Lieber das Amt in der Hand als den Nachfolger auf dem Dach
Angela Merkel ist keine Spielerin. Aber auch ihre Kritiker in der CDU scheuen das Risiko. Ein Kommentar.
Angela Merkel ist keine Spielerin. Aber auch ihre Kritiker in der CDU scheuen das Risiko. Ein Kommentar.
Griechenlands ehemaliger Finanzminister startet eine politische Kampagne. Gleichzeitig wollen amtierende Spitzenpolitiker neues Geld von Deutschland – und von den Anlegern.
Nordkoreas Diktator fährt persönlich nicht zur Eröffnung der Winterspiele nach Südkorea. Stattdessen schickt er seinen ältesten Mitarbeiter und seine Chefpropagandistin – seine Schwester. Wer sind die Personen aus dem inneren Zirkel des Machtapparates?
Nachrichtensendungen, Extras und Spezials – ARD und ZDF widmen den Abend ausführlich dem Abschluss der Koalitionsverhandlungen. Doch über die Landesgrenzen hinaus wagt sich keiner.
177 Seiten für die kommenden dreieinhalb Jahre. „Ein neuer Aufbruch für Europa, eine neue Dynamik für Deutschland, ein neuer Zusammenhalt für unser Land“, lautet der Titel des Koalitionsvertrages. Das steht drin.
Die nächste Ost-Erweiterung der Union kostet viel Geld. Schon jetzt sind Beitrittshilfen geflossen – und es sollen noch mehr werden.
Die Kurden in Syrien leben ganz anders, als es in der Türkei üblich ist. Ein Politikwissenschaftler erklärt, warum das dem türkischen Präsidenten Erdogan nicht passt.
Es wird leider nicht gut ausgehen: Omar Robert Hamiltons zorniger Roman „Stadt der Rebellion“ erzählt vom Scheitern des Arabischen Frühlings in Ägypten.
Michael Kretschmer stellt sich den Fragen, Hoffnungen und Ängsten der Bürger. Dabei erklärt Sachsens neuer Ministerpräsident, dass er mit der AfD nichts zu tun haben will.
Dass sich Union und SPD schon in vielen Punkten einig sind, zeigt ein 167 Seiten langer Entwurf des Koalitionsvertrags. Mehrere Unterhändler erwarten einen Kompromiss erst am Mittwochmorgen.
Man kann aus der Tradition der Bundeswehr unterschiedliche Schlüsse ziehen. Man kann aber nicht so tun, als hätte sie gar keine. Warum die Verteidigungsministerin mit ihrem Erlass auf dem Holzweg ist.
Der Zuwachs an Neumitgliedern in der SPD ist riesig: Über 24.000 Eintritte verbuchen die Sozialdemokraten seit Neujahr. Sie können über die Groko mit abstimmen. Aus einem Bundesland kommen besonders viele Groko-Gegner.
Die Warnungen vor Chinas Einflussnahme in Europa werden lauter – wie soll man ihr begegnen? Eine Studie versteht sich als Weckruf.
Die Malediven sind als Urlaubsparadies bekannt. Doch nun wird der Inselstaat von Unruhen erschüttert. Ist Präsident Yameen zu weit gegangen?
Als Insider kennen sie die Gefahren: Ehemalige Mitarbeiter von Facebook und Google haben das „Center for Humane Technology“ gegründet und warnen vor der „Geiselhaft“ durch Technologie.
Kurz vor Abschluss der Groko-Verhandlungen beschäftigt das geplante Votum der SPD-Basis das höchste Gericht Deutschlands. Doch sind die Karlsruher Richter in dieser Frage überhaupt zuständig? Ein Verfassungsrechtler zweifelt daran.
Präsident Macron will heute in einer Rede auf Korsika darlegen, wie er sich das künftige Verhältnis zwischen Paris und der Insel vorstellt. Die Stimmung ist schon aufgeheizt.
Noch haben sich Union und SPD nicht komplett geeinigt – doch die Juso-Pläne, wie die große Koalition noch verhindert werden kann, nehmen konkrete Formen an. Dabei ist noch nicht einmal ausgemacht, ob das Votum der SPD-Basis überhaupt zulässig ist.
Die Veröffentlichung der „Pentagon Papers“ 1971 ist Thema des neuen Spielberg-Films – und wäre beim heutigen Stand der Überwachung kaum mehr möglich. Der Schutz von Whistleblowern und die Pressefreiheit sind ein Thema für den Koalitionsvertrag.
Lord Richard Allan saß für die Liberalen im britischen Parlament. Heute versucht er als Cheflobbyist Regierungen zu erklären, was Facebook sein soll: Eine Plattform? Ein Verlag? Richter oder Debattenwächter?
Bei seiner Lateinamerika-Reise hat Rex Tillerson für ein härteres Vorgehen gegen die sozialistische Regierung Venezuelas geworben – und mit Maßnahmen gegen einen wichtigen Industriezweig gedroht.
Der Amtsinhaber, der für die SPD in die Oberbürgermeisterwahl geht, gilt als Favorit. Aber Peter Feldmann rechnet fest damit, dass er in die Stichwahl gehen muss.
Wohl dem Staat, der das Wort „Galgenhumor“ nur noch im übertragenen Sinne kennt: Norbert Lammerts Parlamentsverständnis reicht weit zurück und sollte ebenso weit in die Zukunft weisen.
Bestimmt war die Präsidentenwahl in Costa Rica vom Thema gleichgeschlechtliche Ehe. Fabricio Alvarado, der den ersten Wahlgang gewonnen hat, hatte sich klar dagegen ausgesprochen.
Anne Will zückt das PR-Besteck und fragt nach der großen Überschrift der nächsten Bundesregierung. Das Ergebnis reicht von altem Liedergut über grelle Bremsgeräusche bis hin zu detailverliebten Irrwegen.
Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck zeigt sich in seiner Dankesrede besorgt über die politische Entwicklung der Welt. Gegenüber Populisten und Nationalisten müsse man auch einmal intolerant sein.
Der Kreml versucht durch Kulturinstitute und soziale Netzwerke im Ausland eine Diaspora zu mobilisieren. Es gibt aber einen Weg, dem entgegenzusteuern. Ein Gastbeitrag.
Ausgerechnet der „Erz-Brexiteer“ Nigel Farage hat eine Diskussion über ein mögliches zweites Referendum über den Austritt Großbritanniens aus der EU angestoßen. Auch wenn er das Gegenteil behauptet – das Ergebnis könnte ihm nicht gefallen.
Wenn Politik aufregend ist, fällt es den Parteien leichter, neue Mitglieder zu gewinnen. Doch die Arbeit dort erschöpft sich nun einmal nicht in Zehn-Sekunden-Schnipseln und lustigen Bildern in sozialen Netzwerken.
Gegenkandidaten hat Venezuelas Präsident Nicolas Maduro bei der bevorstehenden Wahl nicht zu befürchten – die Opposition hat er lahmgelegt. Drei einflussreiche Länder der Region demonstrieren Einigkeit und verlangen mehr Demokratie.
Alles hängt manchmal mit allem zusammen: eine Werft in der ostdeutschen Provinz mit den Koalitionsverhandlungen, der Streit über Rüstungsexporte mit den Sorgen in Vorpommern – und das alles mit dem Krieg im Jemen.
Die deutsche Revolution wird hundert Jahre alt. Neues hat die Forschung zwar nicht aufzubieten. Aber die gut informierten Darstellungen zweier Journalisten zeigen, wo Spielräume für Interpretationen liegen.
Das Bundesverfassungsgericht hatte den anderen Parteien 2017 einen Hinweis gegeben. Die NPD sei zwar verfassungsfeindlich aber zu unbedeutend für ein Verbot. Man könne ihr aber Finanzhilfen streichen, so die Richter.
Von sexueller Nötigung bis zur Vergewaltigung – die Vorwürfe gegen Filmregisseur Dieter Wedel wiegen schwer. Manche Erklärungen bei Maybrit Illner wirken wie Entschuldigungen von Feiglingen.
Die Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD verlaufen zäh. In der Bildungspolitik planen die Parteien eine radikale Änderung. Worauf man sich sonst noch geeinigt hat, hier ein Überblick.
Die Bundesregierung hat dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ihre Ansicht zum Fall Deniz Yücel übermittelt. Sie kritisiert die Inhaftierung des Journalisten scharf. Die Türkei missachte europäisches Recht.