Lenins Verachtung für das Spießergerede
Der Sieg der Oktoberrevolution und die Geburt eines Staates, der auf Terror aufbaute: Wie der Umsturz in Russland vor hundert Jahren in den Bürgerkrieg führte und so die Sowjetunion formte.
Der Sieg der Oktoberrevolution und die Geburt eines Staates, der auf Terror aufbaute: Wie der Umsturz in Russland vor hundert Jahren in den Bürgerkrieg führte und so die Sowjetunion formte.
Die Frage des Umgangs mit dem abgesetzten katalanischen Regionalpräsidenten Puigdemont spaltet die belgische Politik. Auch die Spannungen zwischen Brüssel und Madrid nehmen zu.
Der entmachtete katalanische Regionalpräsident erklärt das Vorgehen der spanischen Regierung in einem Gastbeitrag als „willkürlich, undemokratisch und rechtswidrig“. Außerdem fordert Carles Puigdemont das Ausland zum Handeln auf.
Schlechte Kritik ernten die Verhandlungen zwischen Union, FDP und Grünen. Doch ihre Positionen sind zu verschieden, um einen schnelle Einigung zu finden.
Schämen sollen sie sich: Die Ausstellung im neuen Haus der Europäischen Geschichte ist nicht nur fehlerhaft, sondern der Idee einer gemeinsamen Identität sogar abträglich. Ein Gastbeitrag.
Gescheiterte Staaten oder gar „failed regions“ machen Armuts- und Kriegsmigration zum Dauerproblem. Asymmetrische Kriege im Zeichen eines globalen religiös-fundamentalistischen Terrorismus bestehen fort. Gleichwohl Brennpunkte sozialer Konflikte funktionieren Mega-Cities als Globalisierungsknoten weltweiter Vernetzung. Wie ist auf diese zwiespältige Globalisierung zu reagieren?
Der chinesische Staat greift wieder härter durch – in der Politik wie in der Wirtschaft. Der Westen muss sich auf gewaltige Konflikte einstellen.
Katalonien ist geringer verschuldet als der Gesamtstaat, haftet aber dafür, dass andere im Land auf Pump leben können. Wer Sezessionismus unterbinden will, muss Provinzen weitreichende föderale Autonomie gewähren.
Der türkische Kulturmäzen Osman Kavala bleibt in Haft. Er soll unter anderem an der Planung des Putschversuches im vergangenen Jahr beteiligt gewesen sein.
In Katalonien ist man empört über die spanische Justiz. Diese hat am Freitagabend den Haftbefehl gegen Carles Puigdemont ausgestellt. Die Separatisten schließen nun die Reihen – und haben die Wahlen fest im Blick.
Ohne China, Südkorea und Japan kann Donald Trump den Nordkorea-Konflikt nicht befrieden. Auf seiner Asien-Reise muss er jetzt zeigen, dass er zu seinen Partnern steht. Ein Gastbeitrag.
Ein Scheitern der Jamaika-Gespräche brächte kaum jemanden etwas – doch dafür braucht es weniger Gereizheit und mehr Kompromissbereitschaft. Außerdem im FAZ.NET-Countdown: Trump in Asien und Hitchcock im Schwalm-Eder-Kreis.
Die Bundesrepublik erlebt zähe Regierungssondierungen. Kommt es zu Verwerfungen, weil der Motor Deutschland ausfällt? Oder formen sich gar neue Bündnisse für die Lösung der drängendsten Probleme?
Spaniens Justiz greift nach Carles Puigdemont. Gegen den entmachteten katalanischen Regionalpräsidenten ist Haftbefehl erlassen worden. Neun Minister seines ehemaligen Kabinetts sitzen in Spanien bereits in Untersuchungshaft.
Der ehemalige katalanische Regionalchef Puigdemont steht mit einem Bein im Gefängnis. Die spanische Justiz beantragt Haftbefehl gegen ihn. Acht weitere Mitglieder der ehemaligen Regionalregierung müssen in Untersuchungshaft.
Vor dem amerikanischen Senat müssen Facebook, Google und Twitter über mutmaßlich russische Informationsattacken Auskunft geben. Sie äußern sich denkbar vage. Die inkriminierten Anzeigen indes sind eindeutig. Ein Kommentar.
Mehr als sechs Jahre nach der Tötung von Usama bin Ladin veröffentlicht das CIA eine riesige Sammlung von Dokumenten des Al-Qaida-Chefs. Das Material verspricht neue Einblicke in das Terrornetz – und in die privaten Vorlieben bin Ladins.
Istanbul, Petersburg, Stockholm, New York: Die Liste der Anschläge durch radikale Muslime aus Usbekistan wird immer länger. Warum finden sich so viele Islamisten in der zentralasiatischen Republik?
Mit dem Thüringen-Monitor beobachtet die Landesregierung seit Jahren die politische Kultur in dem Bundesland. Die Thüringer sind derzeit sehr zufrieden mit ihrem Lebensstandard – aber nicht mit ihrem Status als Ostdeutsche.
Es gehört zum Selbstverständnis von Geheimdiensten, sich mit eigenen Mitteln Informationen aus den Regierungskanzleien und der Wirtschaft befreundeter Staaten zu beschaffen, anstatt sich auf den Wissensstand der Medien und der diplomatischen Vertretungen zu verlassen. Ungeachtet aller Bündnisverflechtungen hat das nationalstaatliche Interesse jedes einzelnen Landes bis heute den Vorrang behalten vor den anderen Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit.
Der Europarat versteht sich als Hüter der Demokratie. Doch an seinem Beispiel ist zu sehen, wie autoritäre Regime wie das in Aserbaidschan demokratische Institutionen schwächen können.
Erstmals äußern sich Facebook, Google und Twitter zu den Vorwürfen der Wahlmanipulation auf ihren Seiten. Dabei bestätigen sie die Gefahr, die Verantwortung würden sie jedoch nicht alleine tragen.
Martin Luther erschütterte als einzelner, abtrünniger Mönch die Welt. Er war ein Mann des Wortes, aber auch der Tat, dessen Mut heute kaum mehr zu fassen ist. Auch die katholische Kirche verdankt ihm viel. Ein Kommentar.
Die Eliten vergiften uns, Nazis wohnen in der hohlen Erde. Absurde Theorien, die sich aber immer rasanter verbreiten. Warum nur? Eine Aussteigerin aus der Szene erzählt.
Spanier oder Katalane: Während sich früher diese Rollen geschmeidig wechseln ließen, drängt die Radikalisierung des Konflikts heute jeden in seine Ecke. Was aus der katalanischen Krise zu lernen ist.
Um all ihre Winkelzüge zu verstehen, muss man schon studiert haben: Vor den Wahlen bemüht sich die Regierung nun, das selbst angerichtete Steuerchaos zu glätten.
Die Separatisten werden sich kaum auf Neuwahlen einlassen. Aber selbst wenn Puigdemont über seinen Schatten springt, wäre der Konflikt noch lange nicht gelöst.
Was in Katalonien geschieht, lässt sich nicht als Notwehr gegen einen autoritären Unrechtsstaat rechtfertigen. Die Solidaritätsbekundungen der Welt gelten daher Madrid. Doch beide Seiten tragen ihre Schuld. Ein Kommentar.
Die „Rote Hilfe“ ist die am schnellsten wachsende linksextremistische Organisation. Diese wird nun von Politikern der Linkspartei unterstützt – und teilweise sogar vom Staat.
Auf den Unabhängigkeitsbeschluss der katalanischen Regierung antwortet Madrid deutlich und schnell: Die Regionalregierung und der Polizeichef sind abgesetzt worden, von Samstag an soll Katalonien von Madrid aus regiert werden. Werden die Katalanen mit zivilem Ungehorsam reagieren?
Schlag, Gegenschlag, Zusammenprall: Madrid und Barcelona treiben Spanien an den Rand des Abgrunds. Der Westen Europas hat so etwas seit vielen Jahrzehnten nicht erlebt. Man hält den Atem an. Ein Kommentar.
Der heutige Tag ist im Streit zwischen Madrid und Barcelona an Dramatik kaum zu überbieten. Das katalanische Parlament stimmt für die Unabhängigkeit, der spanische Senat für die Zwangsverwaltung der Region. Chronik einer Eskalation.
Heute will der spanische Senat zum ersten Mal in der Geschichte der spanischen Demokratie den Artikel 155 aktivieren, um die katalanische Regierung abzusetzen. Erklären die Separatisten dann endgültig die Unabhängigkeit?
Der katalanische Regionalpräsident stiftet wieder größtmögliche Verwirrung. Nun schloss Carles Puigdemont Neuwahlen aus – und riskiert damit bis zu 30 Jahre Haft.
In Katalonien ist auf einmal von vorgezogenen Wahlen die Rede. Sogar ein Termin wird schon genannt. Doch Regionalpräsident Carles Puigdemont verschiebt immer wieder seinen klärenden Auftritt.
Der scheidende Senator Jeff Flake hat eine Trump-kritische Rede gehalten – doch in der Grand Old Party bleibt es leise. Den Republikanern ist die anstehende Steuerreform wichtiger als ein Konflikt mit dem unberechenbaren Präsidenten.