Ohne Wissenschaft geht es nicht
Immer mehr Autokraten bedrohen weltweit die freie Forschung. Da sind Zeremonien wie die Nobelpreis-Verleihung umso wichtiger.
Immer mehr Autokraten bedrohen weltweit die freie Forschung. Da sind Zeremonien wie die Nobelpreis-Verleihung umso wichtiger.
J.D. Vance gilt als der gesetzte Nachfolger von Donald Trump. Und er schickt sich an, den Präsidenten zu steuern. Wie kam Vance so weit?
Statt nur um Selbstdarstellung kann es auch um Inhalte gehen: Ricarda Lang, Steffen Mau, Bodo Ramelow und Ilko-Sascha Kowalczuk zeigen in ihren Gesprächsbüchern, dass man nicht immer gegeneinander antreten muss.
In einem Roman folgt sie dem philippinischen Nationalhelden nach Deutschland, und sie übersetzt aus der philippinischen Sprache Tagalog: ein Gespräch mit Annette Hug über den Ehrengast der Buchmesse – und ein Literaturrätsel.
Mit 92 Jahren kandidiert Paul Biya in Kamerun für eine achte Amtszeit. Junge Menschen lägen ihm am Herzen, schreibt er. Das beruht nicht auf Gegenseitigkeit.
Die Philippinen sind das diesjährige Gastland der Frankfurter Buchmesse. Was hat die Literatur des Inselstaates zu bieten? Ein Überblick über die wichtigsten Romane, die auf dem deutschen Buchmarkt noch kaum Fuß gefasst haben.
Seit sieben Jahren gehen die „Omas gegen Rechts“ gegen die politische Entwicklung des Landes auf die Straße. Von der Union wird die Bewegung skeptisch beäugt. Wo will sie hin?
Bald können Beschäftigte leichter erfahren, wie viel ihre Kollegen verdienen. Das soll ungerechte Gehaltslücken schließen – könnte aber unerwünschte Nebenwirkungen haben.
Generalsekretär Tim Klüssendorf über die SPD in der Koalition, Schulden für die Infrastruktur und die Angst der Leute vor erstarkendem Rechtsextremismus.
US-Präsident Donald Trump hat seine Lieblingstrophäe zwar nicht erhalten, dafür konnte er mit der Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado aus Venezuela sprechen.
Emmanuel Macron hat die französischen Wähler vernachlässigt – und das schon seit langem. Aus dieser Legitimitätsfalle kann ihn der beste Premierminister nicht befreien.
Israel und die Terrororganisation Hamas haben das Gaza-Abkommen unterzeichnet. Die Geiseln sollen freikommen, die Waffen sollen schweigen. Folgt daraus ein echter Friede? Fragen an den Historiker Michael Wolffsohn.
Auch mit dem Friedensnobelpreis wird María Corina Machado das Maduro-Regime nicht stürzen können. Dass Trump leer ausging, hat einen guten Grund.
US-Bürgermeister treffen ihre deutschen Kollegen in Bremen, sie reden über Zölle und die Rolle der Kommunen. Auch die reisenden Republikaner lassen durchblicken: Sie sind keine Trump-Fans.
Das Bundesverfassungsgericht begrenzt politische Beamte, die jederzeit entlassen werden dürfen, auf Ausnahmefälle. Tristan Wißgott sieht sie jedoch als Schlüssel zur demokratischen Machtsteuerung.
María Corina Machado könnte ein unbeschwertes Leben im Ausland führen. Stattdessen riskiert sie ihr Leben im Kampf gegen das Regime von Nicolás Maduro.
Die politische Lage heute erinnere an die Weimarer Republik, ist vor allem von Politikern oft zu hören. Der frühere Direktor des Instituts für Zeitgeschichte in München stellt Bücher vor, die helfen, sich ein Urteil zu bilden.
Unter dem öffentlichen Druck entschließt sich das Radsport-Profiteam Israel-Premier Tech zum Namenswechsel. Wenn den Kritikern nicht nur das Leid der Menschen in Gaza wichtig ist, dürfen sie keine Ruhe geben.
In der norwegischen Hauptstadt hat das Nobelkomitee die diesjährige Trägerin des Friedensnobelpreises bekannt gegeben. Es ist die venezolanische Regimegegnerin María Corina Machado.
Das Nobelkomitee würdigt auch in diesem Jahr den Kampf gegen autoritäre Regime. Auszeichnungen für Staatenlenker, die Kriege befrieden, waren zuletzt selten.
Hans-Werner Sinn verlangt mit Blick auf Trumps Amerika und Putins Krieg einen dramatischen Schritt, den schon Helmut Kohl gehen wollte, aber nicht konnte. Und erklärt, was Friedrich Merz jetzt wirtschaftspolitisch vollbringen muss.
Die britische Demokratie ist uralt. Sie gilt als sagenhaft stabil und immun gegen irrationale Emotionen. Damit ist es nun vorbei.
Weil der amerikanische Präsident so offen den Nobelpreis fordert, rückt die Jury in Oslo ins Rampenlicht. Verleitet Trump sie zu einer Trotzreaktion?
Der Grundstein ist gelegt, in Leipzig entsteht ein Denkmal zur Friedlichen Revolution von 1989. Der Weg dahin war länger als erwartet. Wofür soll der Erinnerungsort stehen?
Bürgergeld-Ende, Aktivrente, neues Geld für Auto und Straße. Nur beim Verbrenner-Aus tut sich die Koalition noch schwer, einen Kompromiss zu finden.
Der Umweltökonom Manuel Linsenmeier kommt von Princeton nach Frankfurt, um die Anpassung an den Klimawandel zu erforschen. Sein Blick in die Zukunft ist erstaunlich zuversichtlich.
Für eine Regierungsmehrheit ist Wahlsieger Andrej Babiš auf einen Rechtsextremen angewiesen. Die Partei von Tomio Okamura will sich aber nicht mit nachrangigen Ministerien abspeisen lassen.
Rheinland-Pfalz erhält ein neues Landesmediengesetz. Es stellt sich der digitalen Gegenwart. Verlage dürfen Radiosender übernehmen, die Medienanstalt hat mehr Kompetenzen. Das finden Regierung und CDU-Opposition gut.
Sie jagen Regierungschefs aus dem Amt, protestieren gegen den Mangel an Chancen und gegen Nepotismus. Die Aufstände der Jugendlichen rund um die Welt tragen die gleichen Züge.
Südkoreas Präsident bringt heimische Konzerne mit amerikanischen Unternehmen zusammen. Das Land pumpt Milliarden Dollar in Rüstung. Das gefällt auch Donald Trump.
Die Geschichte Nord- und Südkoreas ist lang und blutig. Ausgerechnet der amerikanische Präsident könnte bei der erneuten Annäherung helfen.
Während Nachbarstaaten unter Putschisten und Gewalt leiden, bleibt der Senegal stabil und demokratisch. Unser Kolumnist weiß, warum.
Die ehemalige Waldorfschülerin Bettina Schuler hadert mit ihrer Schulzeit: Ein Gespräch über problematische Frauenbilder, das Erbe Rudolf Steiners – und Eltern, die eine Alternative zum maroden öffentlichen System suchen.
Die griechische Regierung verschärft systematisch ihre Migrationspolitik. Abgewiesenen Asylbewerben, die das Land nicht verlassen, drohen Haftstrafen. Woher kommt die neue Härte?
Wir sprechen mit unserer F.A.Z.-Korrespondentin Sofia Dreisbach in Washington und dem Historiker Manfred Berg über Shutdowns, Nationalgarden und geplante Ausnahmezustände.
Christian Kullmann, der Vorstandschef des Spezialchemiekonzerns Evonik, spricht über die Krise der Industrie, die Folgen von Regulierung für Hunderttausende Arbeitsplätze und Lösungen gegen die AfD.