Franziskus warnt vor „Uniformierung des Denkens“
Papst Franziskus hat Europa angesichts der Flüchtlingskrise zu einem neuen Humanismus aufgerufen. Er träume „von einem Europa, in dem das Migrantsein kein Verbrechen ist“.
Papst Franziskus hat Europa angesichts der Flüchtlingskrise zu einem neuen Humanismus aufgerufen. Er träume „von einem Europa, in dem das Migrantsein kein Verbrechen ist“.
Mit der Verleihung des Karlspreises an Papst Franziskus soll dessen Einsatz in einer von Krisen zerrütteten EU gewürdigt werden. Doch seine Kirche selbst ist ein Ausdruck der Uneinigkeit.
Bald ist die griechische Staatskasse wieder leer. Doch Verhandlungen mit den Geldgebern über neue Spar- und Reformauflagen ziehen sich hin. Nun schaltet sich der Herr des Elyséepalastes ein.
Griechenlands Regierung verhandelt mit den Geldgebern über das Hilfsprogramm. Es geht um drei Themen. Der deutsche Finanzminister äußert sich weiter zuversichtlich.
In Griechenland überprüfen derzeit die Experten der Geldgeber, wie es um die Umsetzung der Reformen steht. Es gibt noch immer Streit über einige Maßnahmen. EU-Ratspräsident Tusk drängt zur Eile.
Alexis Tsipras sieht Gesprächsbedarf: Der griechische Regierungschef will angeblich einen Sondergipfel der EU beantragen. Gebe es keine Einigung mit den Gläubigern, könne er Neuwahlen ausrufen.
Nach ihrem Besuch nahe der syrischen Grenze würdigt die Kanzlerin die Leistung der Türkei in der Flüchtlingskrise – betont aber bestehende Differenzen in Sachen Pressefreiheit. Ministerpräsident Davutoglu reagiert deutlich.
Bundeskanzlerin Merkel trifft zu Gesprächen über die Flüchtlingskrise den türkischen Ministerpräsidenten Davutoglu. An der syrischen Grenze besucht sie ein Flüchtlingscamp – und wird freudig empfangen.
Die Kanzlerin reist mit EU-Politikern in die Türkei. Sie wollen sehen, wie das Flüchtlingsabkommen umgesetzt wird. Nach dem Willen ihrer Kritiker soll Merkel Themen ansprechen, die den Gastgebern kaum gefallen dürften.
Bei den Anschlägen in der belgischen Hauptstadt sind zahlreiche Menschen getötet und verletzt worden. Die Fakten im Überblick.
Bei den Verhandlungen der EU mit der Türkei stehen die Zeichen auf Einigung. Vor dem ersten Gespräch mit EU-Ratspräsident Tusk verbreitet der türkische Ministerpräsident Davutoglu Hoffnung auf einen Deal, den beide Seiten dringend benötigen.
Vor dem EU-Türkei-Gipfel zu einem gemeinsamen Flüchtlingsplan überwiegt bei den Europäern vorsichtiger Optimismus – Schwierigkeiten bereitet jedoch die Verknüpfung mit einer anderen Frage.
Vor dem EU-Gipfel mit der Türkei herrscht vorsichtige Zuversicht – von rechtlichen Bedenken will die EU-Kommission nichts wissen. Dabei bleiben einige Fragen offen.
Ein demontierter Rechtsstaat, unterdrückte Bürgerrechte: Die Liste der Vorwürfe gegen die türkische Regierung ist lang. Ist sie der richtige Partner in der Flüchtlingskrise? Bei Frank Plasberg fallen deutliche Worte.
Die Türkei hat der EU angeboten, künftig alle illegal nach Europa reisenden Flüchtlinge zurückzunehmen. Ratspräsident Tusk erklärt: „Die Zeiten der irregulären Zuwanderung sind vorüber.“
Wieder treffen sich die EU-Regierungschefs, um nach einer Lösung der Flüchtlingskrise zu suchen. Es sieht gut aus: Die Türkei bewegt sich und genoss zuletzt mehr Vertrauen – bis die Regierung Erdogan gezeigt hat, wie unberechenbar sie ist.
Griechenland trage mehr als andere Staaten die Lasten der Flüchtlingskrise, sagt Regierungschef Tsipras. Deshalb verlangt er die Aufnahme von Flüchtlingen in anderen Staaten der EU.
In der Tragödie von Smolensk liegt die Quelle jener Energie, mit der Jaroslaw Kaczynski heute Polen umpflügt. Seinen toten Bruder stilisiert er dabei zum Märtyrer.
Die Lage spitzt sich zu: Obwohl die Balkanroute dicht ist, machen sich Schätzungen zufolge 25.000 Flüchtlinge auf den Weg zur mazedonischen Grenze. Jetzt macht sich EU-Ratspräsident Tusk als Vermittler auf den Weg.
Der EU-Gipfel in Brüssel bot das Drama, das sich Premier David Cameron gewünscht hatte. Doch die Bedeutung der Beschlüsse ist begrenzt. Jetzt liegt es an Cameron, die britischen Wähler vom Verbleib in der EU zu überzeugen.
London besteht auf seinen Extrawürsten, Wien auf der Flüchtlings-Obergrenze. Zumindest in Sachen Türkei gibt es nach der Nachtsitzung beim EU-Gipfel Neues zu vermelden.
Hollande will Großbritannien in Europa halten, allerdings nicht um jeden Preis. In Frankreich flirtet man mit dem „Brexit“. Wäre der Austritt eine Chance für Europa?
Auf dem EU-Gipfel rückt die Brexit-Frage in den Mittelpunkt. Für die Flüchtlingskrise ist kaum Zeit vorgesehen. Die Mitgliedsstaaten wollen die Briten unbedingt in der Union halten – und sind bereit dafür zu zahlen.
Ein hemdsärmeliger Cameron präsentiert seine Verhandlungen mit Brüssel als Sieg. Doch nicht nur harte EU-Gegner auf der Insel zweifeln.
EU-Ratspräsident Donald Tusk will Großbritannien weitere Ausnahmen und Sonderregelungen zugestehen, um einen Austritt des Landes aus der EU zu verhindern. Den Entwurf für ein entsprechendes Reformpaket hat er nun in Brüssel vorgelegt.
Welche politischen Zugeständnisse muss die EU machen, um einen „Brexit“ zu vermeiden? In London und Brüssel wird um eine Lösung gerungen. In einem entscheidenden Punkt sollen sich beide Seiten bereits einig sein.
Großbritanniens Premier Cameron und EU-Ratspräsident Tusk haben am Sonntagabend keine Vereinbarung gefunden, die einen Brexit vermeiden könnte. Doch das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.
Die Briten stimmen spätestens nächstes Jahr über einen möglichen Ausstieg aus der EU ab. Jetzt legt Brüssel einen lange ausgehandelten Vertrag vor, um sie vom Brexit abzuhalten. Das sind die Details der Einigung.
Im EU-Parlament kochen die Emotionen hoch. Die polnische Ministerpräsidentin Szydlo geriert sich mit einem Auftritt als Verteidigerin ihres Landes und bezeichnet die Verfassung als heilig. Doch überzeugen lässt sich niemand.
EU-Ratspräsident Tusk will das Thema Polen nicht beim kommenden EU-Gipfel aufs Tapet setzen. Bei einem Treffen mit seinem Landsmann Duda, dem polnischen Präsidenten, kritisierte er diesen jedoch hart.
Auf dem EU-Gipfel hat der geplante Ausbau der Erdgas-Pipeline Nord Stream heftige Diskussionen ausgelöst. Italiens Renzi führte die Fraktion der Gegner an und stritt sich mit Bundeskanzlerin Merkel.
Der geplante Ausbau der Ostsee-Pipeline sorgt weiter für Streit in der EU. Mit einer scharfen Erklärung wollten mehrere osteuropäische Länder die EU gegen den Ausbau positionieren – doch eine entsprechende Erklärung wurde beim Gipfel in Brüssel verhindert. Von der Kanzlerin.
Auf ihrem Gipfel in Brüssel haben die Staats- und Regierungschefs ihre Bereitschaft signalisiert, auf Kernforderungen des britischen Premiers einzugehen. Änderungen des EU-Vertrages soll es aber erst nach einem Referendum im Vereinigten Königreich geben.
Die Türkei will den Zustrom von Flüchtlingen aus Syrien aus Drittstaaten vom Januar an mit der Einführung einer Visumspflicht bremsen. Gleichzeitig will der österreichische Kanzler Faymann osteuropäischen Staaten die EU-Mitteln kürzen.
Der G-20-Gipfel in Antalya wird bestimmt von der Terrornacht in Paris. EU-Ratspräsident Tusk bringt Bodentruppen im Kampf gegen den IS ins Gespräch.
Angesichts des Ansturms von Flüchtlingen auf die griechische Küste plant die EU weitere Zentren zur Registrierung auf dem Westbalkan. EU-Ratspräsident Tusk lobt derweil die Politik der Kanzlerin: Angela Merkel habe verstanden, was Solidarität bedeute.