Die Folgen der Revolution? Ein Leseboom!
In der Ukraine herrscht Meinungsfreiheit, sagt der Kulturminister Jewhen Nyschtschuk. Doch zugleich müsse man sich gegen russische Propaganda wappnen: Bestandsaufnahme einer Gratwanderung.
In der Ukraine herrscht Meinungsfreiheit, sagt der Kulturminister Jewhen Nyschtschuk. Doch zugleich müsse man sich gegen russische Propaganda wappnen: Bestandsaufnahme einer Gratwanderung.
Die „Neue Rechte“ soll im Konzept der kulturellen Hegemonie des italienischen Kommunisten Antonio Gramsci wurzeln. Solche antibürgerlichen Personen stoßen in dem charakterisierten Milieu auf Sympathie, wohl selbst bei Thomas Wagner. Heftig attackiert er die Politik der als „neoliberal“ geltenden SPD.
Lange sah es so aus, als hätte Stephan Weil keine Chance, sein Amt zu verteidigen. Nun ist er der strahlende Sieger der Landtagswahl – und kann trotzdem nicht mehr gemeinsam mit den Grünen regieren.
In der Frankfurter Paulskirche hat Margaret Atwood den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhalten. In ihrer Preisrede klagt sie die politische Situation in den Vereinigten Staaten an.
Einfach eine Baracke in die Strasse: Am Brenner zeigt Österreich, wie schnell man wieder Grenzen bauen kann. Als Druckmittel gegen dreiste und alternativlose Staatengebilde können sichtbare Trennungsbestrebungen Wunder wirken.
In Europa liegen Vergangenheit und Gegenwart, Herkunfts- und Wohnorte, Kulturen, Sprachen und Trinkgewohnheiten nahe beieinander: Eine deutsch-tschechische Szene in Bremen, rund um ein Musiktheaterprojekt.
Die Wissenschaftler Heike Radvan und Meron Mendel sprechen auf der Frankfurter Buchmesse über Judenfeindschaft. Wie notwendig die Debatte noch immer ist, beweist mancher Zuschauerbeitrag.
Bei den Wahlen in Österreich mag die FPÖ schlechter abschneiden als vor kurzem noch erwartet – doch ihre Agenda hat sie dem Land längst aufgezwungen. So oder so ist Wien den Ungarn und Polen künftig näher als den Deutschen. Ein Gastbeitrag.
Mit ihrer Kampagne „Woman2Drive“ hatte Manal al-Sharif kräftig am vormaligen Fahrverbot für Frauen in Saudi-Arabien gerüttelt. Welche Tabus sie als nächstes brechen will, erzählt die Aktivistin und Autorin im Gespräch.
Der Bundespräsident fordert von den Bürgern, nach der Bundestagswahl achtsam zu sein. Gesellschaftliche Kontroversen dürfte nicht die demokratische Kultur zerstören.
So fühlt sich das also an: In der Serie „Colony“ wird Amerika von einer außerirdischen Macht besetzt. Sie zerstört Familien und führt ein drakonisches Regime. Das bedient sich menschlicher Stellvertreter.
In der Katalonien-Frage hat Spaniens Ministerpräsident lange nicht durchgegriffen. Das sorgte für Frust in seiner Partei. Für Rajoy ist dieses Vorgehen aber nicht ungewöhnlich – er hat so schon viele Krisen überlebt.
Die Parteien stehen hierzulande nicht im besten Ruf. Doch neue Nachrichten aus dem politischen Archiv des Vormärz mehren die Zweifel am Mythos eines generellen deutschen Anti-Parteien-Affekts seit dem 19. Jahrhundert. Vor allem Heinrich Heine war ein kritischer Freund der Parteien.
Heinrich August Winkler erkennt die durch den Brexit und durch Donald Trump verschärfte Krise des Westens, nicht jedoch deren Ursachen.
Die beiden Berliner Politikwissenschaftler Hajo Funke und Walid Nakschbandi sehen in ihrer „leidenschaftlichen Streitschrift“ Deutschland bereits auf dem „Weg in einen nationalistischen Staat“.
Ihre Wahlheimat haben sie in Deutschland gefunden, doch sie kommen aus Ländern, in denen sich politisch viel ändert. Sechs Modedesigner erzählen von den Umbrüchen in ihrer Heimat.
Frankreichs Präsident diskutierte in der Goethe-Universität über die Zukunft Europas und macht sich abermals für eine stärkere Zusammenarbeit stark. In der Katalonien-Krise schlägt Macron jedoch andere Töne an.
Die Bürger in Niedersachsen interessieren sich eher für Themen, bei denen die aktuelle rot-grüne Landesregierung in der Defensive ist. Die Spitzenkandidatin der Grünen begibt sich deswegen auf eine hoffnungsvolle Kneipentour.
Chinas Staats- und Parteichef möchte seinem Land eine einigende Ideologie geben. Sie ist jedoch noch nicht ganz ausgereift. Chinesische Internetnutzer fordern die Zukunftsvision der KP erstaunlich offen heraus. Ein Gastbeitrag.
Das Militär in Thailand hat sich 2014 an die Macht geputscht und die gewählte Regierung abgesetzt. Nun soll die Macht im November 2018 auf legitime Füße gestellt werden.
In Berlin gibt man sich keinen Illusionen hin über die Entwicklung der Menschenrechtslage in der Türkei – die Handlungsmöglichkeiten sind begrenzt. Welche Möglichkeiten hat Berlin noch?
Die Katalanen wollen sich von Spanien trennen. Dürfen die das? Und wären sie am Ende wirtschaftlich auch überlebensfähig? Die Antwort heißt: Ja!
In Barcelona haben sich 350.000 Menschen an einer Kundgebung für die Einheit Spaniens beteiligt. Ministerpräsident Rajoy schließt derweil nicht aus, die katalanischen Regionalregierung abzusetzen.
Politikwissenschaftler Klaus-Jürgen Nagel erklärt im FAZ.NET-Gespräch, was den spanischen vom britischen Nationalismus unterscheidet – und warum Regierungschef Rajoy mit seiner Position zum Referendum in der EU erfolgreich war.
Verlässliche Nachrichten und ihre Verbreitung sind ein Grundpfeiler der Gesellschaft. David Chavern will darüber mit den Tech-Konzernen verhandeln. Ein Gespräch mit dem Präsidenten und Geschäftsführer der News Media Alliance.
Algorithmen kennen unsere Vorlieben besser als wir selbst. Da wäre es doch nur konsequent, wenn sie auch unsere Wahlentscheidungen treffen.
In angespannter Stimmung erwartet Spanien und Katalonien die Rede von Carles Puigdemont in Barcelona. In der rebellischen Region mehren sich angesichts der Eskalation die Zweifel am Mann an der Spitze der Sezessionisten.
Populistische Sprüche und rechtsradikale Parolen sind mitunter selbst im eigenen Umfeld zu hören. Eine Trainerin will zeigen, wie man dem etwas entgegensetzen kann.
In Niedersachsen, wo bald gewählt wird, wäre die AfD gerne so erfolgreich wie auf Bundesebene. Doch in kaum einem Bundesland muss die Partei so kämpfen – auch gegen sich selbst.
Nach der Mainzer Rede des Bundespräsidenten kommen Zweifel auf, warum Deutschland so uneinig scheint. Alles dreht sich offenbar um die Frage: Was ist mit den Ostdeutschen los?
Von nun an wird im Bundestag über die Demokratie selbst gestritten werden. Das Konsens-Parlament hat ein Ende. Ist das eine Chance für die politische Debatte – oder eine Falle?
Der spanische König wendet sich an sein Volk und hielt der Regionalregierung Kataloniens vor, sie verhalte sich unverantwortlich – doch aus seiner Rede scheint vor allem Rajoy zu sprechen. Die Katalanen halten unterdessen unbeirrt an ihren Plänen fest.
Mit einer Rede des DGB-Vorsitzenden Ludwig Rosenbergs begann Anfang Oktober 1965 ein maßgeblich von den deutschen Gewerkschaften vorangetriebener Prozess, der mit dem am 4. Mai 1976 in Kraft getretenen Mitbestimmungsgesetz seinen Abschluss fand. Die Idee der Mitbestimmung war keineswegs neu.
Drei Gutachter stufen den Münchner Amoklauf als politisch motivierte, rechte Gewalttat ein. Die Experten kommen damit zu einem anderen Ergebnis als die Ermittlungsbehörden und die bayerische Staatsregierung.
Gerard Piqué muss sich nach dem Katalonien-Referendum schlimme Sprüche von etwa 800 sogenannten Fans anhören. Spaniens Trainer bricht das Training ab – und hat eine klare Botschaft.
Dieser Tag der Einheit ist anders. Zwei Wochen nach der Bundestagswahl sieht Bundespräsident Steinmeier Fragen, Sorgen und Verunsicherung. „Abhaken und weiter so“ dürfe es nicht geben. Damit meint er auch die Flüchtlingspolitik.