Mehr Demut – kaum Einigkeit
Scholz oder Laschet wollen mit FDP und Grünen reden – die sondieren aber erst einmal zu zweit. Bei den Grünen soll Habeck in einer künftigen Regierungskoalition den Posten des Vizekanzlers bekommen.
Scholz oder Laschet wollen mit FDP und Grünen reden – die sondieren aber erst einmal zu zweit. Bei den Grünen soll Habeck in einer künftigen Regierungskoalition den Posten des Vizekanzlers bekommen.
Nach dem enttäuschenden Wahlergebnis muss der CDU-Vorsitzende Armin Laschet die Parteifreunde besänftigen. Vom zweiten Platz aus versucht die Union, eine Regierungsperspektive zu behalten.
Die CSU liegt in Bayern über dem bundesweiten Ergebnis der Schwesterpartei. Trotzdem ist es der schlechteste Ausgang seit 1949. Im Bund akzeptiert sie die Führungsrolle von Armin Laschet – noch.
Am Wahlabend war das Signal von CDU-Chef Armin Laschet eindeutig: Er will jetzt Kanzler werden. Nach Kritik aus den eigenen Reihen angesichts der herben Verluste in der Wahl, klingt das am Montag schon anders.
Trotz herber Verluste will Armin Laschet weiter Kanzler werden – auch als Zweitplatzierter. Das ginge nur mit Grünen und FDP. Eine „Zukunftskoalition“ nennt er das. Söder spricht von einem „Bündnis der Vernunft“.
CSU-Chef Markus Söder strebt zusammen mit der CDU eine „bürgerliche Regierung“ mit Grünen und FDP an.
Die Gruppe werde „immer radikaler und brutaler“, so der Innenminister. Der Rechtsstaat müsse die Querdenker mit allen Mitteln bekämpfen. Seehofer forderte harte Strafen für Täter und auch für deren Unterstützer.
Zum Wahlkampfabschluss in seiner Heimatstadt Aachen hat sich Unionskandidat Armin Laschet die scheidende Kanzlerin an die Seite geholt. Angela Merkel lobt ihn als Brückenbauer, er warnt mit Verve vor einem rot-grün-roten Bündnis.
Im Sommer 2005 galt Angela Merkel als sichere Siegerin der bevorstehenden Bundestagswahl. Doch Bundeskanzler Gerhard Schröder führte den Wahlkampf seines Lebens. Erinnerungen an eine Zeit, die vieles verändern sollte.
Die Union zeigt sich zum Ende des Wahlkampfes selbstbewusst. Angela Merkel bittet dennoch, manch Vergangenes zu vergessen. Markus Söder mahnt: FDP wählen bedeute, „nicht bayerisch“ zu wählen – und Laschet hält eine bemerkenswerte Rede.
Die Bundeskanzlerin trat auf dem Wahlkampfabschluss der Union in München gemeinsam mit Markus Söder (CSU) und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet auf.
Greta Thunberg macht beim Klimastreik vor dem Reichstagsgebäude Druck auf die Politik. Zwei Tage vor der Bundestagswahl hofft die Union, doch noch an der SPD vorbeizuziehen. Und die Berliner stimmen über Enteignungen ab. Der F.A.Z. Newsletter.
Die Spitzenkandidaten der Parteien und Markus Söder streiten bei ARD und ZDF lebhaft miteinander. Nur warum ist der CSU-Chef eigentlich dabei?
Armin Laschet führt einen der schwierigsten Wahlkämpfe, die ein Unionspolitiker zu bestehen hat. Aus den eigenen Reihen kommt nicht nur Unterstützung.
Die CSU denkt nur Tage vor der Wahl laut über die Folgen einer Niederlage Laschets nach. Über solche Hilfe kann sich nur einer freuen: Olaf Scholz.
In Rheinland-Pfalz sitzen sie im Landtag, in Bayern sind sie sogar Teil der Regierung. Bundespolitisch aber geht es für die Freien Wähler nicht voran – zur Freude der Union.
Merkel und Laschet treten zusammen auf, für jüngere Kinder könnte es Anfang kommenden Jahres einen Impfstoff geben, die Gaspreise steigen und Klimaaktivisten sind weiter im Hungerstreik. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Newsletter.
Im Schlussspurt des Wahlkampfs überziehen Union und SPD einander mit Vorwürfen. Selbst die Grünen greifen nun Olaf Scholz an. Und auch zwischen CDU und CSU knirscht es wieder einmal.
Ganz Deutschland, so sagen es die Umfragen, hätte lieber Markus Söder als Armin Laschet zum Kanzler. Ganz Deutschland? Nein, die Bayern mögen ihn nicht.
Studenten dürften keine schlechteren Noten bekommen, wenn sie in Prüfungsleistungen nicht gendern, findet Markus Söder. Sein Wissenschaftsminister soll daher nun prüfen, „was es da so alles gibt“.
Der CSU-Vorsitzende sieht die SPD bei wichtigen Entscheidungen oft auf der falschen Seite. Deren früherer Vorsitzender Sigmar Gabriel rechnet nach der Bundestagswahl mit einer Ampelkoalition.
Der CSU-Parteitag war die letzte Chance, um einen Ton der Gemeinsamkeit zu finden. Nun geht es mit vereinten Kräften gegen die SPD. Die Grünen schauen vom Rand aus zu.
Die Delegierten empfangen Armin Laschet mit Begeisterung. Dabei waren die vergangenen Wochen durchsetzt von skeptischen Signalen aus Bayern. Wie passt das zusammen?
Sowohl Armin Laschet als auch CSU-Chef Markus Söder riefen angesichts schlechter Umfragewerte für die Union zu einer Aufholjagd auf.
Auf dem CSU-Parteitag applaudieren die Delegierten minutenlang für Armin Laschet. Der wirft seinem Kontrahenten Scholz vor, sich die Linken warmzuhalten – und gesteht Fehler im Wahlkampf ein.
Pendlerpauschale +++ Birte Förster und Armin Nassehi +++ Demokratieproblem +++ Streik der Lokführer
Ist es der sprichwörtliche Selbstmord aus Angst vor dem Tod, was die CSU mit Laschet treibt? Oder steckt ein Plan dahinter? Wenn ja, betreibt sie den Absturz, um wieder aufsteigen zu können – ein Vabanquespiel.
Beim CSU-Parteitag wird Söder mit passablem Ergebnis als Vorsitzender bestätigt. Er warnt vor einem Linksrutsch und sagt, seine Partei werde „kein Gender-Gesetz“ akzeptieren.
In seiner Rede warnt der CSU-Chef vor einem Linksrutsch und ruft die Union zur Geschlossenheit auf. „Wir wollen Armin Laschet als Kanzler haben“, so Söder.
Die Entschädigung der Länder soll Arbeitnehmern ohne Corona-Schutzimpfung nicht mehr zukommen. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) schwenkt auf den Kurs ein, der von kommender Woche an in Baden-Württemberg gelten wird.
Markus Söder will beim CSU-Parteitag Geschlossenheit in der Union demonstrieren. Aktivisten planen eine Blockade-Aktionen bei der IAA in München. Und Zverev will Djokovic im Halbfinale der US Open bezwingen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Der Generalsekretär der CSU macht Armin Laschet für die schlechten Umfragewerte für die Union verantwortlich. Vorbereitungen für eine Kanzlerkandidatur Söders seien schon getroffen gewesen.
Der Bundestagswahlkampf ist so spannend wie schon lange nicht mehr. Bei Sandra Maischberger merkte man das aber nicht – obwohl den Parteienvertretern ihre Verzweiflung über die Umfragen anzusehen war.
Wie Laschet behandelt wird, ist lächerlich. Was auch immer er tut, es ist zu wenig, zu viel, zu fröhlich, zu traurig, zu früh, zu spät, zu lasch, zu forsch. Daran ist die CDU/CSU aber nicht ganz unschuldig.
Die Stimmung an der CDU-Basis wird immer schlechter, selbst bei Laschets Unterstützern. Plakate mit seinem Konterfei werden oft nicht einmal aufgehängt, Flyer nicht verteilt.