Wenn Einseitigkeit zur Gefahr für die Demokratie wird
Das Bundesverwaltungsgericht betont die Pflicht des Rundfunks zu Vielfalt. Ein Verstoß könnte die Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz gefährden.
Das Bundesverwaltungsgericht betont die Pflicht des Rundfunks zu Vielfalt. Ein Verstoß könnte die Vereinbarkeit mit dem Grundgesetz gefährden.
Manila erschüttert ein Skandal historischen Ausmaßes. Er stellt den wirtschaftlichen Aufschwung infrage.
Autokraten nutzen Handel als Waffe, westliche Demokratien ringen um Resilienz. Die Eskalation zwischen Washington und Peking bietet Europa Chancen. Es muss seine Rolle neu bestimmen.
Xi Jinping profitiert vom harten Kurs der USA unter Donald Trump. Dem Reich der Mitte eröffneten sich unverhofft ganz neue Chancen, schreibt ein bekannter Geoökonom in seinem neuen Buch.
Wie die Historikerin Laure Murat mit Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ ihrer eigenen aristokratischen Familie entkam. Und all den Dingen, die Zuhause nicht gesagt werden durften. Ein Gespräch.
Weder der Pistorius-Vorschlag noch der Röttgen-Plan zum Wehrdienst wird der Lage gerecht. Die Koalition verheddert sich in einem unproduktiven Streit.
Weimer wählt den Bürgerlichen, am Ukraine-Stand salutieren „cultural forces“, Europas Buchzahlen wachsen preisgetrieben und dazwischen locken QR‑Code, Jutetasche und E‑Roller: Splitter vom ersten Messetag.
Als Autor, Redakteur und Korrespondent focht Richard Herzinger mit Verve für die Demokratie, gegen Autokraten und Extremisten. Nun ist der Publizist im Alter von 69 Jahren gestorben.
Wenn wir nicht die uns zugedachten Rollen als jammernde Kolonisierte spielen wollen, entzieht uns der Westen seine Liebe: Zur Friedenspreisrede von Boualem Sansal aus dem Jahr 2011.
Der EU-Abgeordnete Daniel Freund und die Gesellschaft für Freiheitsrechte erstatten Strafanzeige gegen Viktor Orbán. Grund: Ein Cyberangriff mit Spähsoftware. Die Attacke sei mutmaßlich von Ungarn ausgegangen.
Vor fast 25 Jahren hat Christian Weise am Frankfurter Schauspiel begeistert. Eine Zeit, die ihn geprägt hat. Jetzt kommt er wieder, mit „Arturo Ui“ .
Selenskyj hat dem Bürgermeister Odessas seine Staatsangehörigkeit aberkannt. Die Geschicke wird künftig ein aus Kiew bestellter Militärverwalter lenken. Will die Zentralregierung auf diese Weise ihre eigene Macht ausbauen?
Vier Überspannungen haben der liberalen Demokratie zugesetzt. Aber es bleibt eine Chance zu ihrer Renaissance: Sie muss die Politik gegenüber einer Verrechtlichung zurückgewinnen.
Zur Frankfurter Buchmesse 2025: die Suada aus dem FAS-Feuilleton. Mit Drachen, Drohnen, dem Kulturstaatsminister – und einem Känguru.
Der Bezirksverband der Linken in Treptow diskutiert, wie mit „Apollo News“, der „rechten Redaktion in unserem Kiez“ umzugehen sei. Die Rhetorik klingt nach einem Angriff auf die Pressefreiheit. Oder nicht?
Eine Reform der DSGVO ist nach Ansicht vieler Experten dringend notwendig, wenn Europa im Bereich KI aufholen und Bürokratie abbauen will. Das European Law Institute (ELI) hat einen konkret ausformulierten Vorschlag vorgelegt, wie eine Reform aussehen könnte.
Federico Sturzenegger speckt im Auftrag von Präsident Milei Argentiniens „elefantenartigen“ Staat ab. Im Gespräch verteidigt er die Kettensäge und teilt gegen die „Kaste“ aus, das dichte Netz von Interessengruppen.
Wie gelingt der Dialog von Geschichte und Gegenwart? Die Kernfrage des künftigen Hauses der Demokratie in Frankfurt bleibt unbeantwortet, befindet Bettina Wiesmann, Vorsitzende des Bürgervereins Demokratieort Paulskirche.
Die Moderne steht unter Druck. Bedeutet das weltweite Erstarken autoritärer Kräfte das Ende ihres Fortschrittsversprechens? Und ist die Linke wirklich selbst daran schuld? Eine Tagung in Basel untersucht die Dynamik der „Gegenmoderne“.
Zur Frankfurter Buchmesse werden bis Sonntag mehr als 200.000 Besucher und 4000 Aussteller erwartet. Zum Auftakt prangert der Börsenverein abermals den „ungehemmten Content-Raub durch Big-Tech-Firmen“ an.
Wie können Marken gesellschaftlichen Wandel gestalten? Die Kooperation zwischen ARAG und UNICEF zeigt: Strukturelle Verankerung in Unternehmenswerten, aktive Partnerschaft und ehrliche Kommunikation sind entscheidend.
Wunschdenken hielt Konrad Adenauer für die größte Gefahr der deutschen Außenpolitik. Eine neue Dokumentensammlung belegt dies eindrucksvoll.
Eine Polarisierungsstudie der Technischen Universität Dresden präsentiert ein spannendes Meinungsbild der Deutschen. Es geht von der Zeitenwende bis hin zur Regenbogenflagge.
Ein glänzender Erzähler macht sich selbst das Leben schwer: Harald Jähner widmet sich der Wirtschaftswunderzeit von 1955 bis 1967 und schwankt zwischen der Rolle des Historikers und jener des Polemikers.
Der tansanische Oppositionsführer Tundu Lissu ist wegen Hochverrats angeklagt. Er und sein Team geben sich kämpferisch. Wird Lissu verurteilt, droht ihm die Todesstrafe.
Anleger wollen auf den Dollar verzichten und setzen auf Alternativen. Bisher profitierte davon vor allem das Gold, jetzt auch die Digitalwährung Bitcoin. Was ist besser geeignet?
Was kann die Politik heute von der Philosophin lernen? Winfreid Kretschmann sagt, Bürgerbeteiligung.
Martin Jäger, der Chef des Bundesnachrichtendienstes, sprach bei einer öffentlichen Anhörung von einer neuen Qualität der Konfrontation. Russland nutze Spionage, Sabotage und Drohnen, um europäische Demokratien zu unterminieren.
Der Nahostkonflikt erregt viele Italiener. Vor dem WM-Qualifikationsspiel Italien gegen Israel bereitet sich die Stadt Udine auf eine Ausnahmesituation vor. Der Mossad schützt die Spieler.
„Urban Vibe“ für die Vielfalt: Das neue Festival-Format „Alte Oper Nights“ soll in Frankfurts Konzerthaus internationale Communities ansprechen.
Der stellvertretende Chef der AfD-Bundestagsfraktion, Markus Frohnmaier, plant eine Moskau-Reise. Politiker von Union und SPD warnen vor dem Abfluss vertraulicher Informationen und russischer Einflussnahme.
China betreibt nicht nur militärisch und wirtschaftlich seine Machtpolitik. Es versucht auch gezielt, bei uns Meinungen zu beeinflussen. Dabei spinnt die KP ihre Fäden zu Parteien und anderen Akteuren.
Madagaskars Präsident war einmal beliebt, vor allem bei jungen Wählern. Jetzt fürchtet er um sein Amt. Eine Militäreinheit stellt sich auf die Seite der protestierenden Studenten.
Die diesjährige Friedensnobelpreisträgerin widmet ihre Auszeichnung Donald Trump. Sie sieht sich im gleichen Kampf wie Europas Rechtspopulisten.
Zwei Amtszeiten hat sie als Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in Brüssel und Berlin für Verleger und Buchhändler gesprochen. Nun übergibt Karin Schmidt-Friderichs nach der Frankfurter Buchmesse ihr Amt.
Fußballprofi Felix Nmecha zelebriert seinen Glauben, pflegt Kontakte zu Evangelikalen und teilt streitbare Meinungen in den sozialen Medien. Warum fällt der Umgang damit so schwer? Und wo liegt die Gefahr?