Wie Harris zur gefeierten Kandidatin wurde
Dreieinhalb Jahre lang war Kamala Harris in den Augen vieler Amerikaner die blasse Vizepräsidentin. Doch wo sie dieser Tage hingeht, wird sie begeistert empfangen. Wie es zu dem Imagewandel kam.
Dreieinhalb Jahre lang war Kamala Harris in den Augen vieler Amerikaner die blasse Vizepräsidentin. Doch wo sie dieser Tage hingeht, wird sie begeistert empfangen. Wie es zu dem Imagewandel kam.
Israels Regierungschef ist auf großer US-Reise. Im Kongress verteidigte er seinen Kurs im Gazastreifen – Harris äußerte bei einem Treffen aber Kritik an Israels Vorgehen: Es sei Zeit für ein Abkommen mit der Hamas.
Nach dem Rückzug von Joe Biden aus dem Präsidentschaftswahlkampf in den USA verschärft sich der Ton im Wahlkampf zwischen Donald Trump und der designierten Kandidatin der Demokraten, Kamala Harris.
In der ersten Rede nach seinem Rückzug als Präsidentschaftskandidat gibt Joe Biden sich staatsmännisch. Es sei Zeit, den Staffelstab weiterzugeben. Er fordert auch die Amerikaner zum Handeln auf.
Während seiner Rede im Kongress in Washington lobt Benjamin Netanjahu Israels enge Bande mit den USA. Doch das kann nicht über die angespannte Lage hinwegtäuschen. Zumal bei den Demokraten gerade anderes im Fokus steht.
Schon kurz nach ihrer Bewerbung scheint die offizielle Nominierung von Kamala Harris als Präsidentschaftskandidatin bevorzustehen. Die Demokraten erscheinen geeint, Trump attackiert.
Kamala Harris weiß ihre Partei hinter sich. Doch die Demokraten müssen ihren Präsidentschaftskandidaten noch formal bestimmen. Wie das passiert, hängt auch von Jaime Harrison ab.
Vor 56 Jahren warf Präsident Lyndon B. Johnson hin, sein möglicher Nachfolger Robert F. Kennedy wurde ermordet – und während des Parteitags der Demokraten versank Chicago in Gewalt.
Die Ukraine fürchtet bei einem Wahlsieg Trumps in den USA um weitere Unterstützung gegen Russland. Aber auch Kamala Harris trifft in Kiew auf Vorbehalte.
Der amerikanische Präsident Joe Biden galt der deutschen Politik als zuverlässig. Die Hoffnungen Berlins liegen daher nun in seiner Wunschnachfolgerin.
Führende Demokraten wollen einen offenen Prozess: Der Parteitag soll Bidens Nachfolger aussuchen dürfen. Michael Werz über den Richtungsstreit und die Frage, wer in der Partei das Sagen hat.
Nach Bidens Rückzug aus dem Präsidentschaftswahlkampf gilt Harris als Favoritin im Rennen um die Kandidatur für die Demokraten. Die Vizepräsidentin könnte neue Wähler begeistern. Doch die vergangenen vier Jahre werfen ihren Schatten.
Joe Biden will, dass seine Vizepräsidentin seinen Platz einnimmt. Doch führende Demokraten wollen keine Krönung, sondern einen offenen Wettbewerb. Wer steht in den Startlöchern?
Biden verzichtet auf Kandidatur „Im besten Interesse meiner Partei und des Landes“ / Unterstützung für Vizepräsidentin Harris
Nicht erst seit dem Trump-Attentat gehört Gewalt zur politischen Kultur der USA. Die Politologin Barbara Walter sagt Jahre der Instabilität voraus.
Der frühere Präsident versteht Mäßigung nur taktisch. Die Demokraten haben nur noch eine letzte Chance, die Gewaltenteilung in Amerika zu retten.
Nach dem Attentat wollte Donald Trump auf dem Parteitag in Milwaukee eine Ansprache der Versöhnung halten. Doch dieser Vorsatz hielt nicht lange. Und er galt ohnehin nur für ihn.
Nach dem Attentat wollte Donald Trump auf dem Parteitag in Milwaukee eine Ansprache der Versöhnung halten. Doch dieser Vorsatz hielt nicht lange. Und er galt ohnehin nur für ihn.
Joe Biden wurde positiv auf Corona getestet. Damit ist er ein noch leichteres Opfer auf dem Parteitag der Republikaner. Der Druck aus der eigenen Partei stieg vorher schon – auch Obama steht nicht mehr hinter Biden.
J.D. Vance spricht auf dem Parteitag der Republikaner zum ersten Mal als Trumps Vize. Statt einer Kampfrede erzählt er Geschichten. Über sich, seine Oma – und die Sünden Joe Bidens.
Wenn Trump die Wahl gewinnt, muss er 2029 abtreten – und die Republikaner brauchen einen Nachfolger. Einige wollen ihn beerben.
Präsident Biden will sich offenbar für umfassende Reformen am Obersten Gericht der USA einsetzen, etwa um die Amtszeit von Richtern zu begrenzen oder einen verbindlichen Ethik-Kodex einzuführen. Trump reagiert scharf.
J.D. Vance fällt nun die Rolle des Kronprinzen unter Donald Trump zu. Im Falle eines Wahlsiegs käme 2028 seine Zeit. Bei einer Niederlage werden auch andere ein Wort über die Zukunft der Republikaner mitreden.
Donald Trump scheint nicht zu glauben, dass er eine offene Flanke hat. Sonst dürfte er nicht mit Senator Vance ins Rennen gehen. Er schaut wohl schon auf 2028: Wer führt den Trumpismus fort?
Donald Trump will mit J.D. Vance als Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten in die Wahl im November ziehen. Das gab der Republikaner zum Start des Parteitags in Milwaukee bekannt.
Die amerikanische Politik hat allen Grund, in sich zu gehen. Zu oft wurde der politische Wettbewerber als Feind dargestellt. Dass das Attentat den Wahlausgang maßgeblich beeinflusst, ist aber nicht gesagt.
Nach den Schüssen von Pennsylvania verändern der Präsident und sein Herausforderer ihre Rhetorik: Amerika müsse innehalten. Es sind neue Töne – frei von Kalkül sind sie nicht.
Nach den Schüssen von Pennsylvania verändern der Präsident und sein Herausforderer ihre Rhetorik: Amerika müsse innehalten. Es sind neue Töne – frei von Kalkül sind sie nicht.
Hier könnte sich die Präsidentenwahl wieder einmal entscheiden, hier nominieren die Republikaner Trump in wenigen Tagen zu ihrem Kandidaten – und hier kämpft Terry Dittrich um jede Stimme für ihn.
Trump ballt nach den Schüssen auf ihn die Faust, Biden nennt ihn beim Vornamen. Der Anschlag wird den Wahlkampf verändern. Nur: in welche Richtung?
Auch früher schon waren amerikanische Präsidenten und Präsidentschaftskandidaten Ziel von Mordanschlägen. Eine Rückschau.
Auf einer Kundgebung wird Donald Trump von einer Kugel am Ohr getroffen und blutend in Sicherheit gebracht. Der mutmaßliche Schütze ist tot. Auch ein Zuschauer kommt ums Leben, zwei weitere werden schwer verletzt.
Trumps Nutzerkonten sollen künftig keinen verschärften Regeln mehr unterliegen. Der Facebook-Konzern sieht sich in der „Verantwortung, politische Meinungsäußerung zu ermöglichen“.
Die Pressekonferenz nach dem NATO-Gipfel wurde zum kognitiven Leistungstest für Joe Biden. Zwar gab es kleine Patzer. Das eigentliche Problem aber war: Das Format selbst war eine Demütigung für den Präsidenten.
Der US-Präsident verliert in der eigenen Partei weiter an Rückhalt. Auch Hollywood-Star George Clooney plädiert dafür, den Kandidaten der Demokraten auszutauschen.
Nächste Woche kommen Tausende Delegierte zusammen, um Donald Trump auf dem Parteitag zum Präsidentschaftskandidaten zu küren. Doch zur Wahl seines „Running Mate“ hat sich der Republikaner noch immer nicht geäußert.