Krieg, bis ihn alle lieben
Pandemie, Rassismus, Polizeigewalt – Amerika könnte einen Landesvater gebrauchen, der Trost spendet und Zuversicht verbreitet. Doch im Weißen Haus sitzt ein Narziss, der nur mit einer Person mitfühlt: sich selbst.
Pandemie, Rassismus, Polizeigewalt – Amerika könnte einen Landesvater gebrauchen, der Trost spendet und Zuversicht verbreitet. Doch im Weißen Haus sitzt ein Narziss, der nur mit einer Person mitfühlt: sich selbst.
Der Präsidentschaftskandidat Joe Biden findet im Chaos dieser Tage seine Wahlkampfstrategie. Er nutzt die Unruhen, um den Amerikanern zu zeigen, was jetzt nötig wäre: eine vereinende Führungsfigur.
Als erlebte das Land die Spanische Grippe von 1918, den Börsencrash von 1929 und die Rassenunruhen von 1968 auf einmal – Amerika kann nicht zur Besinnung kommen.
George W. Bush hat Amerika breitbeinig regiert. Nun spricht er demütig über die „Schmutzflecken auf unserem Charakter“. Das richtet sich nicht zuletzt gegen den amtierenden Präsidenten.
Die amerikanische Armee zieht Soldaten rund um Washington zusammen. Sie sollen die Sicherheitskräfte bei den Ausschreitungen in der Hauptstadt bei Bedarf unterstützen.
Amerika erlebt die schwersten Unruhen seit dem Attentat auf Martin Luther King 1968. Aber es gibt wenig Grund, auf Versöhnung zu hoffen. Präsident Trump setzt auf Spaltung.
Für Donald Trump läuft es bei der Planung des G-7-Treffens holprig. Zuerst wollte er das Treffen in einem seiner Luxushotels stattfinden lassen, dann kam Corona. Nun provoziert er abermals.
Die Proteste nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd sind die schwersten seit 1968. Viele Menschen sind verstört ob der rohen Gewalt – vor allem in der Stadt, in der einst Martin Luther King predigte.
Viele vermissen einen Staatsmann wie Barack Obama. Im Zuge der Unruhen gilt das umso mehr. Der frühere Präsident steht für ein anderes Amerika und teilt gegen seinen Nachfolger Donald Trump aus. Kann das gutgehen?
Der Tod George Floyds durch Polizeigewalt entfesselt eine Wut auf das System. In Washington muss Präsident Trump für eine Stunde in den Bunker. In Minneapolis schlagen Demonstranten einen Lkw-Fahrer, der hupend in die Menge fuhr.
Der Tod eines Afroamerikaners entfacht schwere Ausschreitungen in ganz Amerika. Auch viele Weiße klagen über den Rassismus der Polizei. In Minneapolis rücken im Morgengrauen Soldaten ein.
Joe Biden will weiße Wähler für die Demokraten zurückgewinnen. Doch zunächst redet er ihnen ins Gewissen. Zum Glück. Denn der Rassismus ist unerträglich.
Egal ob in Europa, Amerika, Asien oder Afrika: Mit seinem Verhalten in der Corona-Krise beschädigt China sein Ansehen, das Misstrauen gegen seinen Vormachtanspruch wächst. Ein Überblick von unseren Autoren weltweit.
„Beginnt das Plündern, beginnt das Schießen“, schreibt Amerikas Präsident auf Twitter in Reaktion auf die anhaltenden Ausschreitungen wegen des gewaltsamen Todes von George Floyd. Für den Kurznachrichtendienst geht die Drohung des amerikanischen Präsidenten zu weit.
Ohne Twitter wäre Donald Trump 2016 vielleicht nicht Präsident geworden. Die Plattform macht es möglich, dass er auch im Amt sein eigener Sprecher bleibt. Den jüngsten Faktencheck des Unternehmens fasst er als Kampfansage auf.
Viele amerikanische Bundesstaaten überlegen wegen Corona, wie die Wahl im November ohne große Menschenmengen vor Wahllokalen zu organisieren wäre. Der Präsident wittert Nachteile für sich – und beklagt Betrug.
Wer als Afroamerikaner für Trump stimme, sei „nicht schwarz“, so Joe Biden. Republikaner werfen ihm Rassismus vor. Schwarze sorgt, er halte ihre Stimmen wohl für selbstverständlich.
Im Falle einer zweiten Corona-Welle will Donald Trump „die Feuer löschen“, aber das Land nicht wieder schließen. Trotz fast 100.000 Corona-Toten in Amerika trägt er bei einem Fabrikbesuch wieder keine Schutzmaske.
Trump kündigt den Rückzug aus einem weiteren internationalen Abkommen an: Der „Open Skies“-Vertrag erlaubt 34 Staaten Beobachtungsflüge im Luftraum der Partner. Trump wirft Russland Vertragsverletzung vor.
Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen steht in Washington hoch im Kurs. Zur zweiten Amtszeit bekommt sie hochkarätige Glückwünsche, und Waffenlieferungen gibt es weiterhin, obwohl China sich darüber ärgert.
Die Coronavirus-Pandemie macht China in den Augen vieler Bundesbürger plötzlich zum unverzichtbaren Partner. Blauäugig sind sie dabei aber nicht.
Amerikas Präsident hat einen internen Ermittler entlassen. Dieser soll eine Untersuchung gegen Außenminister Mike Pompeo eingeleitet haben. Ging es um fragwürdige Dienste des diplomatischen Sicherheitsdienstes?
Texas, Öl und die Republikaner – das war lange Zeit ein erfolgreicher Dreiklang. Die Pandemie und der Preiskampf beim Erdöl haben den „Lone Star State“ jedoch in seine schwerste Krise gestürzt.
Präsident Trump will das Land möglichst schnell wieder öffnen. Corona-Infektionen im Weißen Haus passen da schlecht ins Bild. Trump redet das Problem klein, ordnet aber trotzdem neue Maßnahmen an – und beleidigt eine chinesisch-stämmige Journalistin.
Die Vereinigten Staaten und Iran schienen zu Jahresbeginn kurz vor einem Krieg zu stehen. Der amerikanische Kongress wollte Präsident Trump daraufhin zwingen, sich vor einem militärischen Vorgehen die Zustimmung des Parlaments einzuholen. Trump hält das für „beleidigend“.
Wer verfolgt welchen Kurs in der Atomfrage? Aufschlussreiche Blicke auf die iranische Elite.
Einige Firmen seien „sehr nah“ an einem Erfolg, so der amerikanische Präsident. Berichte, wonach er zu spät auf Warnungen vor Covid-19 reagiert habe, weist Trump zurück. Er drängt auf Öffnung der Schulen und fordert weitere Hilfen für die Wirtschaft.
Die amerikanischen Qualitäts-Medien stehen angesichts der Corona-Pandemie vor einem Dilemma: Um Ausgewogenheit zu dokumentieren, müssen sie auf Desinformationskampagnen reagieren. Wer profitiert?
Joe Biden wird ein sexueller Übergriff im Jahr 1993 vorgeworfen. Die führenden Frauen in der Demokratischen Partei, Hillary Clinton und Nancy Pelosi, unterstützen ihn dennoch demonstrativ.
Nach Barack Obama erhält der designierte Präsidentschaftskandidat der Demokraten auch Unterstützung von Trumps vorheriger Herausforderin. Die kann sich eine Spitze gegen den Präsidenten nicht verkneifen.
In den Reihen der Kongress-Republikaner wächst die Befürchtung, Trump werde sie im Herbst herunterziehen. Muss Biden nur noch abwarten?
Am Wochenende wollen wieder viele Amerikaner gegen die Coronavirus-Schutzmaßnahmen demonstrieren. Hinter den Organisatoren stecken auch rechtskonservative Netzwerke.
Das Coronavirus wütet in Amerika. Präsident Donald Trump nutzt die Krise für Wahlkampfspielchen. Und die Schwächen des Landes liegen offen zutage.
Er wolle die amerikanischen Arbeiter schützen, sagt Trump – Kritiker werfen ihm vor, die Corona-Krise zu nutzen, um sein Wahlkampfprogramm voranzutreiben. Die Anordnung könnte 20.000 Green Cards im Monat verhindern. Doch es gibt Ausnahmen.
Für mindestens zwei Monate will Amerikas Präsident die Einwanderung in sein Land wegen der Corona-Pandemie aussetzen. Ob die Maßnahme danach verlängert wird, hängt laut Donald Trump von den „ökonomischen Bedingungen“ ab.
Die Pandemie bestärkt die Globalisierungsgegner. Trump täuscht die Amerikaner, wenn er Einwanderungsverbote als Wirtschaftshilfe verbrämt. Dennoch steht auch Deutschland vor harten Konflikten.