Mit einem Pilz gegen den Kalk
Wolfgang Groß produziert in Zittau grüne Produkte, wo einst große Umweltsünden begangen wurden. Dabei halfen ihm eine ganz besondere Flasche, eine Portion Pragmatismus – und ein Pilz.
Wolfgang Groß produziert in Zittau grüne Produkte, wo einst große Umweltsünden begangen wurden. Dabei halfen ihm eine ganz besondere Flasche, eine Portion Pragmatismus – und ein Pilz.
Die innerdeutsche Grenze teilte Deutschland einst in West und Ost. Doch zumindest in den Köpfen ist sie noch nicht überwunden, wie grün sie auch aussehen mag. Geschichten aus Vergangenheit und Gegenwart.
Fans verweisen auf das besondere Mundgefühl des Produkts: Im Osten fehlte einfach die Luft.
Historiker haben die Frühgeschichte des BND bis zum Ausscheiden seines ersten Präsidenten erforscht. Der hatte seine Organisation offenbar gekonnt vermarktet, obwohl die nachrichtendienstlichen Leistungen bescheiden blieben.
Der DDR-Geheimdienst ging nicht nur mit Haft und Folter gegen Andersdenkende vor. Er zersetzte Menschen auch psychisch, um sie in die Verzweiflung zu treiben. Zu Besuch bei einem betroffenen Ehepaar.
Ein Debütroman mit dem richtigen Ton und den richtigen Fragen: „Gittersee“ von Charlotte Gneuß. Er steht auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis.
Vor fünfzig Jahren fanden in Ost-Berlin die X. Weltfestspiele der Jugend statt. Was Honecker als Friedensmission ausgab, war tatsächlich ein politisch-ideologisches Manöver, in das auch unser Autor verwickelt wurde. Ein Gastbeitrag.
Judentum, DDR, Emigration: Im Schreiben setzt Barbara Honigmann das Mosaik ihres Lebens neu zusammen. Am Montag wird sie für ihre Prosa mit dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet.
Auch wenn er längst alle amerikanischen Vorbilder dankend aus seinem Spiel verabschiedet hat, ist er einer der originellsten und witzigsten Jazzmusiker des alten Kontinents: Dem Schlagzeuger Günter „Baby“ Sommer zum Achtzigsten.
Sein Buch „Die wunderbaren Jahre“ machte ihn 1976 zum Staatsfeind der DDR. Er schaffte es, einem ganzen Land die Augen zu öffnen. Jetzt feiert Reiner Kunze seinen neunzigsten Geburtstag.
Viele im Westen wissen über das Kino der DDR herzlich wenig. Das gilt erst recht für zahlreiche Filme, die im Osten verboten und verdrängt wurden.
Kurz nach Gründung der DDR beschlossen die Behörden, Wohngebiete für die Intelligenz zu bauen. In Ostberlin entstanden Siedlungen mit großen Häusern. Ein Ortsbesuch.
Auch wenn es heute als Opferkonkurrenz ausgelegt werden dürfte: Die DDR-Führung und ihre Mitläufer haben nicht nur Tausende Tote auf dem Gewissen, sondern Millionen um ihre Lebenschancen gebracht.
Der Direktor der Stiftung Berliner Mauer rief in der Gedenkandacht zum Kampf für Demokratie, Freiheit und Menschenrechte auf. Etwa 650 Menschen sollen an der innerdeutschen Grenze ihr Leben gelassen haben.
Politiker sprechen gerne darüber, was der Großteil der Menschen angeblich denkt, sich wünscht, an ihren Wahlprogrammen schätzt. Woher wissen sie das eigentlich?
Das Café Moskau in Berlin-Mitte solle künftig „Café Kyiv“ heißen, schlägt der ukrainische Botschafter vor. Das wäre ein historischer Fehler. Ein Gastbeitrag.
Die packende ARD-Serie „Bonn“ über die frühen Jahre des Verfassungsschutzes und die Entnazifizierung soll nicht fortgesetzt werden. Ein großer Fehler, denn mit dieser Entscheidung wiederholt sich die Geschichte.
Er wurde als Lyriker bekannt, hat immer die Bedeutung von Gedichten verteidigt, wurde dann zum erfolgreichen Romanautor und jetzt zum Träger des Georg-Büchner-Preises: Ein Gespräch über den Schriftsteller Lutz Seiler.
Was, wenn der Glaube verdunstet? Wenn es die Kirchen gar nicht mehr gäbe? Der Religionssoziologe Detlef Pollack über das Heilige, letzte Dinge, höfliche Protestanten – und Katholiken, die sich was vormachen.
Sie sind ostdeutsch, sie haben Sorgen – und sie wählen trotzdem nicht AfD. Zu Besuch bei der stillen Mehrheit.
Stephan Steinlein wird neuer deutscher Botschafter in Frankreich. Für einige Wochen hatte er einen ähnlichen Posten schon einmal inne – als letzter Vertreter der DDR in Paris.
Schon bald soll Chemnitz als europäische Kulturhauptstadt glänzen. Aber die Stadt steckt voller Spannungen – nicht nur politisch. Kultur hat einen schweren Stand. Und niedrigschwellig muss es sein. Eine Ortsbegehung.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
Der Aufstieg der AfD macht Muslime und Juden nervös. Unsere Autoren fragen sich, wie sie und andere Menschen damit umgehen und was für sie selbst daraus folgt.
Das Millitärhistorische Museum in Dresden zeigt in einer Sonderschau den Wettlauf der Supermächte im Kalten Krieg. Viele der heutigen Ängste im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine waren schon mal da.
In der frühen DDR verschmolzen politischer Widerstand und Spionage für westliche Geheimdienste in mehreren Fällen. Besonders tragisch endete es für Christian Lange-Werner
Die Chance zur gesamtdeutschen Reform wurde verpasst, stattdessen teilten westliche Eliten das System unter sich auf: Die Wiedervereinigung des deutsch-deutschen Hochschulsektors in Zeitzeugenberichten.
Die Erinnerung an die antitotalitären Aufstände im Ostblock verblasst. Nun ist ein Buch gegen das Vergessen erschienen.
Das Gesundheitswesen in der DDR sollte ein Aushängeschild im Wettbewerb der Systeme sein. Die Staats- und Parteiführung war wunderbar versorgt. Der Rest ist Schweigen. Eine bedrückende Bilanz.
Vor 60 Jahren hielt Egon Bahr eine der bedeutendsten Reden der deutschen Nachkriegsgeschichte: Was seitdem aus der Parole „Wandel durch Annäherung“ wurde. Ein Gastbeitrag.
Zwischen offizieller Geringschätzung und kulturpolitischer Anerkennung hat Ernst-Ludwig Petrowsky den Jazz in der DDR hochgehalten und einen kauzigen eigenen Stil entwickelt. Nun ist er im Alter von 89 Jahren gestorben.
Die Neunziger waren in Ostdeutschland auch Jahre roher Gewalt. Das hat Folgen bis heute, wie Protagonisten von damals nun eindrücklich schildern.
Noch bevor er als Sänger und Dichter zum Star wurde, war er es als Rebell. Und als die DDR ihn ausbürgerte, verlor sie ihre Zukunft: Das Deutsche Historische Museum zeigt die Lebensbilanz von Wolf Biermann.
Das thüringische Sonneberg war wie Raguhn in Sachsen-Anhalt einst Frontstadt. Richtungswechsel waren hier immer schon lebensgefährlich. Ein Gastbeitrag.
Rechtlosigkeit der Menschen in der DDR +++ Geschlechtswechsel +++ Große Wärmepumpen +++ Soziales Pflichtjahr
Ein Jahr vor der Landtagswahl ist die Thüringer AfD mit Abstand stärkste Kraft. Was zeichnet den von Björn Höcke geführten Landesverband aus?