Nicht an Stühlen kleben
Der Sieg des Linksbündnisses in der französischen Parlamentswahl war ein Ereignis, über das die Linkspartei in Deutschland gerne spricht.
Der Sieg des Linksbündnisses in der französischen Parlamentswahl war ein Ereignis, über das die Linkspartei in Deutschland gerne spricht.
Nicht die Rechtspopulisten, sondern die linke Neue Volksfront bekommt die meisten Mandate in der Nationalversammlung. Der Chef der Linkspartei erhebt bereits Ansprüche .
Überraschend liegt das Linksbündnis Neue Volksfront nach der Parlamentswahl in Frankreich vorn. Der RN wird wohl nur drittstärkste Kraft. Premierminister Attal kündigt seinen Rücktritt an.
Der türkische Torjubel mit dem Handzeichen der Grauen Wölfe könnte politische Konsequenzen haben. Die Linke will die rechtsextremistische Organisation verbieten. Ähnliche Forderungen kommen auch von den Grünen.
In Kiew hat sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig solidarisch mit der Ukraine gezeigt. Zurück zu Hause gibt es dafür prompt Ärger mit dem linken Koalitionspartner.
Wenn Le Pens Partei oder die linke Volksfront die Wahl gewinnen, drohe ein Bürgerkrieg sagt, der französische Präsident. Dafür erntet er viel Kritik.
In Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern liegt die Partei vor der CDU. In den Stichwahlen in Thüringen setzt sich die AfD nicht durch. In Hamburg verdrängt die SPD die Grünen in allen Bezirken auf Platz zwei.
Bei den Kommunalwahlen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg triumphiert die AfD. Sie wird vielerorts stärkste Kraft in den Regionalparlamenten.
Ein Parteienforscher hat untersucht, wie viel Populismus im Bündnis Sahra Wagenknecht steckt. Seine Analyse zeigt: Mit Wagenknecht verließen vor allem jene Abgeordnete die Linke, die auf populistische Kommunikation setzten.
In Sachsen gibt sich das Bündnis Sahra Wagenknecht ein Wahlprogramm und wählt Kandidaten. Die Runde ist klein, aber will viel bewegen.
Erstaunlich an der Rede von Friedrich Merz war das Lob für das Höcke-Duell des Thüringers Mario Voigt. Denn dieser wird darüber entscheiden, was konkret unter Nichtzusammenarbeit mit AfD und Linken zu verstehen ist.
Die CDU sollte sich Daniel Günthers Frage stellen: Wie will die CDU in Thüringen regieren, wenn sie die Linkspartei genauso behandelt wie die AfD? Eine Antwort erst nach der Wahl kommt zu spät.
Generalsekretär Linnemann bekräftigt die Haltung der CDU zur Linkspartei. Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Günther hatte zuvor in der F.A.Z. gesagt, man könne AfD und Linke nicht gleichsetzen.
Heidi Reichinnek unterlag 2022 Janine Wissler im Kampf um den Linken-Vorsitz. Jetzt führt sie die Linken-Gruppe im Bundestag. Im ersten gemeinsamen Interview erklären die beiden, wie sie ihre Partei retten wollen.
Wie ernst ist es der Linkspartei mit einer Zusammenarbeit mit der CDU? Das wird sich wohl erst zeigen, wenn sie die Hand hebt, um in Thüringen den Ministerpräsidenten einer CDU-Minderheitsregierung zu wählen.
Angesichts der Umfragewerte der AfD hat der frühere Bundespräsident Gauck für Koalitionen geworben, die „überhaupt nicht zusammengehören“, auch zwischen CDU und Linken.
Die CDU sollte ihren Unvereinbarkeitsbeschluss zur Linken revidieren, um in Thüringen eine AfD-Regierung zu verhindern, so Gauck. Linken-Chef Schirdewan schließt Koalitionen mit CDU und BSW nicht aus.
Die Linke sortiert sich im Bundestag neu. Ihr Parlamentarischer Geschäftsführer beklagt die Nachteile, die mit dem Verlust des Fraktionsstatus einhergehen. Viele der „kleinlichen Benachteiligungen“ seien nicht begründbar.
Seit ihrem Amtsantritt in Rom vor 16 Monaten schien Giorgia Meloni bei Regionalwahlen unbesiegbar. Bis ihr die Sarden und Alessandra Todde eine Lektion erteilten.
Die Linke bleibt sich auch ohne Wagenknecht treu – sie streitet über ihren Kurs. Wie die verfeindeten Lager zueinanderfinden sollen, bleibt unklar.
Keine Zusammenarbeit mit Linke und AfD: Darauf hat sich auch Thüringens CDU-Chef Mario Voigt festgelegt. Ministerpräsident Bodo Ramelow von der Linkspartei warnt vor einer solchen Gleichsetzung.
Nach dem Rückzug vom langjährigen Fraktionschef Dietmar Bartsch hat die Linke eine neue Spitze gewählt. Die Abgeordneten Sören Pellmann und Heidi Reichinnek führen künftig die Linke im Bundestag.
Nach der Teilwiederholung der Bundestagswahl in Berlin verlieren einige Abgeordnete ihr Mandat. Christine Buchholz würde davon profitieren – sie will aber nicht mehr für die Linke in den Bundestag.
Der Bundestag hat die Linke und das BSW als Gruppen anerkannt. Linkenchefin Wissler übt dennoch Kritik.
Auf dem ersten Parteitag ihres Bündnisses kritisiert Sahra Wagenknecht, dass die Debatten im Land so roh geworden seien. Sie selbst schlägt schroffe Töne an.
Die CDU hat sich verboten, mit der Linken zusammenzuarbeiten. Aber was, wenn man in Thüringen nur so Höcke verhindern würde? Und gilt das eigentlich auch für die neue Partei von Sahra Wagenknecht?
Im Interview erklärt Katja Wolf, wie sie mit dem BSW gegen Björn Höcke kämpfen will. Ohne die neue Wagenknecht-Partei gäbe es in Thüringen keine vernünftige Koalition, sagt die langjährige Politikerin der Linken.
Politikwissenschaftlerin Sarah Wagner über die Risiken für die neue Partei der früheren Linkenpolitikerin – und welche Überschneidungen es mit einer künftigen Partei von Werteunionschef Maaßen geben könnte.
Sahra Wagenknecht ist weg – und viele Linke atmen erleichtert auf. Sorgen machen sie sich trotzdem. Denn ihre anderen Probleme sind noch da.
Die Linke und Wagenknechts Bündnis wollen künftig als eigene Gruppen im Bundestag agieren. Als solche haben sie bestimmte parlamentarische Rechte. Doch viele Fragen sind noch offen.
Die Linke-Fraktion muss liquidiert werden. Thomas Westphal ist für die Abwicklung zuständig. Dabei kommen viele Herausforderungen auf ihn zu. Ein Problem ist, dass es gar keine klaren Vorgaben gibt.
Petra Pau erklärt im Interview, warum sie und die anderen Linken-Abgeordneten nach der Fraktionsauflösung Ernsthaftigkeit ausstrahlen werden – und warum sie ihr Amt als Vizepräsidentin des Bundestags behalten will.
Auch nach Wagenknechts Abgang wird es nicht einfacher für die Linke. Es geht um die alte Frage: Wie halten wir es mit dem Regieren?
Die Linkspartei in der Erfolgsspur, das Bündnis Sahra Wagenknecht im Aufwind? Kaum zu glauben, und auch nicht so ganz wahr.
Vor gut einem Monat hat Sahra Wagenknecht ihren Austritt aus der Linken verkündet. Seitdem treten immer mehr neue Mitglieder in die Partei ein. Die Parteispitze zeigt sich erfreut.
Nach dem Austritt von Sahra Wagenknecht sind zwar Hunderte Mitglieder aus der Linkspartei ausgeschieden. Doch mehr als doppelt so viele, 1567 Menschen, traten seit ihrem Abschied in die Partei ein.