Feilschen mit Ankara
Um das Flüchtlingsproblem zu lösen, ist die EU auf die Zusammenarbeit mit der Türkei angewiesen. Präsident Erdogan weiß das - und versucht den Preis dafür in die Höhe zu treiben.
Um das Flüchtlingsproblem zu lösen, ist die EU auf die Zusammenarbeit mit der Türkei angewiesen. Präsident Erdogan weiß das - und versucht den Preis dafür in die Höhe zu treiben.
Die EU und die Türkei haben sich auf einen Plan geeinigt, um den Zuzug von Flüchtlingen nach Europa zu begrenzen. Die Regierung in Ankara kann auf weitreichende Zugeständnisse hoffen. Deutschland scheiterte mit einer zentralen Forderung.
Zur Lösung der Flüchtlingskrise haben die EU-Staaten ein vielfältiges Maßnahmenpaket beschlossen. Aber eingehalten haben sie es nicht. Der Fehlbetrag ist gewaltig.
Der EU-Ratspräsident warnt vor einem weiteren Anstieg der Zuwanderung in Europa. Er sieht die Regierung in Ankara in der Pflicht, etwas dagegen zu unternehmen.
EU-Ratspräsident Tusk will, dass die EU-Staaten bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise enger zusammenarbeiten. Streitigkeiten und nationale Interessen müssten zurückgestellt werden.
Moskau hat eingeräumt, dass ein russisches Kampfflugzeug am Wochenende in den Luftraum des Nato-Partners Türkei eingedrungen ist. Ankara zufolge hat es einen weiteren Vorfall gegeben.
Bei einem Besuch des türkischen Staatspräsidenten in Brüssel werben EU-Politiker um Unterstützung des Landes bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise. Erdogan wiederum ergeht sich in Terror-Vergleichen.
Die Staats- und Regierungschefs der EU haben sich in der Nacht zum Donnerstag auf Finanzhilfen für Syriens Nachbarländer geeinigt. Der ungarische Ministerpräsident Orbán gab sich überraschend handzahm. Der französische Präsident Hollande ließ sich davon aber nicht besänftigen.
Die Innenminister scheiterten bei ihren Verhandlungen, nun lädt EU-Ratspräsident Tusk zu einem Sondergipfel zur Flüchtlingskrise. Die Staats- und Regierungschefs kommen am Mittwoch zusammen.
Thomas de Maizière muss nach stundenlangen Verhandlungen mit leeren Händen zurück nach Berlin. Der Innenminister steht in der Flüchtlingskrise erheblich unter Druck - für ihn ist das Sondertreffen in Brüssel eine peinliche Niederlage.
Viktor Orbán verhindert nicht, dass Flüchtlinge in die Europäische Union kommen. Der Zaun ist ein Witz. Orbán kalkuliert damit, dass Ungarn nur ein Durchgangsland sein soll. Der Ministerpräsident ist der Trittbrettfahrer der europäischen Solidarität. Ein Kommentar.
EU-Ratspräsident Donald Tusk sieht in der Einigung über neue Verhandlungen mit Griechenland einen guten Kompromiss - ohne Sieger und Verlierer. Im Interview mit der F.A.Z. spricht er über die Rolle Deutschlands und Momente kurz vor dem Scheitern.
Donald Tusk ruft im Interview dazu auf, in der Debatte über Griechenland auf eine sachliche Ebene zurückzukehren. Gegner des Sparkurses wie den amerikanischen Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman kritisiert der EU-Ratspräsident dennoch scharf.
Nach fast 17 Stunden kommt am Morgen die Nachricht: Einigung. Der Grexit ist erstmal abgewendet. Doch Tsipras kann trotzdem nur verlegen lächeln. So lief die Nacht in Brüssel ab.
Griechenland und die Geldgeber haben sich geeinigt. Einstimmig. Bis zuletzt haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras über einen Treuhandfonds gestritten. Doch das Drama ist noch nicht zu Ende.
Einen Grexit auf Zeit? Den hat Finanzminister Schäuble vorgeschlagen, aber Frankreich macht nicht mit. Präsident François Hollande demonstriert großen Willen, sich mit Griechenland zu einigen.
EU-Ratspräsident Tusk hat den für Sonntagabend angesetzten Sondergipfel aller 28 EU-Staaten zur Griechenlandhilfe abgesagt. Stattdessen treffen sich am Nachmittag nur die 19 Staats- und Regierungschefs der Euroländer. Die Eurogruppe ist offenbar tief zerstritten über das weitere Vorgehen.
Die wenigsten glaubten dass Ministerpräsident Alexis Tsipras tatsächlich kommen würde. Doch er ließ sich diese Bühne nicht entgehen und nutzte seine Rede vor dem Europaparlament für Attacken gegen die Gläubiger. Das gefällt Europas Populisten.
Die griechische Regierung bekommt eine neue Frist bis zum Ende der Woche. Dieses Mal soll es die letzte sein. Sollte der Gipfel mit allen 28 EU-Mitgliedern am Sonntag scheitern, kommt der Grexit.
Die Krise Griechenlands hat viele neue Fachbegriffe hervorgebracht. Sie müssen sie unbedingt kennen, wenn Sie die vielen Analysen und Berichte leichter verstehen wollen. Hier kommt eine neue Fassung, die Ideen unserer Leser enthält.
Einen Tag vor der entscheidenden Volksabstimmung greift der griechische Finanzminister zur verbalen Brechstange: Was die internationalen Geldgeber machten, habe einen Namen - Terrorismus.
Die Euro-Finanzminister wollen frühestens ab Montag wieder mit Athen verhandeln. Für den Tag erwartet Griechenlands Finanzminister Varoufakis bereits eine Einigung mit den Gläubigern. Und was macht sein Chef, Alexis Tsipras? Er provoziert mit einer Fernsehansprache.
Keiner macht mit so viel Körpereinsatz Politik wie Jean-Claude Juncker. Wer ihm unterkommt, wird angefasst. Das sieht witzig aus. Aber es geht nicht nur um Spaß. Durch Körperlichkeit ordnet Juncker Machtverhältnisse.
Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen das Gezerre um Griechenlands Zukunft in der Eurozone beenden. Kanzlerin Merkel bezeichnet das am Samstag anstehende Krisentreffen als entscheidend. Auch Ratspräsident Tusk will nun einen Schlussstrich ziehen.
Der EU-Gipfel hat die Verteilung von 40.000 Flüchtlingen auf freiwilliger Basis beschlossen. Dem italienischen Regierungschef ist das nicht genug: Er fühlt sich allein gelassen. Kanzlerin Merkel spricht von einer der größten Herausforderungen ihrer Amtszeit.
Beim Gipfel der Staats- und Regierungschefs der EU soll es auch um verbindliche Quoten bei der Verteilung von Flüchtlingen gehen. Angela Merkel fordert in Brüssel mehr Solidarität der Mitgliedstaaten.
Ministerpräsidentin Kopacz feuert Minister und andere ranghohe Mitglieder ihrer Regierung. Es ist ein panisch aus dem Moment geborener Versuch, Ballast abzuwerfen. Den Triumph feiert ein Politclown.
Polen steht vor einem Beben: Der Kandidat der erfolgsverwöhnten Bürgerplattform hängt angeschlagen in den Seilen. Besonders groß war sein Einbruch in Danzig. Was ist hier geschehen?
Mit deutlichen Worten gegenüber Russland hat in Riga der Osteuropagipfel der EU begonnen. Während die Bundeskanzlerin den Russen vorwirft, die Unterschiedlichkeit der Länder nicht zu akzeptieren, wird der EU-Ratspräsident deutlicher. Am späten Abend wollten Merkel und der franzöische Präsident noch Griechenlands Tsipras treffen.
Vertreter der Europäischen Union und der Ukraine kommen heute in Kiew zu einem Gipfeltreffen zusammen
Er wolle in einem freien Polen sterben, hatte der ehemalige Auschwitz-Häftling und spätere Außenminister Wladyslaw Bartoszewski einmal gesagt. Am Freitag ist er im Alter von 93 Jahren gestorben. Sein Tod ruft internationale Anteilnahme hervor.
EU-Ratspräsident Tusk hat die bevorstehende Hinrichtung mehrerer wegen Drogenhandels verurteilter Ausländer in Indonesien scharf kritisiert. Die Behörden des südostasiatischen Landes treffen derzeit Vorkehrungen, um das umstrittene Urteil bald zu vollstrecken.
Angesichts der jüngsten Schiffskatastrophen im Mittelmeer mit bis zu 1000 Toten verdreifacht die Europäische Union das Geld für die Seenotrettung. Auf einem Gipfel in Brüssel bot Kanzlerin Merkel auch an, zwei Schiffe der deutschen Marine zu schicken.
Hilfe hat die EU dem krisengebeutelten Libyen bereits zugesagt. Aber während die europäischen Nachbarländer auf ein schnelles Eingreifen dringen, herrscht in der restlichen Union bislang kaum Einigkeit.
Fachleute haben zwei Piloten und zwei Flughafenmitarbeitern die Hauptschuld am Absturz des polnischen Präsidenten-Flugzeugs in Smolensk gegeben. Andere Thesen hat die Militärstaatsanwaltschaft nicht bestätigen können.
Im Schuldenstreit kommt es beim EU-Gipfel zu einem Sondertreffen, unter anderem mit der Kanzlerin und Griechenlands Ministerpräsident Tsipras. Zuvor hatte Eurogruppen-Chef Dijsselbloem Kapitalverkehrskontrollen ins Spiel gebracht.