Mehr Licht für die spanische Sonnenwende
Architektur der Demokratie: Vor fünfzig Jahren schenkte der katalanische Maler Joan Miró den Bürgern von Barcelona seine Kunststiftung. Sie ist noch immer höchst vital.
Architektur der Demokratie: Vor fünfzig Jahren schenkte der katalanische Maler Joan Miró den Bürgern von Barcelona seine Kunststiftung. Sie ist noch immer höchst vital.
Die National Institutes of Health müssen eingefrorene Fördergelder nach einem Gerichtsurteil doch wieder auszahlen. Doch wird sich die Behörde daran halten?
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und die Pianistin Alice Sara Ott feiern bei der Expo die Demokratie. Ihre Botschaften gegen Autokratie und für Zusammenarbeit prägen den Nationentag in Osaka.
Der Regisseur Mika Kaurismäki hat einen Film über ein Musikfestival in Monheim am Rhein gedreht: „Every note you play“. Eine Begegnung mit dem Regisseur.
Das Leo Baeck Institute, zentrale Institution jüdischer Geschichtsforschung, feiert sein 70. Jubiläum. Gegründet im Schatten der Vernichtung der europäischen Juden, erinnert sie heute daran, dass jüdisches Leben ohne die offene Gesellschaft nicht möglich ist.
Wie kaiserzeitlicher Protest die Basis des Grundgesetzes legte: Ein Buch über die Menschenwürde ist das Vermächtnis des Kölner Historikers Habbo Knoch.
Lange Wartezeiten, unklare Zuständigkeiten: Die Berliner Verwaltung ist seit Jahrzehnten für ihre Mängel bekannt. Nun haben sich Schwarz-Rot, Grüne und Linke auf eine große Reform geeinigt. Übersehen sie ein Kernproblem?
In den Niederlanden schien es für Christdemokraten, Sozialdemokraten und Liberale nur noch bergab zu gehen. Der Rechtspopulist Geert Wilders wurde immer stärker. Jetzt zeichnet sich eine Trendumkehr ab.
Der Konflikt zwischen Israel und Iran ist brandgefährlich, und keiner weiß, wie weit sich die Eskalationsspirale noch dreht. Es gibt denkbare Szenarien, wie es im Nahen Osten weitergeht.
Das Frankfurter Rock-Konzert dieses Sommers ist ein Gottesdienst: Bruce Springsteen beschwört darin mit süßer Musik und wütenden Gebeten demokratische Werte. Und schenkt einem Kind seine Mundharmonika.
Laut einer neuen Rangliste zum Weltfrieden hat die Zahl der Konflikte einen neuen Höchststand erreicht. Insgesamt gaben die Länder zuletzt 2,7 Billionen Dollar für das Militär aus.
Um die einstige Demokratieikone ist es still geworden. Das liegt nicht nur daran, dass es von ihr keine Bilder mehr gibt. Für Idole wie sie scheint es keinen Platz mehr zu geben.
Die Präsidentinnen der Parlamente Deutschlands und Frankreichs wollen stärker zusammenarbeiten. Im Interview sprechen Julia Klöckner und Yaël Braun-Pivet darüber, wie sie wachsendem Antisemitismus entgegentreten wollen.
Der US-Präsident sieht keinen Vorteil darin, das Vorgehen im Irankrieg mit den Europäern abzustimmen. Das zeigt noch einmal den Unterschied zu Biden: Trump versteht sich als Anführer Amerikas, nicht des Westens.
Die israelische Schriftstellerin Lizzie Doron wartet in Tel Aviv auf ein Boot, um aus dem Kriegsgebiet zu fliehen. Im Interview spricht sie über die Lage in Tel Aviv, Stunden im Schutzraum – und über den Zweifel an Netanjahus Kriegszielen.
Die Menschen, die in der DDR Widerspruch geübt hätten, hätten die Demokratie ermöglicht, sagt die SED-Opferbeauftragte am Jahrestag des Volksaufstands. Bei den Hilfen für SED-Opfer sieht sie Verbesserungen.
Über die Digitalisierung der Verwaltung dürfe nicht über die Köpfe der Kommunen hinweg beraten werden, fordert der Hauptgeschäftsführer des Landkreistages. Städte und Gemeinden trügen hier schließlich die Hauptlast.
Das Bündnis „Claim“ zählt im Durchschnitt mehr als acht Vorfälle pro Tag – und sieht eine Verbindung zwischen den Monaten mit hohen Fallzahlen und den Debatten über Messerangriffe.
Das iranische Regime ist noch stark genug, um politisch zu überleben, aber zu schwach, um im Konflikt mit Israel zum Äußersten zu gehen. Der Nahost-Wissenschaftler Johannes Becke ordnet im Interview die aktuellen Entwicklungen ein.
Peter Weiß ist Bundesbeauftragter für die Sozialwahl. Er kritisiert eine Politik, die den Beitragszahlern versicherungsfremde Leistungen auflastet. Und will deren Belange grundgesetzlich schützen.
Mit seinen Attacken gegen Fed-Chef Jerome Powell versucht US-Präsident Donald Trump die Zinspolitik der unabhängigen Notenbank zu beeinflussen. Grund zur Sorge für alle, denen stabiles Geld am Herzen liegt.
Eigentlich könnte die Partei die Regierung bei dem Thema vor sich hertreiben. Aber sie hadert selbst damit. Manche werden ungeduldig.
In Los Angeles werden Soldaten im Inneren eingesetzt. Diese Möglichkeit ist auch dem deutschen Grundgesetz nicht fremd. Aber die Staatsgewalten müssen einander respektieren.
Tatjana Schnell ist Psychologin und Sinnforscherin. Hier erklärt sie, warum Arbeit nicht die einzige Quelle des Lebenssinns sein sollte, ständige Unterforderung im Job ein Problem ist – und was man sich vor einer Kündigung fragen sollte.
Die Atomenergiebehörde berät wegen Israels Angriffen auf Iran, die G-7-Staaten kommen zu einem komplizierten Jubiläumstreffen zusammen und von Görlitz aus wird ins Universum geblickt. Der F.A.Z.-Frühdenker.
1990 stimmten die Grünen gegen alles, was die Wiedervereinigung befördern sollte. Gleichzeitig begann eine Phase der Selbstbeschäftigung. Ohne die Häutungen, die damals einsetzten, hätten die Grünen wohl nicht überlebt.
Björn Höcke und die Thüringer AfD greifen die Landtagsverwaltung an. Doch Landtagsdirektor Jörg Hopfe will sich nicht einschüchtern lassen.
Sie führte ihr Land in Richtung Demokratie, musste jedoch nach ihrer Amtszeit beobachten, wie es wieder autoritärer wurde. Nun ist Violeta Chamorro im Alter von 95 Jahren gestorben.
Vor 50 Jahren fand der erste Weltwirtschaftsgipfel statt. Heute wird die Siebenergruppe der großen westlichen Industrienationen auf eine harte Probe gestellt – nicht nur durch die Politik von Trump.
Deutschland ehrt erstmals bundesweit seine Soldaten, die bereit waren oder sind, Freiheit und Demokratie zu verteidigen. Die Feierlichkeiten sind eher klein. Aber ein Anfang ist gemacht.
Schon 2020 spielte Trump mit dem Gedanken, Soldaten auf die Straßen zu schicken. Damals zogen maßgebliche Kabinettsmitglieder und das Militär nicht mit. Wie unpolitisch ist das Militär heute noch?
Erwachsene glauben, dass Kinder und Jugendliche nichts mehr mit Jazz anfangen können. Frankfurt beweist mit Workshops, Konzerten und Gigs längst das Gegenteil.
Auf Tiktok grassieren „Fake News“ und Geschichtsrevisionismus – die Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank versucht nun, mit einem Live-Format dagegenzuhalten.
Demut, Verantwortung, Akzeptanz der eigenen Sterblichkeit: Für Hans-Christoph Rademann verhandeln die Kantaten Johann Sebastian Bachs nicht nur Themen des Glaubens, sondern der gesamten Gesellschaft.
Das rechtsextreme Magazin „Compact“ von Jürgen Elsässer hetzt gegen Migranten und den Staat. Vor Gericht gibt Elsässer sich gemäßigt. Wir haben uns die jüngsten Hefte angesehen.
In Nahost eskaliert wieder die Gewalt zwischen Israel und Iran. Mittendrin: Syrien, endlich ohne Assad und US-Sanktionen. Jetzt wollen dort alle investieren. Was steckt hinter dieser Goldgräberstimmung?