Guten Morgen!
Mehrjährige Haftstrafen für Klimakleber sind happig. Überhaupt ist die britische Regierung geneigt, lieber härter als weniger hart „durchzugreifen“. Aber die UN sollten bei ihrer Kritik die Kirche im Dorf lassen.
Die Idee eines neuen Gremiums, das im Streit zwischen EuGH und Verfassungsgerichten vermittelt, hat gerade wieder Konjunktur. Aber so lassen sich die Probleme nicht lösen.
100 Jahre nach Inflation und Währungsreform in Deutschland sprechen EZB-Präsidentin Christine Lagarde und Finanzminister Christian Lindner über Parallelen zwischen damals und heute: Kann das alles wieder passieren?
Die Idee eines neuen Gremiums, das zwischen EuGH und Verfassungsgerichten vermittelt, hat gerade wieder Konjunktur. Aber das wird nicht funktionieren.
Auch die Adressaten von Politik kommunizieren heute symbolisch: Zwei Forschergruppen aus Dresden und Berlin beraten darüber, was Polarisierung heißen soll.
Auf der Islamkonferenz in Berlin betont Nancy Faeser die Verantwortung der Muslime. Auch der frühere Bundespräsident Wulff sagt, es müsse allen klar sein, dass man nicht im Medina des siebten Jahrhunderts lebe.
Frankfurts Stärke liegt in einer sich gegenseitig respektierenden und befruchtenden Vielfalt. Doch wir müssen uns in diesen Tagen mehr denn je auf unsere gemeinsamen demokratischen Werte besinnen. Ein Gastbeitrag.
Die vom Bundesfinanzministerium entschiedene Ausweitung der Haushaltsperre findet Anklang im grün-geführten Wirtschaftsministerium. „Das ist in der jetzigen Situation richtig“, sagte dort eine Sprecherin.
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses der französischen Nationalversammlung sieht Deutschlands Initiative für ein Luftabwehrsystem skeptisch. Im Gespräch mit der F.A.Z. verlangt er eine globalere Sichtweise.
Was will, was soll die Europäische Union eigentlich sein? Vereinigte Staaten von Europa sind auf absehbare Zukunft wohl nicht zu erwarten.
Leicht könnte man meinen, in China gäbe es keine politischen Debatten. Dabei streiten liberale, neu-linke und neukonfuzianische Intellektuelle um die richtige Politik – und kritisieren dabei auch die Partei und ihre Führer.
77 Jahre war Rosalynn Carter mit ihrem Mann Jimmy verheiratet. Nun ist die Frau des früheren Präsidenten im Alter von 96 Jahren gestorben.
Im neuen Kabinett ist kein Platz mehr für die linksalternative Podemos-Partei – mit ihr muss auch Gleichstellungsministerin Montero gehen. Dennoch kann Podemos der Minderheitskoalition von Pedro Sánchez das Leben schwer machen.
Die Gebührenkommission KEF empfiehlt, dass der Rundfunkbeitrag 2025 um 58 Cent pro Monat steigt. Markus Kurze von der CDU in Sachsen-Anhalt sagt, was seine Fraktion davon hält: nichts.
Naher Osten +++ Migrationsgipfel +++ Energiepolitik +++ Nato Erweiterung
Josef Schlarmanns Buch „Die Magie vom Wohlstand“ ist eine wirtschaftshistorische Zeitreise vom Absolutismus bis heute. Eine Rezension.
2026 wird in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt. Mit ihrem neuen Landesvorsitzenden will die CDU dann wieder stärkste Partei werden – vor den Grünen.
Die Thüringer AfD will bei den Landtagswahlen mit Björn Höcke an der Spitze antreten. Ein Journalist wird Opfer eines Angriffs bei einer Veranstaltung der Partei.
Mit dem „aufhaltsamen Aufstieg des Rechtsextremismus“ hatte sich die Gesprächsreihe ein optimistisches Thema gesetzt. Doch sie zeigte vor allem, wie wenig Deutschland auf einen rechten Durchmarsch vorbereitet ist.
Der neue Präsident in Liberia heißt Joseph Boakai. In dem kleinen westafrikanischen Land ist ein friedlicher Machtwechsel nach einer geordneten Wahl gelungen.
Im Rennen um die Expo 2030 wirbt Italien mit Offenheit, Kultur und Geschichte – doch Saudi-Arabien hat die tieferen Taschen. Es tobt ein Kampf der Geopolitik und der Kulturen. Und für wen stimmt Berlin?
Die Bundeszentrale für politische Bildung hat die Tagung „We still need to talk“ zur Erinnerungskultur abgesagt. Wie genau kam es dazu? Eine Rekonstruktion der Ereignisse.
Ethik-Debatten und die Einbindung der Öffentlichkeit werden immer wichtigerer Bestandteil von Forschungsprojekten. Doch beides darf kein Selbstzweck bleiben.
Vor der Wahl in zehn Tagen dreht sich in den Niederlanden alles um Pieter Omtzigt von der Partei Neuer Gesellschaftsvertrag. Auch, weil er nicht sagt, was er im Fall eines Sieges täte.
Nach den Parteiaustritten von Sahra Wagenknecht und ihren Anhängern will die Linke auf ihrem Europaparteitag ein Zeichen des Zusammenhalts senden. Ein neues Parteilogo soll dabei helfen.
Die Wahl in Liberia ist recht friedlich und geordnet verlaufen. Damit sticht das kleine Land in der Region hervor. Dem Präsidenten George Weah, einem früheren Fußballstar, droht der Verlust der Macht.
Nicola Leibinger-Kammüller ist eine der bekanntesten Unternehmerinnen des Landes. Ihr Maschinenbauer Trumpf wird dieses Jahr 100 Jahre alt. Sie sagt, warum der Wohlstand gefährdet ist – und sie mehr Steuern zahlen könnte.
Dem nahe der Frankfurter Paulskirche zu errichtenden Haus der Demokratie fehlt noch ein konkretes inhaltliches Konzept, meint Bettina Wiesmann, die Vorsitzende des Bürgervereins Demokratieort Paulskirche.
Bundeswehr +++ Höcke +++ Chemnitz +++ Sarotte +++ Boris Rhein +++ UKW
Alexej Nawalnyj ist mit dem Fernsehpreis Bambi ausgezeichnet worden. Der inhaftierte Kremlkritiker bekommt den Preis für seinen Kampf für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte.
Die ersten Maßnahmen Robert Ficos ergeben ein zwiespältiges Bild. Waffenlieferungen an die Ukraine werden gestoppt, aber Käufe gestattet. Im Inneren werden Journalisten und Korruptionsermittler ins Visier genommen.
Aus aussichtsloser Lage kämpft sich Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez ein weiteres Mal zurück an die Macht. Doch der Preis dafür ist hoch.
Eben noch hat Bundeswirtschaftsminister Habeck die Macht der Judikative aus Karlsruhe am eigenen Leib zu spüren bekommen, da steht er kurz darauf in einem Berliner Kino und schwärmt von einer alternativen Kontrollinstanz.
ARD und ZDF sollen sich verschlanken. Tun sie das? Ist zu verhindern, dass der Rundfunkbeitrag bald wieder steigt? Wir fragen Rudi Hoogvliet (Grüne), Medienstaatssekretär in Baden-Württemberg.
Eine Woche vor der Bundesdelegiertenkonferenz regt sich an der Grünen-Basis Unmut. Auf den Bundesvorstand kommt ein Balanceakt zu.