Leserbriefe vom 15. Oktober 2024
DDR-Gewichtheber Jürgen Ciezki +++ Gastbeitrag von Gil Murciano +++ Affäre Stark-Watzinger +++ Genitiv-S mit Apostroph +++ Kürzung bei Bundeskulturfonds
DDR-Gewichtheber Jürgen Ciezki +++ Gastbeitrag von Gil Murciano +++ Affäre Stark-Watzinger +++ Genitiv-S mit Apostroph +++ Kürzung bei Bundeskulturfonds
1974 ist am früheren DDR-Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße ein Mann erschossen worden. Am Montag wurde ein früherer Stasi-Mitarbeiter für die Tat verurteilt: Der 80 Jahre alte Mann muss zehn Jahre in Haft.
Zentrales, geheimes Doping mit Hilfe der Staatsmacht da, pragmatisch-private Manipulationen dort – und nach 1990 wachsen die Dopingmentalitäten von DDR und BRD auch noch zusammen. Eine Rekonstruktion.
In der neuen Folge seines „Teletexts“ schaut Jochen Schmidt spätnachts eine Doku über den „Runden Tisch“ in der Spätphase der DDR ‒ und erinnert sich daran, wie er 35 Jahre lang die gleichen Bilder im Fernsehen sah.
35 Jahre nach der friedlichen Revolution in der DDR geht es in Leipzig wieder um die Freiheit: in Deutschland, in Belarus und in der Ukraine. Daran erinnert auch Bundeskanzler Olaf Scholz.
Entführt, Waisenkind, Weltmeister, Doping-Opfer: Erst 56 Jahre nach der Hinrichtung seiner Eltern erfährt Spitzensportler Jürgen Ciezki, was geschehen ist und was die DDR mit ihm gemacht hat.
Hinterrücks wurde 1974 ein Mann am DDR-Grenzübergang Bahnhof Friedrichstraße erschossen. Erst 50 Jahre später kommt es zum Prozess gegen einen Ex-Stasi-Mitarbeiter. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm heimtückischen Mord vor.
Im Berliner Jahnsportpark soll ein Vorzeigeprojekt für 200 Millionen Euro entstehen. Doch gegen den Abriss des altehrwürdigen Stadions, das auch für ein Stück DDR-Geschichte steht, gibt es Widerstand.
Zehntausende Nutzer folgen Olivia Schneider, weil sie den Blick der 28-Jährigen auf Ostdeutschland feiern. Die Influencerin will den Blick auf ihre Heimat verändern. Denn sie sagt: „Viele ostdeutsche Dinge sind oft noch sehr negativ besetzt.“
Südkoreas Wiedervereinigungsminister Kim Yung-ho sieht einen Wandel in der nordkoreanischen Gesellschaft. Im F.A.Z.-Interview warnt er vor Russlands Zusammenarbeit mit Nordkorea und lobt die USA.
Sie macht Stücke über die DDR, über die Familie Rothschild und die Schauspielerin Marianne Hoppe. Sie stellt unbequeme Fragen und sie unterhält auch noch: die Frankfurter Regisseurin Carolin Millner.
Sie nennen sich „Millennials mit DDR-Hintergrund“: In dem sehr anregenden Band „Ostflimmern“ nehmen sie eine Positionsbestimmung vor, die in verschiedenen literarischen Formen um Philipp Baumgartens Fotos kreist.
1964 beginnen Fluchthelfer unter einer Bäckerei in West-Berlin einen Tunnel zu graben: 57 Menschen eröffnen sie den Weg aus der DDR in die Freiheit des Westens. Einer davon war Klaus-Michael von Keussler.
Katarina Witt wurde für die DDR Olympiasiegerin im Eiskunstlauf. Im Interivew spricht sie nun über ihren ersten Auftritt in einer gesamtdeutschen Mannschaft – und über die Lage des Landes.
Mehr als 17.000 Mosambikaner arbeiteten zwischen 1979 und 1990 in der DDR, ohne den ihnen zustehenden Lohn zu erhalten. Ein neuer Appell an den Bundestag dringt auf ihre Entschädigung.
Zwischen Verbot und Duldung, Anpassung und Protest: Beim Festival „Störenfriede“ wird in der Deutschen Nationalbibliothek Leipzig über die subversive Kraft des DDR-Jazz diskutiert.
Abzug der Russen +++ Podcast Serie „Schaut auf diese Stadt“ +++ Currywurst
Wenn Helmut Kohls Prophezeiung „blühender Landschaften“ je eingetroffen ist, dann auf dem Feld der wissenschaftlichen Bibliotheken der vormaligen DDR. Von deren Transformationsprozess nach 1989 hat sogar das gesamte Bibliothekssystem in Deutschland profitiert.
In Brandenburg gibt es rund 3000 Seen. Unser Autor ist schon lange dem Zauber des Stechlin-Sees verfallen. Ein Ausflug zu Pilzen, Himbeeren, Bratwurst am Strandkiosk – und in eine vergangene Zeit.
Das hätte man von ihm nicht erwartet: Über die ästhetische Faszination, die Bertolt Brecht für den nationalsozialistisch belasteten Komponisten Carl Orff hegte.
Revision im Fall Stutthof +++ 85 Jahre Hitler-Stalin-Pakt: Woher die ostdeutsche Russlandliebe rührt
30 Jahre Truppenabzug +++ Reaktionen auf den Leserbrief von Cornelia Schmalz-Jacobsen +++ Merkels Flüchtlingspolitik
Ein leidenschaftliches Plädoyer gegen „ostdeutschtümelnde“ Nostalgiker und die nicht enden wollenden Opfernarrative in der ehemaligen DDR.
Der Trabant mobilisierte jahrzehntelang die DDR. Nach dem Fall der Mauer verschwand auch der Trabi langsam. Dabei stand der Nachfolger bereits fest.
Kurzfristige Maßnahmen ersetzen keine langfristige Reform des Asylrechts. Die Grundidee der Flüchtlingskonvention muss unter den Bedingungen der Globalisierung neu vermessen werden. Ein Gastbeitrag.
In der historischen KiKa-Animationsserie „Im Labyrinth der Lügen“ weiß ein zwölfjähriger Junge in der DDR nicht mehr, wem er trauen kann. Das ist zwar etwas steif animiert, aber unbedingt sehenswert.
Die Partei von Sahra Wagenknecht will sich die Tradition der DDR-Bürgerrechtsbewegung erschleichen. Ein Forum zur Friedlichen Revolution könnte der missbräuchlichen Geschichtsdeutung entgegenwirken. Ein Gastbeitrag.
Beide Bundesländer sind stolze Freistaaten, sie sind erstaunlich grün und beide von Schrumpfung und Alterung geplagt. Auch ihre Dialekte unterscheiden sich weniger, als Sachsen und Thüringer selbst glauben.
Beide Bundesländer mögen deftiges Essen, sie sind erstaunlich grün und von Schrumpfung und Alterung geplagt. Aber es gibt auch Unterschiede – ein Überblick in acht Kapiteln.
DDR-Symbole und Ost-Slogans: War der Wahlkampf in Thüringen und Sachsen vom Gegensatz zum Westen geprägt? Auf das Label Ostdeutschland hat vor allem eine Partei gesetzt.
In Thüringen kommen die AfD von Höcke und das BSW von Wagenknecht in Umfragen auf die Hälfte der Stimmen. Beide Politiker sehen die Abstimmung dort als eine, die weit über das kleine Bundesland hinausreicht.
Wildwest in Sachsen: Wer sich nicht unterordnet, hat hier nichts zu suchen. Und wer weggeht, ist ein Verräter.
Bei einer BSW-Veranstaltung in ihrer Heimatstadt Jena spricht Sahra Wagenknecht, als könne Thüringen allein gegen weitere Waffenlieferungen entscheiden. Während in Putins Luftangriffen Menschen sterben, schwadroniert sie vom Frieden.
In den Achtzigern schmückte sich die DDR mit Franziska Pietsch, dem Wunderkind an der Geige. Doch dann blieb der Vater im Westen, und die Tochter wurde kaltgestellt. Eine deutsch-deutsche Geschichte, die bis heute nachwirkt.
In Ostdeutschland sind mehr Menschen als im Westen bereit, Populisten zu wählen. Was hat das mit der DDR zu tun?
Die Jazzwerkstatt Peitz, in der DDR als Woodstock am Karpfenteich bekannt und dann verboten, blüht unter Marie Blobels Leitung neu auf. Da wird auch schon mal der Klassiker „A Night In Tunesia“ zu „An Evening In Peitz“.