„Irgendwann ist alles vorbei, wa?“
Was hält schon ein Leben lang? Tupperware hat Insolvenz angemeldet und ein Ende der legendären Partys verfügt. In Brandenburg wird ein letztes Mal gefeiert.
Was hält schon ein Leben lang? Tupperware hat Insolvenz angemeldet und ein Ende der legendären Partys verfügt. In Brandenburg wird ein letztes Mal gefeiert.
Im Wahlkampf 2025 waren die Jahre des Wirtschaftswunders das Maß vieler Dinge: immerwährendes Wachstum, klare Verhältnisse und am Ende auch ein bisschen Revolte. Die Wonnen des Gestern sind heute so verführerisch wie nie.
Von Fußballklub Union Berlin zu Sahra Wagenknecht: Warum Oliver Ruhnert für das BSW in den Bundestag möchte. Und wie weit man als Außenseiter gehen kann.
Die Volkskammer der DDR war das oberste Verfassungsorgan – das vier Jahrzehnte nichts zu entscheiden hatte. Erst die 10. Volkskammer nahm sich ein Vorbild am Deutschen Bundestag – um nach wenigen Monaten zu verschwinden.
Jörg Meyer arbeitete seit 1972 als Spion für den ostdeutschen Geheimdienst in Kopenhagen. Nebenher spielte er eine wichtige Rolle im kulturellen Austausch zwischen Dänemark und der DDR.
Thomas Großbölting ist das Todesopfer des Hamburger ICE-Unglücks. Der Direktor der Hamburger Forschungsstelle für Zeitgeschichte prägte die Aufarbeitung kirchlicher Gewalt.
Während die Bomben auf Dresden fielen, machten die Nazis daraus schon Propaganda. Auch die SED wollte profitieren. Heute kämpfen Dresdner für ein ehrliches Gedenken. Besuch in einer ideologisch umkämpften Stadt.
Vor 80 Jahren flogen alliierte Bomber schwere Luftangriffe auf Dresden. Der Mythos von deren Einzigartigkeit wurde von Anfang an propagandistisch genutzt, sagt der Historiker Matthias Neutzner.
Die Kunst der untergegangenen DDR musste sich immer wieder neu gegen den politischen Druck des Regimes behaupten. Daraus entstand ihre einzigartige Qualität. Das zeigt eine Ausstellung in Potsdam.
Vor 75 Jahren wurde die Stasi gegründet. Unser Autor saß als Opfer des DDR-Geheimdienstes einst mehrere Monate in Haft. Heute fragt er sich: Wie blicken frühere Stasi-Mitarbeiter zurück? Ein Treffen mit einem ehemaligen Major.
Die Autos der ehemaligen DDR hatten keinen guten Ruf. Aber in den Nachkriegsjahrzehnten fanden viele auch im Westen Käufer – sogar in den USA
Der Bundestag hat einen Entschließungsantrag zur Anerkennung von „Geschädigten des staatlich organisierten Dopingsystems der ehemaligen DDR“ verabschiedet. Dürfen Dopingopfer auf eine Entschädigungsregelung hoffen?
Straßenbahnen und Fußgänger könnten wieder Priorität haben: In Dresden nimmt die Debatte um die Rekonstruktion der Carolabrücke Fahrt auf. Der Idee könnte in die Karten spielen, dass sie heutigen verkehrspolitischen Ideen entspricht.
Cimabue im Louvre, gerettete Spitzenstücke europäischer Malerei aus Odessa und William Turner in Erfurt: Das gibt es im Februar in den europäischen Museen zu sehen. Der kuratierte Ausstellungskalender des F.A.Z.-Feuilletons.
Emil Steinberger ist der Lieblings-Schweizer der Deutschen. Dabei sollte der 92 Jahre alte Komiker einst Postbeamter werden. Ein Gespräch über deutsche Schwächen, Schweizer Minderwertigkeitskomplexe und Auftritte in der DDR.
Vor achtzig Jahren wurde der Widerstandskämpfer Helmuth James von Moltke in Berlin hingerichtet. Wie sein Sohn Helmuth Caspar von Moltke mit der Geschichte des Vaters lebt, zeigt sich bei einer Reise nach Kreisau, an den früheren Familiensitz.
Die Novellierung eines Gesetzes zum Wohl von Opfern des DDR-Unrechts ist ein Fortschritt. Doch die Entscheidung über die Opfer des Zwangsdoping-Systems wird wieder vertagt. Bis sich niemand mehr wehren kann?
Die Utopie einer befreiten Gesellschaft verband die Kritische Theorie mit dem DDR-Sozialismus. Beide wollten das marxistische Projekt fortführen. In der Praxis aber hatten sie sich wenig zu sagen – warum?
Vor achtzig Jahren, im Januar 1945, ergriffen Millionen Deutsche in Ostpreußen, Pommern und Schlesien die Flucht vor der heranrückenden Roten Armee. Viele weitere sollten in den kommenden Jahren das Schicksal von Flucht und Vertreibung teilen. Im Westen willkommen waren sie kaum – am wenigsten in dessen sowjetisch kontrolliertem Osten.
Weil Teil eins gut ankam, mutet uns das ZDF die Fortsetzung zu: Im Mehrteiler „Der Palast 2“ geht es um den Friedrichstadtpalast nach der Wende. Erzählt wird das schmonzettenhaft als Unterhaltung zum Einlullen.
Der Schriftsteller Uwe Johnson verfasste 1964 für den „Tagesspiegel“ eine Kolumne über das DDR-Fernsehen: ein Experiment auch mit der eigenen geteilten Identität.
Der Schauspieler Ralph Herforth steht nicht nur vor der Kamera, sondern vermittelt als Makler auch Gutshäuser, Villen, Datschen und Bauwagen. Damit verdient er mittlerweile mehr als mit der Schauspielerei.
Mister Scrooge, Christian Lindner und meine Jugend zu Wendezeiten: Die bürgerlichen Weihnachtsbräuche als Kapitalismusgeschichte.
Christa Wolfs Erzählung „Kassandra“ macht Mut zur Haltung: Auftaktfolge unserer Serie „Pflichtlektüre für Demokraten“, mit der wir Literatur vorstellen, die uns vor der Wahl helfen kann.
Der Sportausschuss verzichtet auf ein Signal an die Dopingopfer der DDR. Damit endet die letzte Sitzung vor dem Jahreswechsel sinnbildlich für drei Jahre unter Frank Ullrich.
Rund um den Globus versetzen Herrnhuter Sterne Menschen in weihnachtliche Stimmung. Firmenchefin Katja Ruppert über die Anfänge der Bastelei, schwere Zeiten im Sozialismus und warum der Stern mehr ist als nur Deko.
Menschen, die die DDR bewusst erlebt haben, verspüren oft ein Fremdheitsgefühl, wenn über sie berichtet wird. Unser Autor – selbst in der Oberlausitz geboren – sieht dafür viele Ursachen.
In der DDR wuchsen viele Kinder in Wochenkrippen auf, getrennt von ihren Eltern, um Frauen die Erwerbsarbeit zu ermöglichen. Was lässt sich heute für Gesamtdeutschland daraus lernen?
Den ersten Flop sprang nicht etwa Dick Fosbury, sondern ein Leichtathlet aus der DDR. Roland Fink hätte Ruhm und Ehre erreichen können – doch es kam anders.
1989 waren es nicht die Eliten auf beiden Seiten, es waren die Massen der friedlichen Revolution, die „Volk“ und „Nation“ unerwartet zur politischen Gestaltungskraft machten. Bis heute ist die Faszination dieser Ideen ungebrochen. Aber die unterschiedlichen Vorstellungen von Politik und Demokratie in Ost und West wiegen schwer.
Was meinte Angela Merkel wirklich, als sie Israels Sicherheit zur deutschen Staatsräson erklärte? Eine Konferenz am Dubnow-Institut klärt über die Geschichte eines Missverständnisses auf.
Ähnlich wie im letzten Jahrzehnt der DDR-Wirtschaft öffnet sich derzeit eine Schere zwischen steigenden Staatsausgaben und sinkender wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit. Ein Blick zurück – in die Zukunft?
Die junge Angela Merkel bewunderte Oppositionelle, entschied sich selbst aber für Umsicht und Zurückhaltung. Das machte sie nach 1990 so erfolgreich – und ließ sie an ihrer größten Herausforderung scheitern.
Barack Obama redet mit Angela Merkel in Washington über ihre Memoiren. Es geht um den schwierigen Start der beiden, um die Finanz- und Flüchtlingskrise und um die DDR. Zwei Namen erwähnen sie an dem ganzen Abend nicht.
Angela Merkel wurde als Ostdeutsche immer wieder belehrt, herablassend behandelt und für inkompetent erklärt. Darüber ist sie bis heute enttäuscht.
Vor einem Jahr kochte die Erregung hoch, als der Schriftsteller Ingo Schulze Kollegin Charlotte Gneuß kritisierte, in ihrem Roman „Gittersee“ die DDR-Wirklichkeit nicht zutreffend beschrieben zu haben. Jetzt söhnen sie sich aus, zumindest indirekt schriftlich.