe für eine freie digitale Gesellschaft zunichtemacht. Jetzt müssen Wissenschaftler, Programmierer und Schriftsteller gemeinsam das Gegenprogramm formulieren.
The new military-informational complex: Why politics - not technology - will determine our future. A comment on Martin Schulz.
Der Spähskandal zeigt, dass unsere Computer Waffen sind. Nun sollten wir uns wappnen. Den epochalen Kampf um die Freiheit kann nur die Politik entscheiden. Eine Antwort auf Martin Schulz.
Um den Datenschutz zu verbessern, will es eine Mehrheit im Europaparlament amerikanischen Konzernen wie Google, Facebook, Apple oder auch Microsoft künftig nicht mehr gestatten, die Daten ihrer europäischen Kunden in die Vereinigten Staaten zu übermitteln.
Die amerikanischen Geheimdienste sind nach Ansicht ihres Direktors Clapper auch heute nicht in der Lage, das massenhafte Herunterladen ihrer Daten an jeder Stelle zu entdecken.
Die neue Rangliste der Pressefreiheit steht im Zeichen der Snowden-Enthüllungen: Amerika rutscht ab, Deutschland rückt auf. In Griechenland sieht es finster aus.
Die Politik bleibt uns die Antwort auf die digitale Revolution schuldig. Nun hat Martin Schulz das Schweigen gebrochen. Wo bleibt unser digitales Grundrecht?
Der Enthüller Glenn Greenwald und der Ebay-Gründer Omidyar haben ihre Investigativplattform „The Intercept“ gestartet. Der Auftakt ist – etwas enttäuschend.
Glenn Greenwald und Laura Poitras, denen Edward Snowden seine Dokumente überlassen hatte, sind mit ihrer eigenen Seite online. „The Intercept“ wird von Ebay-Gründer Pierre Omidyar betrieben.
Der amerikanische „Whistleblower“ bereitet sich auf eine mögliche Zeugenaussage vor einem Ausschuss des Bundestags oder einer EU-Institution vor. Doch bis dahin gibt es noch viele Hürden.
Weltweit wächst die Zahl der Geheimdienstskandale. Die staatlichen Reaktionen lassen zu wünschen übrig: In Kanada wird geleugnet während der britische GCHQ die Infrastruktur attackiert.
Bislang ist eine effektive Kontrolle der Geheimdienste durch das Parlament kaum möglich. Wie wir das ändern können: Vorschläge eines Insiders.
Lauschangriffe der NSA auf deutsche Kanzler haben wohl Tradition: Vor Merkel wurde schon Schröder abgehört, ergeben Medienrecherchen. Prompt kommen aus Berlin neue Rufe nach Aufklärung.
Dem Aufruf der Schriftsteller gegen Überwachung, den mittlerweile mehr als 1000 Autoren unterzeichnet haben, sollen politische Konsequenzen folgen. Auf Antrag der Grünen wird sich der Bundestag Mitte Februar in einer ausführlichen Debatte mit ihm beschäftigen.
Mit Edward Snowden zusammenarbeiten: Der „Guardian“-Redakteur Luke Harding weiß, wie das geht. Er half im vergangenen Sommer, die Informationen des Whistleblowers auszuwerten. Nun hat er ein Buch über den Helden geschrieben.
Geheimdienste greifen Computernetzwerke anderer Staaten an. Das ist Krieg. Wir können ihn nicht stoppen. Aber wir brauchen wenigstens Regeln zum Schutz ziviler Netzwerke.
Der Chaos Computer Club zieht blank: Er erstattet Strafanzeige gegen alle Mitglieder der Bundesregierung - namentlich gegen die Kanzlerin, den Innenminister und gegen die Chefs von BND, MAD und Verfassungsschutz. Der Vorwurf: verbotene geheimdienstliche Tätigkeit oder Beihilfe dazu.
Auf dem Klimagipfel in Kopenhagen im Jahr 2009 sollte ein neues Klimaabkommen ausgehandelt werden. Der Verhandlungen scheiterten - wohl auch, weil die Vereinigten Staaten die Konferenzteilnehmer ausgespäht haben sollen.
Noch dreht sich in der Spähaffäre vieles um Technologien. In einem seltenen Auftritt lotete die Filmemacherin und Snowden-Vertraute Laura Poitras in Berlin nun auch ihre historischen und politischen Dimensionen aus.
Maybrit Illner beschäftigte sich in ihrer Sendung mit der Rolle der Europäer im NSA-Skandal. Sie sollten sich aber erst einmal mit dem Begriff der Partnerschaft beschäftigen.
Die Spitzen der deutschen Behörden rüsten auf. Der Anbieter des „Merkel-Phones“ verkauft binnen drei Monaten mehr als 2000 Spezialhandys an den Bund - Tendenz steigend.
Flop oder Top: Die ARD präsentiert das „weltweit erste Fernseh-Interview“ mit Edward Snowden so, dass am Ende nur heiße Luft übrigbleibt. Das hat mit Senderechten zu tun – die der NDR nicht hat.
Die Spähaffäre wird ergebnisloses Gerede, zu dem nicht einmal Edward Snowden noch Neues beisteuern kann. Und doch verbarg sich in seinem ARD-Interview eine eindeutige Botschaft.
Nach Angaben von Edward Snowden gibt Apple im Rahmen des Überwachungsprogramms „Prism“ Daten an die amerikanische Regierung weiter. Nun dementiert Apple-Chef Tim Cook: Die Regierung habe keinen Zugang zu Apples Servern. „Es gibt keine Hintertür.“
Der frühere amerikanische Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden sieht sich wegen seiner Enthüllungen mit dem Tode bedroht. Das sagte er in einem ARD-Interview, das am Sonntagabend in Auszügen ausgestrahlt wird.
Um das Silicon-Valley-Dogma „Je mehr Daten, desto besser“ in Frage zu stellen, braucht es dringend neue Ideen. Dabei sind kluge Köpfe gefragt, die in Informationstechnik und Verfassungsrecht ebenso bewandert sind wie in Wirtschaft und Politik.
Auf Fragen zur Überwachung antwortete die britische Regierung bislang ausweichend. Nun stellt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Fragen. Die Kläger in dem Verfahren erhoffen sich eine europäische Debatte und endlich Konsequenzen.
Unsere Kolumnistin hat mit Bürgerrechtsgruppen am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte Beschwerde gegen den Datenskandal der Geheimdienste eingelegt. Heute wird bekannt: Das Gericht gibt der Klage oberste Priorität und fordert die britische Regierung auf, sich zu erklären.
We are not helplessly at the mercy of the NSA and GCHQ surveillance systems: the UK government is going to have to justify itself before the European Court of Human Rights.
Edward Snowden wird nicht so bald nach Amerika zurückkehren. Unter der aktuellen Rechtslage habe er „keine Chance auf einen fairen Prozess“, erklärt der frühere Geheimdienstmitarbeiter in einem Chat.