Schießt auf alle Gegner unseres Krieges
Sagen, was verlangt wird: Auch Schweigen über die Afrin-Offensive schützt in der Türkei nicht mehr vor einer Verhaftung. Erinnerungen an die Zeit des Militärregimes werden wach.
Sagen, was verlangt wird: Auch Schweigen über die Afrin-Offensive schützt in der Türkei nicht mehr vor einer Verhaftung. Erinnerungen an die Zeit des Militärregimes werden wach.
Die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare war ein krasser Fall parlamentarischen Versagens. Eigentlich hätte es um das Kind und sein Wohl gehen müssen. Ein Gastbeitrag.
Die SPD lässt ihre Mitglieder über die Regierungsbildung abstimmen – und hebelt damit das repräsentative Prinzip des Grundgesetzes aus. Damit schadet sie dem Parlamentarismus. Ein Gastbeitrag.
Die deutsche Hängepartie kann enden, oder sie geht weiter. Ärgerlich ist der Etikettenschwindel, mit dem die Groko-Verhandler Zwischenergebnisse groß oder klein reden. Die Welt da draußen spielt dabei offenbar kaum eine Rolle.
Mittelalterliche Bausubstanz, uralte Leitungen, Brandgefahr: Das britische Parlamentsgebäude braucht mehr als nur kosmetische Reparaturen. Das Unterhaus hat dafür nun den Weg frei gemacht. Doch nicht jeder ist bereit, für Jahre zu das Feld zu räumen.
Es gilt zur Zeit als Spaß, in die SPD einzutreten, um an der Abstimmung über eine Koalition teilzunehmen. Ein Mitgliederentscheid darf aber weder eine Regierung bilden noch sie verhindern. Ein Kommentar.
Hochhäuser, Eisenbahnen, Straßen und Häfen: Chinas Konzerne sind in Afrika überall dabei – und Peking gibt auch noch billige Milliardenkredite dazu. Ein Versuchsfeld für eine Expansion nach Europa?
Kurz vor Ablauf der Frist benennt Amerikas Regierung die Ziele möglicher künftiger Russland-Sanktionen – und wiegelt gleichzeitig ab. Russlands Präsident Putin ist trotzdem empört.
Mit seiner Offensive nach Syrien gibt der türkische Präsident Erdogan vor, gegen Terror vorzugehen. Doch eigentlich will er sein Gesellschaftsmodell auch in den Kurdengebieten verbreiten.
Am Dienstag wird der spanische König Felipe VI. fünfzig Jahre alt. Über einen Monarchen, der langsam aus dem Schatten seines Vaters tritt.
Der amerikanische Präsident sei ein Demagoge in Reinform und ein Kulturkrieger, der mit der republikanischen Partei nichts zu tun hat, findet Philip Zelikow. Im FAZ.NET-Interview spricht der amerikanische Historiker über die Folgen der Trump-Jahre.
Hessens Innenminister Beuth (CDU) hat für einen Auftritt in der Bütt etwas über Flüchtlinge und ihr Alter gereimt. Nun ist er in den Fängen der Fastnachtspolizei.
Volksinitiativen sind der Schrecken des Hamburger Senats. Der will sich nun wehren und könnte so bald einen grundlegenden Konflikt ins Rollen bringen.
Peter Brandt ist mehr als nur „der Sohn“. Sein Denken in Aufsätzen ist in zwei Bänden gesammelt.
Anne Will thematisiert den Antisemitismus. Es wird ein Einblick in die Widersprüche unserer politischen Kultur.
Mit der Wahl von Robert Habeck und Annalena Baerbock an die Parteispitze brechen die Grünen mit alten Traditionen. Vor allem Habeck könnte dafür sorgen, dass bald ein frischer Wind bei der ehemaligen Protestpartei weht.
Roberto Savianos neuer Roman handelt von den mörderischen Jugendgangs in Neapel. Ein Gespräch über Italien und die Mafia, die ihn mit dem Tod bedroht.
Die Wirtschaftselite in Davos hat zu lange nur auf Gewinne gesetzt. Dass die Globalisierung auch Verlierer hervorbringt, wurde ignoriert – bis jetzt.
Vor den Kongresswahlen streiten Demokraten und Republikaner über das Wahlsystem. Zu oft ist es den Parteien gelungen, sich einen unfairen Vorteil zu verschaffen.
Die Chinesen sind dem Klonen von Menschen jetzt einen großen Schritt nähergekommen. Der Westen muss beunruhigt sein. Denn wer klonen kann, ist mächtig.
Vor 73 Jahren wurden die letzten Häftlinge aus dem Konzentrationslager Auschwitz befreit. Doch die ganze Welt verhält sich so, als hätte sie nicht viel gelernt aus der Katastrophe der Shoah. Ein Gastbeitrag.
In Osteuropa entkoppelt sich die gute Wirtschaft immer mehr von der schlechten Politik. Das zeigt deutlich, wie es um den europäischen Gedanken steht.
Eltern sind prinzipiell konservativ. Dass sie eine neue Schule annehmen, ist nicht selbstverständlich. Was helfen kann, zeigt das Beispiel des Gymnasiums Nord.
Nach langem Ringen beginnen heute die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU und SPD, Amerikas Präsident Trump spricht in Davos und das Landgericht Tübingen urteilt über mögliche Negativzinsen für Privatkunden.
Wir müssen Spannungen aushalten, anstatt sie zu übertünchen: Die Autonomie der Kunst ist auch in Demokratien gefährdet, wenn sie zur politischen Erfüllungsgehilfin wird.
Die künstlich erzeugte Eintrittswelle bei der SPD zeigt: Bei weitem nicht alle, die die direkte Demokratie im Munde führen, zeigen sich auch reif dafür.
Wenn es um Provokation von Rechtsaußen geht, geizt die AfD nicht mit ihren Reizen. Doch nun ist die neue Partei im Bundestag offenbar im Parlament schon domestiziert worden.
Wie sich der Westen beim Weltwirtschaftsgipfel in Davos streitet, wie die Jusos die Groko stoppen will und ob man Homosexualität bei Asylbewerbern messen kann – der FAZ.NET-Countdown am Donnerstag.
Eine Juso-Kampagne gegen die große Koalition bringt der Partei ungewollten Zulauf. Die Parteispitze ist darüber nicht erfreut – und sucht nach Auswegen.
Donald Trump hat in einem Jahr als Präsident durchaus Positives geleistet. Doch der Schaden, den die Regierung des clownesken und gefühllosen Präsidenten anrichtet, ist ungleich größer. Ein Gastbeitrag.
Einst galt der Ansatz als „radikal demokratisierend“, nun meint die neue Chefredakteurin, die Kakophonie im Netz bedrohe die Demokratie: Die „Huffington Post“ schickt ihre vielen unbezahlten Schreiber in die Wüste.
Warum die SPD die Verhandlungsmacht innehat und doch verlieren wird. Ein Gastbeitrag.
Der Bundestag nimmt Gestalt an. Die AfD darf in ihren parlamentarischen Rechten nicht beschnitten werden, so hart man sie inhaltlich auch bekämpft.
Wer muss sich beraten? Sozialdemokraten! Wenn die SPD weiterhin glaubt, sich vor Verteilungsfragen drücken zu können, dann ist Martin Schulz ihr geringstes Problem.
Die Einheit Europas ist wichtiger, als Flüchtlingsquoten zu erfüllen. Das sagt Bundestagspräsident Schäuble im Interview. Sein französischer Amtskollege de Rugy warnt: Der Migrationsstrom wird nicht abreißen.
Kehrt Carles Puigdemont nach Barcelona zurück und lässt sich wieder zum Regionalpräsidenten Kataloniens wählen? Die spanische Regierung will das mit aller Macht verhindern – und ergreift dafür harte Maßnahmen.