Warten auf Mister Q
Im Bundestag gibt es alte Gesichter, neue Gesichter, Anwaltsgesichter, Einwanderergesichter und sogar das Gesicht eines fiktiven Abgeordneten. Nur einen Abgeordneten mit Nachnamen auf Q gab es noch nie.
Im Bundestag gibt es alte Gesichter, neue Gesichter, Anwaltsgesichter, Einwanderergesichter und sogar das Gesicht eines fiktiven Abgeordneten. Nur einen Abgeordneten mit Nachnamen auf Q gab es noch nie.
OFFENBACH. Den einfachen Weg ist Rico Schmitt nie gegangen. 1989 musste der ehemalige Jugendnationalspieler der DDR seine höherklassige Fußballkarriere früh ...
Ostdeutsche Schüler schneiden in Mathe und Naturwissenschaften besser ab, zeigt der jüngste Schulleistungsvergleich. Spitzenreiter ist Sachsen. Im Interview erklärt Kultusministerin Brunhild Kurth, was dort anders läuft.
BERLIN, 7. Oktober. Auch 23 Jahre nach dem Ende der DDR ist die Linkspartei fast zu jedem beliebigen Zeitpunkt mit bisher verheimlichten Stasi-Verstrickungen ...
Brasilien ist Gastland der Buchmesse: Wie magisch darf Realismus sein, und wann stellt sich das Land seiner Vergangenheit? Ein Interview über das Verhältnis von Literatur, postkolonialer Identität und und Diktatur.
Der ehemalige Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, der die Gesinnungsschnüffelei der DDR im Detail kennenlernte, sieht die freiwillige Offenbarung junger Menschen im Internet skeptisch.
Das Ulbricht-Regime fühlte sich als Gegenentwurf zum Adenauer-Staat und pflegte die Lebenslüge: Immer nur die anderen waren Nazis.
Trainer verabreichten ein Doping-Mittel und behaupteten, es handele sich um Vitamine. Das Sozialgericht Berlin sieht darin einen „vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriff“.
as. ASCHAFFENBURG. Frank Brabant ist vor 50 Jahren durch Zufall zum Kunstsammler geworden. Der damalige Versicherungsangestellte, der 1958 die DDR verlassen ...
Zum Artikel „Zurückkaufen, was einem einst gehörte“ von Philip Plickert (F.A.Z.-Wirtschaftsteil vom 12. August): Der Untertitel „Kommunistische Enteignungen“ ...
Ein neues Geschäftsmodell setzt auf die Verbindung sozialistischer und kapitalistischer Elemente, um den Kunden zum Geld ausgeben zu bewegen. Das Private wird zum Glücksspiel des Geschäftlichen.
Bundestagswahlen sind für die Linkspartei seit einigen Jahren zuverlässige Erfolgserlebnisse. Ihre Ziele hat sie diesmal verfehlt – trotzdem ist die Partei hochzufrieden mit sich und ihren Wählern.
Ein Pakt mit dem Teufel ist selten ein gutes Geschäft. Denis Dercourts „Zum Geburtstag“ spielt mit dem Thema. Zwei Menschen sind dem Regisseur dafür nicht genug. Sein Film will zu viel.
Ein mächtiges Instrument und seine Tücken: Experten und Aktivisten aus fünfunddreißig Ländern haben in Berlin über das Recht aller Bürger diskutiert, behördliche Informationen zu erhalten.
Das mecklenburgische Schwerin ist die kleinste Landeshauptstadt Deutschlands und seit seiner Gründung vor allem ein Ort für Zugezogene.
Angela Merkel liebt das Spiel mit Andeutungen. Festlegungen könnten schädlich sein. So hält sie es auch im Bundestagswahlkampf. Ein Risiko muss sie ohnehin nicht eingehen.
Krach in Düsseldorf: Die Kunsthalle zeigt eine Ausstellung, in der es nicht um die Werke als solche geht - sondern um die Frage, wie man Künstlerkarrieren inszeniert.
Viele Menschen! Schöne Häuser! Die junge Frau, die imTelegrammstil in ihr Handy schreit, steht auf der Seebrücke. Jeder Weg durch Binz führt unweigerlich ...
Ob es etwas geändert hätte an der Qualität der zweiten Staffel von „Weissensee“, wenn sie nicht am heutigen Dienstag um Viertel nach acht im Ersten begonnen
Fast ein Fünftel aller Immobilien im Berliner Stadtkern waren Anfang des 20. Jahrhunderts jüdisches Eigentum. In Berlin entlarvt nun die Ausstellung „Geraubte Mitte“ die völlige Geschichtsvergessenheit aktueller Baupläne.
Hundert Jahre nach dem „Untergang des Abendlandes“ ist die Rede vom Niedergang des Westens wieder wohlfeil. Dabei gibt es kein aussichtsreiches Gesellschaftsmodell jenseits des westlichen. Doch gerade das gibt Anlass zur Sorge.
Commons sind Gemeingüter, sie existieren vor allem in der Theorie. Im Sozialismus wurde diese Idee Realität, doch mit dem Sieg des Kapitalismus begrub man sie. Zeit, wieder neu darüber nachzudenken.
Der Schriftsteller Erich Loest ist tot. Er gehörte zu einer Generation, der kaum ein Irrsinn erspart blieb. Er blieb widerstandskräftig und schuf ein Werk, in dem die Deutschen sich erkennen können.
„Zwei Leben“ ist der deutsche Kandidat für den Auslands-Oscar. Schauplatz der Tragödie der Lebensborn-Kinder sind die DDR und Norwegen. Georg Maas hat sie verfilmt.
Jörg Hartmann spielt den Unsympathen in der neuen Staffel von „Weissensee“. Die Rolle des perfiden Falk Kupfer war für ihn der Durchbruch. Auf einen Schlag wurde aus einem Theaterschauspieler, den keiner kannte, ein Fernsehgesicht der ersten Liga. Und wie ist er so privat?
Die literarische Stimme Leipzigs ist verstummt. Am gestrigen Donnerstag hat sich Erich Loest im Alter von 87 Jahren das Leben genommen.
Er gehörte zu den bedeutendsten Autoren Ostdeutschlands: Erich Loest prägte den Literatur-Betrieb der DDR wie wenige andere. Jetzt ist der Leipziger mit 87 Jahren gestorben.
Viel aufzuklären haben die vier auf dem Podium in einem kleinen Saal der Deutschen Gesellschaft in Berlin-Mitte nicht. Das Ereignis, das sie hier ...
Clärchens Ballhaus feiert diese Woche 100. Geburtstag. Günter Schmidtke ist seit 46 Jahren dabei. Als Garderobier hat er die DDR überlebt, Gäste getröstet und Schläge verteilt.
Angela Merkel wird vier weitere Jahre regieren. Wer ist diese Dame und wohin verwaltet sie uns?
Jetzt schlägt die Stunde von Chemikern und Waffeninspekteuren. Drei Labore prüfen die Proben des vermuteten Sarin-Angriffs in Damaskus. Eines davon ist in Deutschland.
GENF, 5. SeptemberSeit seinem Auftritt in Oradour ist Joachim Gauck auch in Frankreich eine bekannte Figur. „Le Monde“ porträtierte den „guten Pastor der ...
Nicht die Heiligenattribute wandelten sich, wohl aber die politischen Ziele, die sie zu beglaubigen hatten. Derselbe Ernst Thälmann stand in der frühen DDR für den schroffen Weltrevolutionär - wie in der späten DDR für den ruhigen Repräsentanten eines klassenübergreifenden Fortschrittbündnisses
Sie duzten und sie zankten sich. Auf diese simple Kurzformel könnte man die Beziehungen zwischen den 1954 gegründeten Kurzfilmtagen in Oberhausen (“Weg zur ...
Zu DDR-Zeiten prangten sie an Hauswänden und auf Dächern. Leuchtreklamen sollten das oft so triste Leben etwas bunter machen. Um den Erhalt einer Kultreklame kümmert sich in Leipzig ein Verein.
Der 1995 verstorbene DDR-Spion Günter Guillaume wurde in Bonn und in Ost-Berlin weit überschätzt. Wie er trotz mancher Bedenken auf dem SPD-Ticket im Kanzleramt Karriere machte, rekonstruiert Eckard Michels.