Wenn das Lieblingsbuch aus der Mode kommt
Manche Lieblingsbücher kommen aus der Mode. Zu ihnen zählt „Benzinstation“ von Sinclair Lewis. Dabei hat die romantische Komödie aus dem Jahr 1919 uns noch immer etwas zu sagen.
Manche Lieblingsbücher kommen aus der Mode. Zu ihnen zählt „Benzinstation“ von Sinclair Lewis. Dabei hat die romantische Komödie aus dem Jahr 1919 uns noch immer etwas zu sagen.
Die USA sehen China seit Jahren als Gefahr für die nationale Sicherheit. Aber jetzt scheint Trump immer mehr die Handelsinteressen in den Vordergrund zu stellen.
Die Parlamentswahlen am 8. Februar könnten einen demokratischen Regierungswechsel bescheren. Das klingt vielversprechend für Investoren, aber viele wirtschaftliche Probleme werden bleiben.
Der Süden Ostasiens zählt mehr als 700 Millionen Menschen und eine wachsende Wirtschaftskraft. Doch die Länder des Staatenbunds bremsen sich gegenseitig aus.
Staaten wie Russland, China, die Türkei und Iran verfolgen Kritiker längst auch jenseits ihrer Grenzen. Dabei nutzen sie gezielt die Offenheit liberaler Demokratien aus.
Europäer und Inder haben den Freihandel beschlossen. Auf lange Sicht wird das China schmerzen. Doch ist aus Peking im Vergleich zum Getöse aus Washington auf der Weltbühne wenig zu hören. Denn das Land braucht die Märkte der Demokratien, um seine Wirtschaft zu stabilisieren.
Wieder einmal fiel der Staatsgerichtshof einer CDU-geführten Landesregierung in den Arm. Es bleibt beim alten Zuteilungsverfahren für die Sitze in den Kommunalparlamenten.
Frankfurt verzeichnet weiteren Zuwachs bei den Schwimmbadbesuchen und leitet daraus Überlegungen zu den Aufgaben der Politik ab. Kommunen müssten über solche Einrichtungen Vertrauen schaffen.
Das Urteil des hessischen Staatsgerichtshofs zum kommunalen Wahlrecht ist eine schlechte Nachricht für die Mehrheit der ehrenamtlichen Mandatsträger. Und es lässt Fragen offen.
Der neue Geschichtspodcast von F.A.Z. und KAS zeigt, dass auch aktuelle Debatten eine Vergangenheit haben.
Arafat Abou-Chaker muss rund zwei Millionen Euro an den Rapper Bushido zahlen. In Folge 374 analysieren wir das Urteil des Kammergerichts Berlin.
Der hessische Staatsgerichtshof hat die vorgesehene Berechnung der Sitze am 15. März wegen der dadurch bewirkten Verzerrung des Ergebnisses für nichtig erklärt.
40 Jahre hat Luitgard Richter-Eisenberg als Lehrerin gearbeitet. Sie sagt: Heute neigten Eltern dazu, die Schuld bei der Schule zu suchen, wenn etwas nicht laufe – nicht bei den Kindern. Und trotzdem gebe es Fehler im System.
Das ostdeutsche Bundesland steht kurz vor dem Wechsel in der Staatskanzlei vor großen Herausforderungen. Nicht nur die Abhängigkeit von der Chemieindustrie wird zum Problem.
Der Rückzieher des Präsidenten in Minneapolis zeigt, dass seine autoritäre Politik durchaus Grenzen hat. Die öffentliche Debatte bleibt ein Korrektiv, ebenso wie Wahlen.
Staatliche Gewalt erfordert eine unabhängige Kontrolle. Hier zeigt sich der Charakter eines Regimes.
War ausländische Wahlunterdrückung über Facebook entscheidend für Trumps Wahlsieg 2016? Eine neue Studie zieht diese Verbindung – doch Experten zweifeln an den Ergebnissen.
Bodo Ramelow und der Zeithistoriker Ilko-Sascha Kowalczuk bieten ungewohnte deutsch-deutsche Perspektiven.
Nach einer überregional tätigen Konzertagentur kehrt auch die Lebenshilfe Gießen der Messe den Rücken. Anlass ist nicht nur die Vermietung der Hessenhallen an die AfD-Jugend.
Der Psychologe Leon Windscheid ist als Podcaster und Fernsehmoderator bekannt. In Offenbach probiert er nun etwas Neues: Vor Schülern spricht er mit der Holocaustüberlebenden Eva Szepesi über ihr Schicksal.
Das lang verhandelte Freihandelsabkommen zwischen der EU und Indien soll stehen. Am Dienstag sollen in Neu Delhi die Zollsenkungen verkündet werden. Die helfen auch der deutschen Industrie – zumindest ein wenig.
Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, überlässt seinem Wirtschaftsminister das Feld, um die Wahl zu retten. Geht dieses Manöver nach hinten los?
Ortsbeiräte sind die Basis der Demokratie. Aber sie werden gerade in einer Großstadt wie Frankfurt oft von der Stadtpolitik übergangen. Vor der Kommunalwahl im März fordern die Gremien mehr Respekt ein.
Freiguthaben für Jugendliche in Bremen, Bäumepflanzen in Berlin: Hessen nimmt Schulden auf, um in den Finanzausgleich zu zahlen. Ministerpräsident Rhein will eine Reform.
Hessens Innenminister Roman Poseck will den Druck auf Verfassungsfeinde der islamistischen Extremistenszene hoch halten und setzt zugleich auf Präventionsangebote.
Die Grünen stimmen im Europaparlament mit der AfD gegen das Mercosur-Abkommen. Das ist eine Zäsur. Dem ZDF ist das nicht der Rede wert.
In der Frankfurter Dreikönigskirche setzt sich der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank mit den Formen der Erinnerung auseinander. Erinnerung könne auch als falsche Rechtfertigung dienen.
Das Land Hessen prüft, ob es sich vom Haus Hessen Immobilien im Wert von 450 Millionen Euro schenken lassen will. Es handelt sich um Kulturgüter höchsten Ranges, aber es gibt Folgekosten.
Nach den tödlichen Schüssen durch ICE-Beamte in Minneapolis kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Das Heimatschutzministerium spricht bei dem Vorfall von „Schüssen zur Verteidigung“. Videos legen einen anderen Hergang nahe.
Wer nimmt die Perspektive der Kinder und Jugendlichen ein, wenn über die Krise der Bildung gesprochen wird? Eine Rede über Lebenschancenverteilung, die nur gehalten werden konnte, weil es staatliche Schulen gibt.
Europa will sich von den Vereinigten Staaten weniger abhängig machen, aber die Grünen im Europaparlament ziehen nicht mit. Sie spielen damit dem Populismus in die Hände.
Jahrelang saß Ko Ko Gyi im Gefängnis. Trotzdem hält er es für unvermeidlich, mit dem Militärregime zusammenzuarbeiten. Sein pragmatischer Kurs empört ehemalige Mitstreiter.
Seit seiner Parteitagsschlappe fragen Beobachter, wie fest Söder noch im Sattel sitzt. Er selbst gibt sich kurz seriös. Doch schnell findet er wieder in die Spur.
In Los Angeles lebt die größte persische Exilgemeinde der Welt. Sie hofft auf einen Sturz des Regimes in Iran. Doch was folgen soll, darauf kann sie sich nicht einigen.
25 Jahre wurde verhandelt, jetzt entsteht bald die größte Freihandelszone der Welt zwischen EU und vier südamerikanischen Staaten. Das soll US- Machtspiele und Chinas Aufstieg durchkreuzen. Wir fragen: Wie wandelt sich so Europas Rolle in der Welt?
Die Bevölkerung vertraut den Gerichten. Doch wie die Justiz wirklich arbeitet, ist kaum bekannt. Klaus Rennert bietet mit der Sachkunde eines langjährigen Berufsrichters einen erfrischenden Einblick in den Justizalltag.