Der wahre Grund für den Wohnungsmangel
In Deutschland fehlt es an Wohnungen. Trotzdem wird immer noch viel Wohnraum verschwendet. Schuld ist die Politik. Ein Gastbeitrag.
In Deutschland fehlt es an Wohnungen. Trotzdem wird immer noch viel Wohnraum verschwendet. Schuld ist die Politik. Ein Gastbeitrag.
Wie erinnern wir uns an die DDR, und wer bestimmt das? Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk, 1967 im Osten geboren, wehrt sich gegen Verklärung, spricht über die verfälschende Wirkung von Filmen und seinen Konflikt mit Rammstein.
Du kannst den Farbfilm getrost vergessen, Michael: Ein Band beschreibt anhand von 200 Objekten realistisch den Alltag in der DDR, ohne die Diktatur zu verklären.
Viele Jahre lang war er Nachrichtensprecher der „Aktuellen Kamera“: Nun ist Klaus Feldmann im Alter von 87 Jahren gestorben.
1848 und 1989 als Ausnahmen: Ansonsten setzen die Deutschen auf Sicherheit, befindet der frühere Bundespräsident Joachim Gauck. Eine mögliche Erklärung sieht er in einem lange zurückliegenden Trauma.
1945 war das sowjetische Ehrenmal in Dresden das erste seiner Art in Deutschland. Nun will es die Stadt sanieren – und muss sich gegen Vorwürfe wehren, sie wolle es abreißen.
Unglaublich leichtsinnig: Ein nur allzu gut bekanntes Foto des brennenden Reichstags ist aus einem DEFA-Spielfilm herauskopiert worden. Warum ist das so lange Zeit kaum jemandem aufgefallen? Ein Gastbeitrag.
Auch wenn Häuser zerfallen und Bewohner fortziehen, können Künstler sich noch immer wohl fühlen: Ein Besuch in Maßlow in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Bürgerrechtler von Bündnis 90 (Ost) und die Grünen (West) standen für unterschiedliche politische Kulturen. Vor 30 Jahren haben sie in Leipzig dennoch zusammengefunden. Aber das Verhältnis blieb zunächst schwierig.
Eine neue Generation ostdeutscher Autoren behauptet, die Geschichtsschreibung der DDR werde bis heute vom westlichen Blick dominiert. Beim Versuch, das zu ändern, schießt sie übers Ziel hinaus.
Zum Zeitpunkt des Mauerfalls gab es in der DDR noch mehr als 100.000 Privatunternehmen, überwiegend im Handwerk und in Nischen. Ein Buch analysiert die Wiederbelebung des Unternehmertums in Ostdeutschland nach der Wende.
Sexueller Missbrauch im DDR-Sport beschäftigt Betroffene bis heute. In den erhaltenen, „momentanen“ Strukturen schließen sich Hochleistungssport und Kinderschutz gegenseitig aus, warnt ein Experte.
Endlose Felder, dichte Wälder, schnurgerade Wege und dann und wann ein Dorf. Doch wohin man auch kommt: Fontane war schon da.
Noch in der DDR wurde er Polizist, stieg nach der Wende zum Star auf und fiel kurz darauf entsetzlich tief: Disney+-Serie „Sam – Ein Sachse“ erzählt die Geschichte des Samuel Meffire.
Vor vierzig Jahren präsentierte der „Stern“ angeblich von Adolf Hitler verfasste Tagebücher. Doch schon bald stellte sich heraus, dass Verlag und Redaktion einem Fälscher vertraut hatten. Ein Gastbeitrag.
Als größter Erfolg galt ihre Rolle in der ARD-Serie „Um Himmels Willen“: Hier verkörperte sie Felicitas Meier, die stellvertretende Oberin des Magdalenen-Ordens. Nun starb die Schauspielerin im Alter von 81 Jahren in Berlin.
Dilemma der Altbundeskanzlerin +++ Späte Dankesschuld? +++ Mangelndes Verständnis für Notwendigkeiten +++ Nicht ehrungswürdig
Der Finanzminister berichtet, dass er die Steuerpläne der Konkurrenz durchgerechnet hat. 80.000 Euro müsste man dann mit 57 Prozent belasten. „Für mich klingt das nicht nach CDU, sondern nach DDR.“
„Nennen Sie ihre Neuankömmlinge Waldemar!“: Heinz Florian Oertel war die Stimme des DDR-Sports. Seine Reportagen sind bis heute legendär. Nun ist der bekannte Sportjournalist gestorben.
Erotikläden in der Provinz? Gibt es. Zwei ostdeutsche Forscher haben den Wandel zur Marktwirtschaft untersucht – anhand von inhabergeführten Sexshops. Der meiste Umsatz wird dort heute mit einem aussterbenden Medium gemacht: der DVD.
Kindheit, Muster: Clemens Meyer befragt Christa Wolf.
Schlagersänger Frank Schöbel ist seit 60 Jahren im Geschäft. Jetzt spielt er sich auf der Bühne selbst. Im Interview spricht er über die Freude an der Musik, seine Karriere in der DDR und die Ignoranz im Westen.
IG-Metall-Chef Jörg Hofmann über den Mangel an bezahlbaren E-Autos, Lieferzeiten wie in der DDR und die wirtschaftlichen Vorteile der Viertagewoche.
Bundesrepublik und DDR standen auch in Afrika im Wettbewerb mit- und gegeneinander. Es ging um Wirtschaft, Politik – und Menschen.
In seinem neuen Teletext für das FAS-Feuilleton schaut Jochen Schmidt mit vierzigjähriger Verspätung Spielbergs „E.T.“ im Fernsehen.
Verhöhnung der Olympischen Idee +++ Besinnung auf den Olympischen Frieden +++ Fehlerhaft +++ Mut zur notwendigen Konsequenz
Es tue ihm weh, sagt Thüringens Ministerpräsident, dass manche in seiner Partei Russlands Imperialismus nicht erkennen wollten. Er ist froh über die NATO – und hat einen Rat für Sahra Wagenknecht.
Das Recht des Stärkeren als das moralisch Gute: Propaganda zerstört die Reste kritischen Bewusstseins in Russland. In diesem Krieg vermag freilich keine Seite zu siegen.
Auch in der DDR wusste man, dass der frühe Aufenthalt in Säuglingsheimen die Bindungsfähigkeit der Kinder stört. Nur durfte das nicht offiziell gesagt werden. Ein Gastbeitrag.
Der Kohleausstieg ist beschlossen, aber die Braunkohlekraftwerke in der Lausitz haben plötzlich Hochkonjunktur. Die Mitarbeiter wollen vor allem wissen, wie es weitergeht.
Nicht gerade ein Schlummerlied: Am Schauspiel Leipzig inszeniert Anna-Sophie Mahler ihre eigene Adaption von Uwe Johnsons Romanzyklus „Jahrestage“.
In der DDR zahlten viele Bürger Rentenbeiträge, die nicht in bundesdeutsches Recht übernommen wurden. Über einen Härtefallfonds zur Abhilfe gibt es Streit.
Es ist ein haltloser Feldzug: Warum Frank Berberich, der Herausgeber und Chefredakteur von „Lettre International“, gegen die Zeitschrift „Sinn und Form“ polemisiert. Ein Gastbeitrag.
Wer kennt schon ostdeutsche Geburtstagslieder? Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt der westdeutsche Blick vor, was normal und bekannt ist. Bringt uns eine Haltung der „Critical Westdeutschness“ voran?
Das Regime der DDR ist Geschichte, doch die Methoden seines Geheimdienstes funktionieren noch immer, gezielt wird der Erinnerungsdiskurs vergiftet: Die Laudatio zur Leipziger Erich-Loest-Preisverleihung an die Schriftstellerin Ines Geipel. Ein Gastbeitrag
Es gehe um die Anerkennung erlittenen Unrechts: Wer durch das Doping im DDR-Sport geschädigt wurde, soll laut SPD-Bundestagsfraktion künftig ebenfalls Anspruch auf monatliche Leistungen haben.