Der Vorsitzende sagt: Schluss mit Zoff
Die Linke hat zwei neue Vorsitzende gewählt und versucht fast verzweifelt, ein Aufbruchssignal auszusenden vom Parteitag. Eine erste Feuerprobe besteht die neue Führung bei der Nahost-Debatte.
Die Linke hat zwei neue Vorsitzende gewählt und versucht fast verzweifelt, ein Aufbruchssignal auszusenden vom Parteitag. Eine erste Feuerprobe besteht die neue Führung bei der Nahost-Debatte.
In Thüringen wollen CDU, BSW und SPD Verhandlungen über eine Koalition aufnehmen. Im Sondierungspapier bleibt das Thema von Krieg und Frieden ausgespart.
Die Linke kommt von Freitag an zum Parteitag in Halle zusammen. Die Führungsfrage ist immerhin geklärt – aber wie soll es aus der Krise gehen?
Beim Parteitag der Berliner Linken wollten Mitglieder ein deutliches Signal gegen Antisemitismus setzen. Ihr Antrag sorgte für heftigen Streit – ein böses Omen für den Bundesparteitag am Wochenende.
Fahnen der Partei Die Linke (Symbolbild) Die Berliner Linke ist gespalten, wenn es um den Umgang mit Antisemitismus geht. Beim Landesparteitag endet eine lebhafte Diskussion unversöhnlich.
Jan van Aken und Ines Schwerdtner wollen die Linke als Vorsitzende aus der Krise führen. In der Partei gebe es „so viel Feuer, so viel Energie an der Basis“. Auf eine langjährige Abgeordnete muss die Partei bald verzichten.
Susanne Schaper und Stefan Hartmann ziehen sich nach den bitteren Wahlniederlagen bei den Landtagswahlen im Osten zurück. Bereits im November will die Doppelspitze nicht mehr zur Verfügung stehen.
Der Mord an einer Studentin hat Frankreich aufgeschreckt. In seiner Regierungserklärung skizziert Frankreichs neuer Premierminister Michel Barnier Antworten.
In der konstituierenden Sitzung des Landtags in Erfurt kommt es zum Eklat. Die CDU spricht von „Machtergreifung“.
In Thüringen machen die Landesvorstände der CDU und der SPD den Weg frei für Sondierungsgespräche mit dem BSW. Die drei Parteien wären aber auf die Linkspartei angewiesen.
Die Gesamtzahl der Geflüchteten markiert einen Höchststand. Die Linke warnt davor, der „kleinen Minderheit“ alle Probleme im Land anzulasten. Aus SPD, Union und FDP kommen weiter Forderungen nach Verschärfungen.
Einst haben sie Wahlkämpfe gegen eine Zusammenarbeit mit der extremen Linken gemacht, heute blickt man an der westdeutschen CDU-Basis mit mulmigem Gefühl auf das BSW. Zu Besuch bei einem Stammtisch in Frankfurt.
Emmanuel Macrons Ernennung von Michel Barnier zum neuen Premierminister erzürnt das linke Lager in Frankreich. Landesweit gehen mehr als 100.000 Demonstranten auf die Straße.
CDU, BSW und SPD brauchen in Thüringen noch einen Abgeordneten für eine Regierungsmehrheit. Wir haben mal nachgefragt, ob nicht ein Linker wechseln will.
In Thüringen schaltet die AfD auf Konflikt: Sie werde alles tun, um die Wahl eines AfD-Landtagspräsidenten durchzusetzen. Die anderen Parteien hatten angekündigt, einen Kandidaten der AfD nicht zu wählen.
Sowohl Linke als auch Grüne haben in Sachsen je zwei Direktmandate geholt. Glücklich sind die Grünen damit nicht – sie geben einer Kampagne die Schuld daran, dass nun eine „bürgerliche Koalition“ unmöglich ist.
Die Linke glaubt, sie werde gebraucht. Dabei sehen das selbst im Osten immer weniger Menschen so.
Mario Voigt hat sich für die Thüringer CDU leidlich geschlagen. Doch die Wähler haben ihm ein Ergebnis präsentiert, das schwieriger kaum sein könnte.
Zum ersten Mal hat die AfD in Thüringen eine Landtagswahl gewonnen, auch in Sachsen konnte die Partei zulegen. Das BSW ist in beiden Ländern drittstärkste Kraft, die Linke bricht ein. Die Ampelparteien sind abgeschlagen.
Bei den Landtagswahlen in Sachsen und Thüringen verlieren Linkspartei, FDP und Grüne. Die AfD profitiert.
Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) könnte sich auf Landesebene auch eine Kooperation mit der Linken vorstellen. Doch in der CDU liegt ein Unvereinbarkeitsbeschluss vor.
Der Linken-Politiker Friedrich Straetmanns will zum Bündnis von Sahra Wagenknecht wechseln. Er begründet dies damit, dass die Linkspartei ihre Kernthemen aufgegeben habe.
Die Linke war eine Macht in den neuen Bundesländern. In Thüringen wankt nun ihre letzte Bastion, in Sachsen droht das parlamentarische Aus. Wie konnte es dazu kommen?
Trotz massiven Verlusten für Die Linke in den Umfragen, spricht sich Dietmar Bartsch für eine Koalition zusammen mit dem BSW und der SPD aus. Die Koalition sei für ihn „in Reichweite“.
Nach dem Rückzug von Wissler und Schirdewan gibt es nun die ersten Kandidaten für ihre Nachfolge.
Wer folgt bei den Linken an der Parteispitze auf Janine Wissler und Martin Schirdewan? Mit Ines Schwerdtner und Jan van Aken trauen sich nun zwei Kandidaten aus der Deckung.
Nach der Rückzugsankündigung ihrer Vorsitzenden will die Linke mit „höchstmöglicher Mitgliedertransparenz“ einen neuen Vorstand bestimmen. Der scheidende Ko-Parteichef Schirdewan warnt vor weiterem öffentlichen Streit.
Vor den Wahlen in drei ostdeutschen Bundesländern steht die Linkspartei ohne Führung da. Laut dem Parteienforscher Klaus Schroeder ist das eine zwangsläufige Entwicklung.
Wieder einmal muss sich die Linkspartei eine neue Spitze suchen – besser gesagt das, was von der Mischung aus SED-Nachfolgepartei und westdeutschen SPD-Hassern übriggeblieben ist.
Die Linke strauchelt massiv: Nach jahrelangem Abwärtstrend ziehen die Linken-Vorsitzenden Wissler und Schirdenwan die Reißleine und wollen im Oktober nicht mehr kandidieren.
Janine Wissler und Martin Schirdewan wollen beim Bundesparteitag im Oktober nicht noch einmal für den Parteivorsitz kandidieren. Beide erklären, sie hätten sich die Entscheidung nicht leicht gemacht.
In ihrem Leitantrag zum Parteitag im Oktober gibt sich die Spitze der Linkspartei selbstkritisch und hofft, dass die Krise zum Wendepunkt wird. Parteivorsitzende Wissler wünscht sich, die Trennung von Sahra Wagenknecht wäre früher erfolgt.
Kati Engel kritisiert den Umgang der Thüringer Partei mit einem Fraktionskollegen, gegen den Ermittlungen wegen Kinderpornographie laufen.
Die Linke galt im Osten lange als die Kümmererpartei, jetzt verwaltet sie auch dort nur noch ihr Siechtum. Was ist mit der Partei passiert?
Erst beschimpfte er sie, dann drohte er mit einer Machete. Ein Unbekannter hat ein junges Wahlkampfteam der Linken im sächsischen Dohna angegriffen. Es ist nicht der erste Übergriff dieser Art.
Die Verfassungsrichter fordern den Gesetzgeber auf, die Fünf-Prozent-Hürde zu überarbeiten. Sie hat dabei die CSU im Blick.