Nur nicht weiter im Text, Herr Professor!
Eine Tagung wie ein Rollenspiel: Forscher, Zeitzeugen und forschende Zeitzeugen diskutieren in Potsdam über den Personalumbau an ostdeutschen Hochschulen nach 1989.
Eine Tagung wie ein Rollenspiel: Forscher, Zeitzeugen und forschende Zeitzeugen diskutieren in Potsdam über den Personalumbau an ostdeutschen Hochschulen nach 1989.
Dissidentisch, aber auch selbstironisch: Zum siebzigsten Geburtstag der Künstlerin Cornelia Schleime zeigt ihre Studienstadt Dresden in Städtischer Galerie und Albertinum zwei Ausstellungen zum Werk.
Aron Boks begibt sich in „Nackt in die DDR“ auf die Suche nach seinem prominenten Urgroßonkel, dem umstrittenen Maler Willi Sitte.
Militärische Stärke als Grundlage politischer Führung +++ Gedankenlose Gleichsetzung +++ Nicht immer fair +++ Reisen bildet +++ Zu wenig politische Vielfalt
Das Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden hat seine turbulente Jugend weit hinter sich gelassen. Zum dreißigsten Geburtstag bat es einen Unruhestifter um die Festrede: Ilko-Sascha Kowalczuk.
Angela Merkel wird an der renommierten Hochschule Sciences Po die Ehrendoktorwürde verliehen. Sie hält ein Plädoyer für Europa, auch wenn die Zusammenarbeit mit Paris nicht immer einfach gewesen sei.
Generation Why +++ Zwei Lesermeinungen zu „Was die AfD so stark macht“ +++ Plakat der Münchner AfD +++ Rezension des Buches „Nackt in der DDR“
Der Versuch einer „anderen“ Geschichte der DDR scheitert an der frappierenden Unkenntnis der Autorin über die realen Verhältnisse im real existierenden Sozialismus.
Unnötiges Schüren von Ressentiments +++ Deutschsprachiger Zeitgeist +++ Bücher für die Bildung +++ Fundgrube für Lesevergnügen +++ Ernüchternd
Die Entstehung des „Gemeinschaftswerk Aufschwung Ost“ war ein Lernprozess. Politiker und Unternehmer mussten neue Strategien für den Wirtschaftsaufbau in Ostdeutschland entwickeln. Ein Gastbeitrag.
Vor 75 Jahren erhielten die Deutschen im Westen die D-Mark. Die im Osten bekamen die „Tapetenmark“. Der Juni 1948 steht für den Beginn eines Systemwettbewerbs – mit klarem Ausgang.
In der Bundesrepublik gab es gar kein Urteil, in der DDR nur eins. Das 1944 von Soldaten der Waffen-SS verübte Massaker von Oradour blieb somit faktisch ungesühnt.
Staatssekretäre der letzten DDR-Regierung erzählen, wie sie in wenigen Monaten die deutsche Einheit vorbereitet haben – und kritisieren die Bundesrepublik. Dabei bleiben beim Leser am Ende einige Fragezeichen.
Wie die Beschädigungen eines Lebens im Totalitarismus weitergegeben werden: Anne Rabe hat mit ihrem Roman „Die Möglichkeit von Glück“ das Antidot zur grassierenden DDR-Nostalgie geschrieben.
Die Opfer des Volksaufstands in der DDR seien nicht vergeblich gewesen, sagt der Bundeskanzler. Es gebe eine direkte Linie zur friedlichen Revolution von 1989.
Der 17. Juni war nicht nur ein Arbeiteraufstand in den Städten. In einem Dorf in Thüringen erheben sich die Bauern gegen die SED. Die Sowjets schicken einen Panzer. Zwei Zeitzeugen erinnern sich.
Der Volksaufstand in der DDR war der erste offene Aufruhr im Ostblock. Die SED war hilflos und musste sich von der sowjetischen Armee retten lassen. Das verfolgte die Partei bis zu ihrem Ende.
In seiner Rede zum 17. Juni 1953 wendet sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Bundestag gegen alle, die behaupten, heute herrsche wieder Diktatur in Deutschland. Das sei „eine fadenscheinige Lüge“.
Einigkeit und Recht und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeiten. Daran sollten die Deutschen sich nicht nur am 17. Juni erinnern.
Der Jahrestag des brutal niedergeschlagenen Volksaufstandes in der DDR ist ein guter Anlass, um sich auf die Solidarität unter Demokratien zu besinnen, meint der Ostbeauftragte der Bundesregierung. Ein Gastbeitrag.
Es habe auch schöne Momente in der DDR gegeben, sagt Bundespräsident Steinmeier. Er erinnerte aber auch an den Überwachungsstaat. Vergleiche zu heute seien „eine Lüge“.
Fast 70 Jahre nach den Massenprotesten des 17. Juni 1953 analysiert eine Forscherin, wie das DDR-Regime auf die Proteste reagiert hat: An Unruheherden wurden deutlich mehr Wohnungen gebaut.
Die Sowjetunion wurde vom Volksaufstand in der DDR überrascht und sah den Westen am Werk. Diese Fehlkalkulation bestimmte auch ihre Reaktion. Ein Gastbeitrag.
Einen Tag arbeiten zugunsten von Flüchtlingen aus der Ostzone? Warum der 17. Juni als gesetzlicher Feiertag von Anfang an einen schweren Stand hatte.
Die Erde ist eine Scheibe, aber sonst weiß man nichts Sicheres: Bei der Phil.Cologne kündigt Sahra Wagenknecht das Bündnis von Wissenschaft und Sozialismus auf.
Mauerbau von Fulbrichts Gnaden: Christoph Hein erzählt in „Unterm Staub der Zeit“ von seinen Schuljahren in Westberlin
Noch immer löst der Begriff „Unrechtsstaat“ bei einigen ein Störgefühl aus – aber was war die DDR sonst?
Helfer der AfD +++ Lina E. +++ Asylpolitik +++ Geschichte der DDR +++ Vernichtungswahn +++ Professor Varwick +++ Deutsche Presse-Agentur
Von wegen Bruderstaat. Die DDR trat gegenüber Kuba mit der Attitüde europäischer Kolonialherren auf. Das machte viele Ansätze zunichte.
Am 17. Juni 1953 erhob sich ein Großteil der Ostdeutschen gegen die Diktatur der SED. Doch die Erinnerung an den Volksaufstand vor siebzig Jahren gerät zunehmend in Vergessenheit. Ein Gastbeitrag.
Angebliche Benachteiligung +++ Fragwürdige Kompetenzorientierung +++ Unverzichtbar für die Entwicklung der Fertigkeiten zur analytischen Lektüre
Bücher über eine selbstbewusste Ost-Identität stürmen die Bestsellerlisten. Das jüngste Beispiel ist „Diesseits der Mauer – Eine neue Geschichte der DDR“ von Katja Hoyer. Wieso sind solch beschönigende Bücher so erfolgreich?
Noch immer halten die DDR-Kriegskinder das Binnenkollektiv Ost in ihrem Bann. Die jüngeren Generationen kreieren eine Entlastungserzählung und versuchen, den Westen zum großen Buhmann zu machen. Ein Gastbeitrag.
Verwahrlosung durfte es im ostdeutschen Sozialismus offiziell nicht geben. Gundula Schulze Eldowy zeigte sie trotzdem. Heute wirken ihre Fotografien wie Blicke hinter die Kulissen einer Welt in Auflösung.
Gewaltanwendung und Gewalterfahrung sind für sie das Kontinuum ostdeutscher Mentalität: Wir treffen die Schriftstellerin Anne Rabe an dem Ort, den ihr Roman „Die Möglichkeit von Glück“ beschreibt: an der Peripherie.
Linda Teuteberg ist Ostdeutsche. Und sagt Ostdeutschen: Vom Wütendsein wird sich nichts ändern, Schuldzuweisungen reichen nicht. Ein Interview.