Snowden: Geheimdienstreform ist möglich
Edward Snowden hat sich im Live-Chat optimistisch gezeigt: Es sei möglich die Gesetze zu korrigieren und den Überschwang der Geheimdienste einzuschränken, schrieb er in einer Fragerunde im Internet.
Edward Snowden hat sich im Live-Chat optimistisch gezeigt: Es sei möglich die Gesetze zu korrigieren und den Überschwang der Geheimdienste einzuschränken, schrieb er in einer Fragerunde im Internet.
Edward Snowden stellt sich der Öffentlichkeit. Für eine Stunde will er im Live-Chat Fragen beantworten. Auf Twitter flattern bereits die ersten Fragen ein.
Fachleute aus Politik und Wirtschaft diskutierten in Berlin über Cyber-Sicherheit. Europa, so der Konsens, sollte Nutzen aus dem Abhörskandal ziehen. Doch was kann man für die Freiheitsrechte in der digitalen Welt tun?
Die Philosophische Fakultät der Universität Rostock will Edward Snowden zum Ehrendoktor machen. Damit verweist sie auf seine zentrale Funktion: Er produziert Wissen.
Der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter Snowden will weiter aufklären. Dafür stellt er sich nun einer Fragerunde im Internet.
Nichts bringt Gillian Philipps, die Justitiarin des Londoner „Guardian“, aus der Ruhe. Bei einem Besuch in Frankfurt erzählte sie nun, wie sie ihrer Zeitung im Fall Snowden den Rücken freihielt - und wie die Sache weitergeht.
Die Enthüllungen des ehemaligen Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden haben gezeigt, wozu der mächtigste Geheimdienst der Welt technisch in der Lage ist. FAZ.NET erklärt die wichtigsten Werkzeuge der NSA.
Wie mich das amerikanische Außenministerium anrief, um wegen des Imageschadens durch die NSA-Affäre Stimmung für Amerika zu machen - und wie ich ablehnte.
Auf der Digitalkonferenz DLD in München sind Kritiker der Datensammelwut in der Minderheit. Dafür gibt es Loblieder auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten von Big Data. Und Hubert Burda ruft dazwischen.
„Das Internet ist kaputt“, hat Sascha Lobo in der F.A.S. geschrieben, weil die Spähaffäre alles verändert habe. Aber das ist falsch. Weil das Internet noch nie heil war.
Am ersten Tag der Digitalkonferenz DLD in München werden der NSA-Skandal und seine Folgen erst spät zum Thema. Ein Internet-Pionier ist überzeugt: Die Datenschutz-Debatte kann Europa nutzen.
On Friday Barack Obama will talk about the future of the NSA. He will have to restore public trust in government. But what will happen if he fails?
Das Internet ist nicht das, wofür ich es so lange gehalten habe. Ich glaubte, es sei das perfekte Medium der Demokratie und der Selbstbefreiung. Der Spähskandal und der Kontrollwahn der Konzerne haben alles geändert.
Demokraten und Republikaner sind sich einig: Der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter Snowden habe nicht nur dem Ruf des Landes geschadet, sondern sein Verrat setze Amerikas Soldaten einem großen Risiko aus - mit tödlichen Folgen.
Arianna Huffington und Nicolas Berggruen kündigen ein neues Onlinemedium an. Die „World Post“ soll die Expansion der „Huffington Post“ beflügeln. Die Mächtigen erhalten ein Sprachrohr.
The NSA wants to build a quantum computer. It is good news to the old ambition of „intelligent machines“. To the individual, it is not: No cryptography will protect us from the omniscient state.
Die NSA will einen Quantencomputer bauen. Für das alte Streben nach „intelligenten Maschinen“ ist es eine gute Nachricht. Für den privaten Menschen aber nicht: Keine Kryptographie nützt dann mehr gegen den allwissenden Staat.
Ein Leitartikel der "New York Times" löst eine Debatte aus. Hat der Mann, der illegale Praktiken der NSA aufdeckte, ein Leben in der Verbannung verdient?
Dass es keine Privatheit mehr gibt, ist nicht allein die Schuld der amerikanischen Informationstechnologie. Es war eine deutsche Erfindung, die den Weg dafür bereitet hat.
Die NSA will Quantencomputer, zivile Forscher auch. Bis zu ihrem Einsatz gegen Kryptographie kann es noch dauern. Hat die NSA nicht längst einen anderen Weg gefunden?
Die Washington Post berichtet, dass die NSA an einem Super-Computer arbeite. Dieser solle auch hoch-geschützte Computer von Banken und Regierungen knacken können.
Sie waren als Webguerrilla gefürchtet, jetzt sind sie abgetaucht. Was ist eigentlich aus der „Anonymous“-Bewegung geworden?
Weil die digitale Überwachung heute eine internationale Dimension hat, muss sie auch global bekämpft werden, fordert der ehemalige Datenschutzbeauftragte Peter Schaar im FAZ.NET-Interview.
Wikileaks-Gründer Julian Assange ruft die Hacker-Gemeinde auf, in Geheimdienste und andere Organisationen zu gehen, Informationen zu sammeln und sie zu verraten. „Wir sind eine Klasse“ - wie die Industriearbeiter sie einst gewesen seien.
Die meisten Deutschen schützen ihre Daten nicht vor Zugriffen. Sie gehen einen unausgesprochenen Vertrag mit Google und Co ein. Nur eine digitale Elite lässt sich bislang von Edward Snowdens Enthüllungen aus der Ruhe bringen.
Welche Folgen hat die Späh-Affäre für den Journalismus unserer Zeit? Glenn Greenwald stellte in Hamburg die richtigen Fragen, blieb eine Antwort jedoch schuldig.
Fördert das Internet Freiheit oder ist es das schlimmste Repressionswerkzeug der Menschheitsgeschichte? Glenn Greenwald ließ die Frage offen. Trotzdem weckte die mit Spannung erwartete Rede des Enthüllungsjournalisten beim Chaos Communication Congress Hoffnung.
Mangelndes Sendungsbewusstsein kann man ihm nicht vorwerfen: Der frühere NSA-Mitarbeiter Snowden ruft in einer alternativen Weihnachtsbotschaft zum Ende der Massenüberwachung auf. Das Video steht auch im Netz.
Beim Interview in seinem russischen Exil zeigte Edward Snowden sich zufrieden. Er habe seine Ziele erreicht und sei noch nicht widerlegt worden - und in gewisser Weise arbeite er noch immer für die NSA.
Putin-Gegner Michail Chodorkowskij hat ein deutsches Visum erhalten. Nun fordert die Linksfraktion von der Bundesregierung, auch NSA-Whistleblower Edward Snowden aufzunehmen.
Einen „verheerenden Schlag“ nennt ein Reporter den Expertenbericht über die Umtriebe der National Security Agency. Dagegen sagt einer der Experten: „Es gab keinen Missbrauch.“ Die Debatte geht weiter.
Jemand sei in seine Wohnung eingedrungen, sagt der Snowden-Vertraute Jacob Appelbaum und zieht Parallelen zur Stasi. Präsident Obama spricht derweil von „unnötigem Schaden“ durch Abhören und Datensammeln.
Präsident Obama hat den Expertenbericht zur NSA schneller als erwartet veröffentlicht. Bald muss er sich entscheiden, welchen Vorschlägen er folgen will – und welchen nicht.
In einem offenen Brief „an das brasilianische Volk“ hatte Edward Snowden angeboten, umfangreich über Aktivitäten der NSA Auskunft zu geben. Ein offizieller Asylantrag aber liege nicht vor, heißt es in Brasilia.
Ein amerikanisches Gericht erklärt die umfassende Sammlung von Telefondaten durch die NSA für verfassungswidrig. Noch interessanter als das Urteil ist die Begründung. Sie zeigt die zentralen Widersprüche der Datensammler auf.
Washington wird Berlin wohl keine echte No-Spy-Zusage machen, auch wenn beide Seiten beteuern, dass sie weiter verhandeln. Der Druck auf den Präsidenten steigt.