Binningers Rücktrittserklärung
Die Opposition sei schuld, sagt Clemens Binninger. Der CDU-Politiker zieht sich aus dem NSA-Untersuchungsausschuss zurück, weil Linkspartei und Grüne sich dort profilieren wollten. Seine Erklärung im Wortlaut.
Die Opposition sei schuld, sagt Clemens Binninger. Der CDU-Politiker zieht sich aus dem NSA-Untersuchungsausschuss zurück, weil Linkspartei und Grüne sich dort profilieren wollten. Seine Erklärung im Wortlaut.
Schon wenige Tage nach der konstituierenden Sitzung des NSA-Untersuchungsausschussses gibt Clemens Binninger den Vorsitz auf. Spekulationen, er werde neuer BKA-Chef, weist der CDU-Politiker zurück. Die Grünen vermuten: Dahinter steckt das Kanzleramt.
Seit Monaten wird an der Universität Rostock darüber diskutiert, ob „Whistleblower“ Edward Snowden mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet wird. Nun soll in der Fakultät die Entscheidung fallen. Sie könnte knapp ausgehen.
Die amerikanische Nachrichtenseite Vox.com will die Stärken eines technologiegetriebenen Journalismus zeigen. Trifft der Schnellschuss sein Ziel?
Vor mehr als hundert Jahren hat Freud nachgewiesen, dass der Mensch sich selbst zensiert. Im Zeitalter digitaler Massenüberwachung droht uns Selbstzensur in ganz anderem Ausmaß: Unser Verhalten ändert sich grundlegend.
Innenminister Thomas de Maizière übt harsche Kritik am Verhalten Amerikas in der NSA-Affäre: Bis heute versorge Washington die Bundesregierung nur „unzureichend“ mit den erwünschten Informationen, sagte er in einem Interview. Amerika handele „ohne Maß“.
Häppchenweise versorgt Edward Snowden die Welt mit neuen Enthüllungen. Das nutzt vor allem den Russen und den Chinesen. Im Zuge des NSA-Skandals hat man deren Geheimdienstaktivitäten aus den Augen verloren.
Die angelsächsischen Geheimdienste nutzen die sozialen Netzwerke für Propaganda. Jährlich treffen sich hunderte Agenten, um neuste Techniken zur Manipulation der öffentlichen Meinung zu diskutieren.
Eine amerikanische Bürgerrechtsorganisation stellt Edward Snowdens NSA-Fundus online. Die Datenbank der bereits bekannten Dokumente ist durchsuchbar und sorgfältig katalogisiert.
Die Beweisaufnahme werde schwierig, mit neuen Erkenntnissen sei kaum zu rechnen - der Vorsitzende Clemens Binninger (CDU) erwartet nicht viel vom NSA-Untersuchungsausschuss.
Einen Protestbrief schrieb der Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch im vergangenen Jahr an die Army in Wiesbaden. Nun traf er sich zu einem Gespräch mit Kommandeur Carstens über den Dagger-Komplex .
Verschwörungstheorie bizarr: Ein Journalist versucht seinem Publikum von der New York University strategisches Denken einzubleuen. Seine Bomben vom Nutzen der NSA-Spionage zünden aber nicht recht.
Was kommt noch heraus? Holger Starks und Marcel Rosenbachs Buch „Der NSA Komplex“ enthüllt die ganze Dimension des Skandals.
Angela Merkels Name taucht in einer NSA-Datenbank zu Staats- und Regierungschefs auf. Ein Dokument aus dem Fundus Edward Snowdens soll nun belegen: Sie war offiziell Ziel amerikanischer Spionage.
Der amerikanische Präsident will den Geheimdienst NSA in die Schranken weisen. Seine Reformvorschläge wertet der Whistleblower Edward Snowden als einen Wendepunkt.
Was ist eigentlich so schlimm daran, dass ich ein Armband trage, das meine Daten ans Netz sendet? Die Frage ist, welche Antworten die Europäische Union auf die digitale Revolution geben kann. Wir stehen vor einer beispiellosen Herausforderung an die europäische Politik, denn wir erleben gerade, wie ein neues Menschenbild geschaffen wird.
Muss Huawei als das gefährlichste Unternehmen der Welt gelten, in dessen Geräten gleich zwei Geheimdienste anwesend sind? Die NSA hört den Internetkonzern ab. China reagiert mit Stolz und Wut.
In die Debatte um „das Internet“ und seine Auswirkungen hat sich der Begriff des „technologischen Totalitarismus“ eingeschlichen. Streicht ihn! Und Hayek gleich mit.
Die chinesische Staatsführung und der chinesische Technologiekonzern Huawei sind über Jahre vom amerikanischen Geheimdienst NSA ausgespäht worden. Das geht aus Unterlagen von Edward Snowden hervor.
Selbst die NSA reagiert mittlerweile auf schlechte Presse. Apple dagegen schweigt: Die Hintergründe der gravierendsten Sicherheitslücke der Unternehmensgeschichte bleiben deshalb weiter unklar.
Im geplanten Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der NSA-Abhöraffäre wollen die Grünen auch Bundeskanzlerin Merkel und den früheren Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden als Zeugen hören.
Als hätte man sie nacheinander dazu aufgerufen, äußern sich die Größen der IT-Branche, Mark Zuckerberg, Bill Gates, Eric Schmidt und Steve Wozniak, zum Vertrauensschwund des Internets. Sie haben viel zu verlieren.
Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat seinem Ärger über die amerikanische Internetspionage Luft gemacht - und dazu Präsident Barack Obama persönlich angerufen.
Das Europaparlament hat Edward Snowden befragt - weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit. Snowdens Einlassungen kamen auf unbefriedigende Art und Weise zustande. Seine Motive bleiben rätselhaft.
Die Organisation Reporter ohne Grenzen hat den amerikanischen Geheimdienst NSA und sein britisches Pendant GCHQ in die Liste der 32 „Feinde des Internets“ aufgenommen. Und fragt: Wie sollen westliche Demokratien in Zukunft noch als Wahrer der Meinungsfreiheit auftreten?
Amerikas Technologiegemeinde ist nachdenklich geworden: Das Internet geht gerade kaputt, und kaum einer weiß, ob es zu retten ist. Nun rufen Aktivisten zum Waffengang - wenn die Regierung die Bürger nicht schützen will, helfe nur noch aggressive Selbstverteidigung.
Zwölf Seiten lang ist Edward Snowdens Brief ans Europäische Parlament. Dort löste er eine Debatte aus, die über Fragen der Privatsphäre weit hinausging.
In Texas feiert die Tech-Szene ihren Helden Edward Snowden, der sich beim Technologie-Festival „South by Southwest“ per Video-Schaltung erstmals aus seinem Exil live vor amerikanischem Publikum gezeigt hat. Seine Botschaft war ein Aufruf zum Widerstand.
Der digitale Epochenwandel eröffnet ökonomische und gesellschaftliche Chancen, die es nie vorher gegeben hat. Er ist tatsächlich unaufhaltsam. Doch nur wir selbst entscheiden, was uns möglich ist.
Das Technologiefestival „South by Southwest“ in Austin machte einst Internetdienste wie Twitter und Foursquare groß. Jetzt findet es wieder statt – und alle warten gespannt auf das nächste große Ding.
Die amerikanischen Geheimdienste haben es derzeit nicht leicht. Nach den NSA-Enthüllungen durch Edward Snowden macht nun Präsident Obama Druck. Er kürzt ihnen das Budget.
Die Suchmaschine Qwant ist angetreten, das Surfen sicherer zu machen. Aber liefert sie auch, wonach man sucht? FAZ.NET hat es ausprobiert.
Längst tobt die digitale Revolution. Doch unsere politischen Repräsentanten kämpfen nicht für Freiheit und Autonomie, sondern feiern noch die bedenklichsten Gadgets der Datenhändler. Höchste Zeit, sich dem Versuch einer Programmierung der Gesellschaft und des Denkens zu widersetzen.
Der Moskauer Machthaber zeigt sich unnachgiebig. Der amerikanische Präsident Obama steht vor einem Dilemma: Er muss Härte zeigen, braucht Putin aber in der Syrien-Krise und im Atomstreit mit Iran.
Die Journalistin Julia Angwin hat mit „Dragnet Nation“ ein Buch darüber geschrieben, wer was über sie weiß, und wer sie wie überwacht. Eine Reise in den puren Horror.
Die neuesten Snowden-Dokumente offenbaren die flächendeckende Überwachung unserer Webcams durch die Geheimdienste. Damit rückt ausgerechnet Orwells Vision aus „1984“ ein Stück näher.