Chronik einer Eskalation
Im Januar bejubelten Amerika und China ein Handelsabkommen. Doch die Corona-Pandemie hatte längst ihren Lauf genommen. Jetzt haben die Beziehungen der Weltmächte einen Tiefpunkt erreicht. 140 Tage einer Zuspitzung.
Im Januar bejubelten Amerika und China ein Handelsabkommen. Doch die Corona-Pandemie hatte längst ihren Lauf genommen. Jetzt haben die Beziehungen der Weltmächte einen Tiefpunkt erreicht. 140 Tage einer Zuspitzung.
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Der amerikanische Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Vereinigten Staaten planen, aus dem Open-Skies-Vertrag auszusteigen. Er begründete den Schritt damit, dass sich Russland nicht an das Abkommen gehalten habe.
Der Konflikt um Hongkong flammt wieder auf und verdirbt Anlegern zum Wochenschluss die Kauflaune. Auch die Ölpreise geben wegen Konjunktursorgen deutlich nach.
Im Falle einer zweiten Corona-Welle will Donald Trump „die Feuer löschen“, aber das Land nicht wieder schließen. Trotz fast 100.000 Corona-Toten in Amerika trägt er bei einem Fabrikbesuch wieder keine Schutzmaske.
In China tagt der Volkskongress, in Amerika sucht Trump einen Schuldigen – und in Deutschland sorgt man sich weniger um eine Corona-Infektion als um die Volkswirtschaft. Alles Wichtige steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Trump kündigt den Rückzug aus einem weiteren internationalen Abkommen an: Der „Open Skies“-Vertrag erlaubt 34 Staaten Beobachtungsflüge im Luftraum der Partner. Trump wirft Russland Vertragsverletzung vor.
Für Donald Trump sind fast alle Menschen, die per Briefwahl ihre Stimme abgeben, potentielle Lügner und Betrüger. Für ihn wäre eine höhere Wahlbeteiligung ein Problem.
Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen steht in Washington hoch im Kurs. Zur zweiten Amtszeit bekommt sie hochkarätige Glückwünsche, und Waffenlieferungen gibt es weiterhin, obwohl China sich darüber ärgert.
Die amerikanische Regierung will bis zum Jahresende einen Impfstoff haben. Doch Analysten sind skeptisch, denn das Turbo-Tempo bei der Einführung eines Mittels kann riskant sein.
Eine Renationalisierung der Lieferketten würde einen „hohen Preis“ kosten, warnt Merkel nach einem Gespräch mit den Chefs internationaler Wirtschaftsorganisationen. Ob sie persönlich zum G-7-Gipfel nach Amerika reist, ließ sie indes offen.
Frauenfußballstar Megan Rapinoe provoziert Donald Trump nur zu gerne. Jetzt spricht sie über eine pikante Idee. Ihr jüngster Seitenhieb dürfte dem amerikanischen Präsidenten wieder die Zornesröte ins Gesicht treiben.
Die Wahrheit oder eine Heldengeschichte? Ronan Farrow hat den Weinstein-Skandal ins Rollen gebracht. Nun wirft ihm die „New York Times“ unsaubere Methoden vor.
Präsident Donald Trump hat seine umstrittene Einnahme des Malaria-Medikaments Hydroxychloroquin gegen das Corona-Virus verteidigt. Der schlechte Ruf des Medikaments rühre nur daher, dass er es empfelen würde, sagte Trump. Kritische Studien seien falsch und wurden offensichtlich von Regierungsgegner durchgeführt.
Viele nachgewiesene Corona-Infektionen bedeuteten, dass die Tests gut seien. Wo viele Menschen lebten, gebe es auch viele Kranke, so Trump. Die Einnahme eines Malaria-Medikaments biete zusätzlichen Schutz.
Abbas hatte immer wieder gedroht, Annexionsschritte Israels im Westjordanland würden das Ende der Friedensverträge bedeuten. Doch nun hat er diese schon aufgekündigt, bevor Israel mit der Umsetzung begonnen hat.
Hat die WHO sich nicht ausreichend über die Corona-Fälle in China informiert, Peking mit Kritik verschont und sich seinem Einfluss gebeugt? Das sind die Vorwürfe, die Donald Trump gegen die Weltgesundheitsorganisation erhebt. Hat er recht?
Für die Weltgesundheitsorganisation wäre der Rückzug der Vereinigten Staaten ein schwerer Schlag. Dabei verschweigt Amerikas Präsident, dass auch für sein Land viel auf dem Spiel steht.
Die Prahlerei des amerikanischen Präsidenten über die selbstgewählte Virus-Prophylaxe mit einem Malaria-Mittel lässt tief blicken: Wie viel Vernunft steckt noch im Pandemie-Management Washingtons?
Donald Trump erhöht den Druck auf die Weltgesundheitsorganisation und macht abermals schwere Vorwürfe. Amerikas Präsident setzt der WHO zudem eine Frist – und sorgt mit einer Erklärung zu seiner eigenen Coronavirus-Prophylaxe für Aufsehen.
Viele Deutsche wenden sich von Amerika ab und China zu. Ob das deutschen Interessen dient? Uns verbindet viel mehr mit Washington als mit Peking.
Nur mit einem Impfstoff lässt sich das Coronavirus besiegen. Weltweit arbeiten hundert Forscherteams an dem Serum. Auch ein deutsches Projekt macht sich Hoffnungen in dem Wettrennen.
Präsident Donald Trump wirft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) „Missmanagement" in der Corona-Krise sowie Einseitigkeit zugunsten Chinas vor. Er droht der UN-Unterorganisation mit dem Austritt und Zahlungsstopp der Vereinigten Staaten.
Donald Trump nimmt nach eigenen Angaben zur Vorbeugung gegen Covid-19 seit eineinhalb Wochen das Medikament Hydroxychloroquin ein - und zwar täglich eine Tablette. Es sei gut möglich, dass es etwas bewirke, sagte Trump.
Die amerikanische Regierung hat neue Sanktionen gegen den chinesischen Tech-Konzern erlassen. Der antwortet mit einer dramatischen Warnung, die auch Deutschland betrifft.
Ein Deutscher bekommt Post vom Weißen Haus – und 1200 Dollar direkt auf sein Konto. Offenbar ein Versehen. Was will Trump uns damit sagen? Und was tut man, wenn man das Geld denen, die darauf warten, zurückgeben will?
Generalinspekteure in Ministerien sollen eigentlich Fehler der Regierungsarbeit finden und abstellen. Doch Donald Trump scheint daran nicht gelegen. Und so ist der Job schon für viele zum Schleudersitz geworden.
Bei der Vorstellung eines nationalen Programm zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus schlägt Donald Trump überraschende Töne an: Er redet von internationaler Zusammenarbeit. Aber vieles deutet daraufhin, dass das nur Rhetorik war.
Der frühere amerikanische Präsident äußert sich nur selten zu aktuellen Politik. In einer Rede an Hochschulabsolventen sagt er nun, die Pandemie habe mehr als alles andere gezeigt, dass die Verantwortlichen nicht immer wüssten, was sie tun.
Als Leiter der internen Kontrollbehörde soll Steve Linick gegen Außenminister Mike Pompeo ermittelt haben. Am Freitag feuerte Präsident Trump den Generalinspekteur. Nun wollen die Demokraten die Entlassung untersuchen.
Amerikas Präsident hat einen internen Ermittler entlassen. Dieser soll eine Untersuchung gegen Außenminister Mike Pompeo eingeleitet haben. Ging es um fragwürdige Dienste des diplomatischen Sicherheitsdienstes?
Die Trump-Regierung schürt den Konflikt mit Peking mit giftigen Stellungnahmen und Sanktionen gegen Huawei. Wenige Monate nach der Vereinbarung eines umfassenden Handelsabkommens kühlen die Beziehungen der beiden größten Wirtschaftsnationen weiter ab.
Die ganze Welt sucht nach Medikamenten und einem Impfstoff gegen das Virus. Novartis-Chef Vasant Narasimhan spricht über Hoffnungsträger aus seinem eigenen Haus und was wir tun müssen, bevor der nächste Angreifer um die Ecke kommt.
Der Konflikt zwischen Amerika und China verschärft sich auch auf den Finanzmärkten. Das könnte etwa chinesische Unternehmen treffen, deren Aktien an der Wall Street notieren.
Die Corona-Krise schüttelt die Aktienmärkte weiter gehörig durcheinander. Die Bilanzsaison und die Ausblicke zeigen auf, dass viele Unternehmen mehr als zu kämpfen haben. Anleger sollten sich auf Neues an der Börse vorbereiten. Es gibt nicht nur Tech-Aktien.
Den Rücktritt des WTO-Chefs nutzt Trump für einen weiteren Angriff auf die ohnehin geschwächte Welthandelsorganisation. Dabei hat sie gerade jetzt besonders viel tun. Rückt nun ein Deutscher an die Spitze?