Ein Grund zum Schämen
Der Verfassungsgerichtshof hält eine vollständige Wiederholung der Wahl in Berlin für nötig. Die Ampel hingegen will nur minimale Neuwahlen. Das ist allein politisch motiviert und schadet der Demokratie.
Der Verfassungsgerichtshof hält eine vollständige Wiederholung der Wahl in Berlin für nötig. Die Ampel hingegen will nur minimale Neuwahlen. Das ist allein politisch motiviert und schadet der Demokratie.
Beim MDR wird zwei Tage lang darüber diskutiert, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk zum Gemeinwohl beiträgt. Manchen Intendanten fällt dazu wenig ein.
In Iran bahnt sich eine Revolution an. Deutschland und die EU müssen den mutigen Demonstranten jetzt helfen – und den Wert eines neuen Atomabkommens hinterfragen. Ein Gastbeitrag.
Ohne Freiheit und Verantwortung, ohne Gemeinsinn und einen gewissen Glauben geht es nicht. Das erfahren auch jene, die abrupt alle Verbindungen zur Vergangenheit kappen wollen.
Natalie Pawlik ist die erste Frau, die als Beauftragte des Bundes das Amt für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten übernimmt. Ihre eigene Biografie sei die beste Vorbereitung dafür gewesen, sagt sie.
In Prag kommen 44 Staats- und Regierungschefs aus ganz Europa zum ersten Treffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft zusammen. Nur Belarus und Russland bekamen keine Einladung.
Was soll im Haus der Demokratie passieren, das neben der Paulskirche geplant ist? Im Oktober können Bürger ihre Ideen loswerden.
Gerade jetzt gibt es keinen Grund für Verhandlungen mit den Kriegstreibern. Der sächsische Nebenaußenminister sollte Putin und unsere Werte besser kennen.
Ein hochwertiger Datenschutz ist wichtiger denn je.
Eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks muss jetzt her, bevor es zu spät ist. Ideen gibt es genug, dabei sind vor allem die Gremien gefragt. Ein Gastbeitrag.
Scholz und Sánchez treffen sich zu Deutsch-Spanischen Regierungskonsultationen. Merz tourt durch Niedersachsen. Und: In Hamburg und Baden-Württemberg könnten einige Arztpraxen geschlossen bleiben.
Nach dem Tod einer jungen Frau in Iran reißen die Proteste nicht ab. In Frankfurt hat ein breites Bündnis zu einer Kundgebung aufgerufen, um Solidarität zu zeigen. Die Komikerin Enissa Amani sticht bei der Demonstration mit einer engagierten Rede heraus.
Zum Festival „Politik im freien Theater“ gehört ein Symposium, zu ihm ein Konzert: Zu hören ist, wie „Kosmopolitismus von unten klingt.
Die Bundestagswahl soll in 300 von knapp 2300 Berliner Stimmbezirken wiederholt werden. So schlägt es die Ampelkoalition vor.
In der Hauptstadt war es bei der Bundestagswahl zu zahlreichen Pannen gekommen. Jetzt will die Ampelkoalition die Abstimmung in etwa jedem achten Wahllokal wiederholen lassen. Der Union reicht das nicht.
Brasilien steht vor einer schicksalshaften Stichwahl. Was auf dem Spiel steht, zeigt die Dokumentarfilmerin Maria Ramos bei Arte. Es geht um nicht weniger als den Fortbestand der Demokratie.
Die Inflation von 1923 schuf Not und Elend und unterminierte das Vertrauen vieler Menschen in die Weimarer Republik. Auf FAZ.NET machen wir nun 100 Jahre alte Artikel aus der alten Frankfurter Zeitung zugänglich. Sie zeigen und analysieren, was damals geschah.
Eine Anzahl Essays werden aneinandergereiht. Darüber geht der Zusammenhang verloren. Was ist Großbritannien denn nun?
Utopien werden als Kompass und als Treiber für die Gestaltung der Demokratie gebraucht. Diese These war beim Festakt zum Tag der Deutschen Einheit zu hören.
Die Bundestagspräsidentin mahnt, über Reizthemen kontrovers zu diskutieren, dabei aber respektvoll zu bleiben. Sonst nehme die Demokratie Schaden.
Was tun, wenn sich die Bänke leeren? Die Botschaft außerhalb der Kirche zu verkünden ist eine Möglichkeit. Und dabei Neues auszuprobieren.
Sowohl Wladimir Putin als auch Recep Tayip Erdogan hatten sich in die Wahlen in Bosnien-Hercegovina eingemischt. Kritik gibt es einmal mehr auch am Verhalten des „Hohen Repräsentanten“ Christian Schmidt.
Die Ukraine will im „beschleunigten Verfahren“ in die NATO. Doch das Bündnis macht abermals deutlich, dass es nicht Kriegspartei werden will.
Deutschland ist nicht allein auf der Welt. Als Demokratie gehört es sogar zu einer Minderheit. Das setzt unseren politischen und wirtschaftlichen Wünschen Grenzen.
Am Tag der Deutschen Einheit wirbt Bärbel Bas für die Demokratie. Dabei wünscht sie sich „weniger Wut und mehr Respekt, weniger Rechthaberei und mehr Neugier“.
Unter dem Eindruck drohender Energienot schalten Kommunen das Licht ab. Das ist zu einfach gedacht, meint Helmut Bien, Vater des Lichtfestivals Luminale. Er warnt vor einem Widerstandsmodus der Menschen.
Zum ersten Mal seit 2019 besuchen deutsche Parlamentarier Taiwan. Peking ist verärgert. CDU-Politiker Willsch zeigt sich davon unbeeindruckt.
Die ARD hat zurzeit mit sich selbst zu tun. Der Intendant Tom Buhrow verliert aber zum Glück nicht aus dem Auge, was die EU macht. Die will nämlich die Presse beaufsichtigen. Das geht auch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk an.
Wie neue Führung in Theatern aussehen kann, zeigen in Hessen zwei Beispiele. Das Landestheater Marburg und nun auch der Frankfurter Mousonturm. Das Ergebnis sind doppelt durchdachte Entscheidungen.
Der Wirtschaftsminister lässt zwei Atomkraftwerke länger laufen. Was Deutschland wirklich braucht, ist eine unideologische Politik, die viel weiter geht.
Alle finden Zivilcourage wichtig. „Aber bei den Tests, die wir gemacht haben mit gestellten Diebstählen und Betrug, hat maximal ein Viertel irgendwie reagiert“, sagt Anna Baumert. Die Psychologin erforscht, warum das so ist.
Hundert Jahre nach Thomas Manns Rede „Von deutscher Republik“ sind seine damaligen Analysen wieder ganz aktuell – gerade im Blick auf die Herausforderung der Demokratie durch den Ukrainekrieg.
Bulgarien hält die vierten Parlamentswahlen innerhalb von 18 Monaten ab. Dabei geht es auch um eine Richtungsentscheidung.
Am Sonntag wird in Bosnien-Hercegovina gewählt. Dabei geht es um die Rolle des Hohen Repräsentanten, der das Land reformieren will: den früheren deutschen Minister Christian Schmidt. Und um den Einfluss Putins auf dem Balkan.
Gesundheitsminister Lauterbach spricht im F.A.S.-Interview über die Herbstwelle, seine Vergangenheit als Kampfsportler und die Frage, wann sich ein Risiko lohnt.